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Ausgabe 06/1985

Artikelübersicht
Im Inhaltsverzeichnis dieser ZEIT-Ausgabe finden Sie ab dem Erscheinungstag die Artikel der ZEIT und des ZEITmagazins aufgelistet, die bereits online sind und von Ihnen abgerufen werden können.
- Politik
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Wolfgang Ebert
Umwölkter Sonnenkanzler
Wann hat sie eigentlich angefangen, diese schier endlose Pechsträhne unseres Sonnenkanzlers? Das sieht ja fast nach einer Verschwörung aus, die irgendwo, irgendwann von irgendwem gegen ihn angezettelt wurde, um ihm das Regieren zu verleiden.
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Das Weltraumprogramm der Esa
Das in Rom beschlossene Programm sieht als Hauptaufgaben vor: Raumtransport: Die Entwicklung von „Ariane 5“ (einschließlich eines neuen Triebwerks), die Ende 1995 einsatzbereit sein soll, sowie die laufende Verbesserung der Träger „Ariane 3“ und „4“ und Studien zur Vorbereitung der künftigen Generation von Raumfahrzeugträgern.
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Internationale des Terrors
Schon im Dezember des vergangener Jahres gab es Hinweise darauf, daß sich einige linke Terrororganisationen aus verschiedenen Ländern zusammengetan haben.
Von Gerhard Spörl
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Der General gegen „Time“
Ein Haudegen, der stets auf Sieg setzt
Ariel Scharon verlor seine 50-Millionen-Dollar-Klage in New York und fühlt sich dennoch rehabilitiert
Von Barbara Ungeheuer
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Lateinamerika: Der Papst auf Abgrenzungskurs
Solidarisch fühle er sich mit den Ängsten der vielen Lateinamerikaner, deren Arbeits- und Lebensbedingungen sich immer mehr verschlechtern, versicherte Johannes Paul II.
Von Aufn.rdpa
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Philippinen: Mordanklage
Seinen 65. Geburtstag feierte der Generalstabschef noch in großem Stil. Vier Tage später erhob die Staatsanwaltschaft Anklage gegen General Ver: Der lange Zeit zweitmächtigste Mann der Philippinen wird beschuldigt, an dem Mord an Oppositionsführer Benigno Aquino beteiligt gewesen zu sein und nach dem Attentat an einer großangelegten Vertuschungsaktion mitgewirkt zu haben.
Von Matthias Naß
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Unzufriedene Sozialdemokraten
Murren im Gefolge
Die SPD hadert mit sich und verstrickt sich in fruchtlose Diskussionen. Aber auf absehbare Zeit bleibt sie in der Bundespolitik nun einmal zum Zuschauen verurteilt – auch wenn die Regierung sich schon wieder in einer Affäre verheddert hat und Helmut Kohl – ein Kanzler der Verbände? – nicht gerade brilliert.
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Worte der Woche
„Die Streitkräfte der Bundesrepublik Deutschland waren, ohne auf nennenswerten Widerstand zu stoßen, durch das Warschauer-Pakt-Gebiet in Mittel- und Osteuropa marschiert und standen jetzt an der sowjetischen Grenze .
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Die Bundesregierung hat zu- kunftsträchtige Entscheidungen getroffen. Sie beteiligt sich am europäischen Raketen-Projekt „Ariane 5“ und an der ameri-kanischen Raumstation. Aber ein deutsches Gesamtkonzept ist nicht zu erkennen.
Halbherzig in den Weltraum
Das altehrwürdige Rom ist in dieser Woche für zwei Tage das Zentrum einer europäischen Zukunftsentscheidung ganz außergewöhnlichen Zuschnitts.
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Keine Fragen, bitte
Freunde hat sich Bundestagspräsident Philipp Jenninger (CDU) mit seinem Vorstoß, die Kontakte zur Volkskammer der DDR zu intensivieren, in den eigenen Reihen nicht gerade gemacht.
Von Gunter Hofmann
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Aufrüstung im All
Das Pentagon fliegt mit
Soll Amerikas zivile Raumfahrtbehörde zum bloßen Fuhrunternehmer der Militärs werden?
Von Ulrich Schiller
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Heiliger Krieg
Die Lieder auf dieser Musik-Kassette sollen die Moral der sowjetischen Truppen in Afghanistan heben: „Ach, könnte ich doch mein Heimweh nach Rußland mit Salven aus meinem Maschinengewehr stillen“, klagt Jurij Kirssanow, Chef des Sonderkommandos „Karpathen“, begleitet von einer sechsseitigen Gitarre.
Von Anne Herbst-Oltmanns
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Jeans und Pelzjäckchen
Sie wollten es anders machen als die andern. Nicht im Konvoi nobler westlicher Autos kamen sie, sondern zu Fuß. Ihre Geschenke trugen sie unterm Arm, in Geschenkpapier, hellblau und rosa mit weißen Bäumchen drauf, passend zu den Ansteckern an ihrer Kleidung – sieben Frauen von der Partei der Grünen waren fünf Tage lang zu Gast beim DFD (Demokratischen Frauenbund Deutschlands) in der DDR.
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Lämpel liest
„(K)eine Schule wie jede andere.“ Vom Tempelhofer Projekt zu neuen Lernformen, Helene Buschbeck, Karin Ernst, Monika Rebitzki (unter Mitarbeit von Stewart Anderson).
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Zeitspiegel
An unserer jahrelangen Gleichgültigkeit gegenüber der Not in Afrika hat das prächtige Londoner Warenhaus Harrods schuld – weil sein Glanz eine afrikanische Prinzessin und Ministerfrau zu einem unbedachten Kauf verführte, der sprichwörtlich wurde – das goldene Bett der neureichen Ghanaerin, in den sechziger und siebziger Jahren vertrautes Argument gegen alle Entwicklungshilfe.
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Österreich: Krach in der Koalition
Krise in Wien: Verteidigungsminister Frischenschlager bereitete dem begnadigten Kriegsverbrecher Walter Reder einen militärischen Staatsempfang.
Von Joachim Riedl
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Namen und Nachrichten
Petra Kelly will im Gegensatz zur großen Mehrheit der grünen Bundestagsabgeordneten ihr Mandat nicht an einen Nachrücker abtreten.
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Berlins Alternative Liste
Schlüsselrolle oder Schattendasein?
Trotz aller Vorhersagen, nach denen die Grünen und Alternativen im Parteiengefüge der Bundesrepublik nur eine Episode sein würden, braucht sich die Berliner Alternative Liste (AL) erst einmal keine Sorgen zu machen.
Von Joachim Nawrocki
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Bergarbeiter-Streik
Muß Scargill in die Knie gehen?
Nach zehn Monaten starrer Fronten neigt sich der Ausstand in Großbritannien dem Ende zu
Von Karl-Heinz Wockei
- Wirtschaft
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Gegenwirtschaft
Zum Leben zu wenig
Ich hatte damals das Gefühl, aus einer Weltraumkapsel auszusteigen“, erinnert sich Siggi. Sein Kollege Rudi präzisiert, um welches Gefühl es dabei vor allem ging: „So ganz wohl im Bauch war mir dabei nicht.
Von Markus Ziener
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IG Metall: Schmerzlicher Aderlaß
So recht zufrieden war IG Me-Stall-Vorstand Norbert Fischer nicht. „Ich will nicht verhehlen“, bekannte der Kassierer der größten Einzelgewerkschaft der Welt, „daß uns diese Entwicklung schmerzt.
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35-Stunden-Woche
Wolf und die sieben Stunden
Walter Ritschel sorgt wieder für Schlagzeilen wie damals im März 1984, als er die Einführung der 35-Stunden-Woche für seinen Betrieb ankündigte: Als Metaller und Drucker versuchten, die 35-Stunden-Woche zu erkämpfen, wurde sie vierzig Arbeitnehmern am Niederrhein sozusagen auf dem Silbertablett serviert – Walter Ritschel, Inhaber der Firma Wolf Metallbau GmbH in Kleve am Niederrhein, bot sie von sich aus an.
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Manager und Märkte
Seit Jahren ist es den Karstadt-Managern nicht gelungen, ihre Reisetochter NUR Touristic aus den roten Zahlen zu bringen. Nach dem erfolglosen Erproben der verschiedensten Rezepte soll nun ein neues ausprobiert werden: NUR Touristic und die Kölner Reisegesellschaft ITS, eine Tochter der Karstadt-Konkurrenz Kaufhof, sollen zusammengeführt werden.
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Schweiz
Der Anruf der alten Dame
Nicolas G. Hayek, Schweizer Unternehmensberater, demonstriert für eine notleidende Branche seines Landes. Er trägt stets zwei Uhren – an jedem Handgelenk eine.
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Versicherungsaktien laufen sich heiß
Die Allianz Versicherungs-AG hat ihre jungen Aktien im ausmachenden Betrag von etwas mehr als 800 Millionen Mark reibungslos plazieren können.
Von Ihr Securius
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Bonner Kulisse
Bundeskanzler Helmut Kohl ist sichtlich davon überzeugt, daß sich Gesundreden wirklich auszahlt. Kürzlich lobte sich der Kanzler im Fernsehen damit, daß er beim allgemeinen Opferbringen nach der Wende 1982 mit gutem Beispiel vorangegangen sei.
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Zinsen machen Sorgen
Wie rasch Zinsprognosen widerlegt werden, haben die Januarwochen gezeigt. Statt in Richtung sechs Prozent zu sinken, sind die Zinsen im längerfristigen Bereich in Richtung acht Prozent marschiert.
Von K. W.
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Im Blickpunkt
Weinmann: Um dies zu beantworten, muß man die Ausgangspositionen betrachten. Nach den ursprünglichen Vorstellungen von Herrn Stihl sollten nur knapp vier Prozent des in Frage kommenden 2400 Mitarbeiter 38,5 Stunden arbeiten, die restlichen 96 Prozent hätten eine flexible Arbeitszeit bekommen.
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Europäisches Währungssystem
„Unser Potential ist enorm“
Helmut Schmidt hat in der ZEIT konkrete Vorschläge für die Weiterentwicklung des gemeinsam von ihm und dem früheren französischen Staatspräsidenten Giscard d’Estaing ins Leben gerufenen Europäischen Währungssystems (EWS) unterbreitet.
Von Peter Mitzscherling und Wolfgang Roth
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Bundesverband der Deutschen Industrie
Wettbewerb der Steuersysteme
In den obersten Ringen wechseln die Persönlichkeiten mehr oder weniger rasch. Die Minister an der Spitze der Ressorts kommen und gehen, selbst der Bundesbankpräsident führt den Zentralbankrat nicht in alle Ewigkeit, wenngleich er in der Regel länger im Amt bleibt als mancher Minister, und die Präsidenten der großen Spitzenverbände werden nur auf begrenzte Zeit gewählt.
Von Rudolf Herit
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Aktion Abendsonne
Überall in Wirtschaft und Verwaltung werden die Personalhaushalte drastisch zusammengestrichen. Alle reden vom Sparen – nur Manfred Wörner nicht.
Von Eberhard Meixner
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Zeitliches aus dem Postamt
Gut für die Nerven
Die neue Zeit ist da. Der postalische Fortschritt erschöpft sich nicht in modernen Techniken für Fernsehen und Telephon, in Breitband- oder Glasfaserverkabelung.
- Wissen
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Todessucht
Seit knapp sechzig Tagen befinden sich 27 inhaftierte Terroristen aus der „Rote Armee Fraktion“ im Hungerstreik. Inzwischen dämmern sie nur noch vor sich hin und verlieren immer öfter das Bewußtsein.
Von G. S.
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Wenn Sie ihn oder sie einladen – wen soll er oder sie mitbringen?
Bitte mit Begleitung
Es ist neuerdings üblich, mit ,Begleiter‘ oder mit ,Begleiterin‘ eingeladen zu werden“, schrieb kürzlich ein guter Freund in einem Brief, mit dem er ankündigte, ein Sommerfest auszurichten.
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Todesstrafe
Als der Staatsanwalt im Prozeß gegen die Mörder des polnischen Priesters Jerzy Popieluszko in Thorn die Worte sprach: „Sie waren nicht nur zum Mord entschlossen, sondern sich auch ihrer Straflosigkeit sicher“, da mag eine Welle des Erschreckens durch die Reihen der Sicherheitsdienste vieler Länder, nicht nur der sozialistischen, gegangen sein: Das hat es in autoritären Staaten noch nicht gegeben, daß die, deren Aufgabe es ist, im Dunklen zu wirken, nach getaner Arbeit zur Rechenschaft gezogen werden.
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Reagans Traum, Moskaus Alptraum
Nun verhandeln sie wieder. Amerikaner und Sowjets treffen sich vom 12. März an in Genf zu dreistufigen Gesprächen, über die Begrenzung ihrer Raketenarsenale und Rüstungsprogramme.
Von Christian Schmidt-Häuer
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Bin ich am Ende schon ein Greis?
Dieser Tage habe ich einen neuen Trick entdeckt: Wenn ich aus dem allzu tiefen Sessel heraus will, stütze ich mich vorn an beiden Lehnen ab und erhebe mich nicht nach oben, sondern nach vorn vortretend, sozusagen schräg vorwärts, als wenn ich laufen wollte.
Von Walter Dirks
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Radikale Kosmetik
Der Blick aus tätowierten Augen
Rundum geliftet, lästige Fettmassive zur lichten Höhe einer Tanga-Membran abgetragen, düstre Kindbett-Striemen seidenmatt geschmirgelt, antik im Ebenmaß die vormals krause Nase, den Busen treueheischend samt Silikon zu Anti-Miß-Wahl-Wällen hochgezogen – am jüngsten Tag, spottete ein bekannter Chirurg über einige Umtriebe der plastischen Chirurgie, werde manche Mutter die eigene Tochter nicht wiedererkennen.
Von Peter Jennrich
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Hilfe für Tumorkranke
Die Barrieren niederreißen
In der Bundesrepublik soll ein Krebsinformationsdienst nach amerikanischem Vorbild eingeführt werden
Von Günter Haaf
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Grenzen, Erdbeeren und Sauerkirschen
Die Regierung Kohl hat ein betrübliches Talent, sich vom Zufall der Begebenheit auf Nebengeleise abschieben zu lassen. In der Innenpolitik, wo Fehlentwicklungen leichter zu korrigieren sind, mag das nur genierlich oder ärgerlich sein.
Von Theo Sommer
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Der zehnte Planet als Geburtshelfer für Kometen?
Wandelstern in der Wolke
Im Sonnensystem gibt es außerhalb der Umlaufbahn von Pluto einen zehnten Planeten. Einige Arten irdischer Lebewesen, die Dinosaurier zum Beispiel, sind ausgestorben, weil Kometen auf die Erde gestürzt sind.
- DIE ZEIT
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Zürichs weiße Lunge
Ein ungläubiger Thomas brachte die Schweiz ins „Buch der Rekorde“...........................................................
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Großes Interesse
Dick: In Bayern decken Kernkraftwerke mehr als fünfzig Prozent des Strombedarfs. Bayern hat damit den weitaus höchsten Kernenergieanteil aller Bundesländer.
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CDU-Diskussion über die Schule
Bloß kein Grieskram mehr
Da stand sie nun, „die Jugend“ – flottes Hütchen auf, Schal um den Hals, Straßbuttoh im Ohr – und fand es recht eigenartig, daß da dreißig ältere Leute über sie redete, aber nicht mit ihr.
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Amerikanische Schulen und Universitäten kämpfen gegen den „Computeranalphabetismus“
Alle rechnen mit
Das Iona College aus New Yorks mittelständischer Vorstadt New Rochelle wirbt für sich mit dem frappierenden Motto: „Iona vertritt die Sache der „ungeistigen Künste’.
Von Hans Helms
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Nebenverdienst
Professor Karl Überla gelobte bei seiner Amtseinführung als Präsident des in Berlin angesiedelten Bundesgesundheitsamtes (BGA) im Oktober 1981 „Hingabe“ und auch „persönliche Askese“.
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Als der Krieg zu Ende war
Wer zwei Weltkriege überleben mußte (oder, durfte), zweimal also Vorkriegszeit, Krieg und Nachkrieg, wird beim Zurückdenken immer wieder, falls er das einmal gelesen hat, zu einem Satz des Österreichers Karl Kraus zurückkehren.
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Nötigung
Im Juni 1984 blockierte Walter Jens drei Minuten lang die Einfahrt zur amerikanischen Kaserne in Mutlangen – zum Protest gegen die neuen Raketen, zur Unterstützung der vielen namenlosen Demonstranten.
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Große Vorteile
ZEIT: Herr Ministerpräsident Albrecht, Sie haben im niedersächsischen Landtag sinngemäß gesagt, wenn die Wiederaufarbeitungsanlage nicht nach Niedersachsen kommt, dann sei Ihr Land auch nicht bereit, den Atommüll aufzunehmen.
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Spanien
Die Kinder von Torremolinos
Wo, bitte, geht’s zu Marcos Bar?“ In allen Sprachen werden die Touristen in Torremolinos danach gefragt. Doch sie können allenfalls mit einem Schulterzucken antworten.
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Das Bundesverfassungsgericht verhandelt über das neue Kriegsdienstverweigerungs-Gesetz. Hat es sich bewährt?
Zum Feiern ist es noch zu früh
Trotz mancher Verbesserungen: Das Gewissen der Kriegsdienstverweigerer wird weiter ausgeforscht
Von Matthias Naß
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Die Bundesregierung hat sich für die Wiederaufarbeitung des Atommülls entschieden; jetzt geht es um den Standort für die umstrittene Anlage.
Streit um eine heiße Fabrik
Aus politischen Gründen muß die wirtschaftlich fragwürdige Wiederaufberei-tungsanlage gebaut werden
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Pretoria bemüht sich mit allen Mitteln, die längst angekündigte Unabhängigkeit aufzuschieben.
Ohne Recht und Regierung
Seit Wochen hatte ich in Südafrika nur Englisch und Afrikaans gehört, aber als die Maschine der South African Airlines zur Landung in Windhoek ansetzte, erklang ein Lied in deutscher Zunge.
Von Marion Gräfin Dönhoff
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Der Hunger bleibt
Seit langem sind die Papst-Reisen zu Ritualen erstarrt. Gleich hinter der Gangway kniet er nieder und küßt den Boden. Es folgen Massen-Messen im Freien, Gespräche mit dem Klerus und harsche Belehrungen: gegen Abtreibung und materialistischen Atheismus, gegen die Theologie der Befreiung und die marxistischen Abweichler in der Soutane, für Geduld, Nächstenliebe und soziale Gerechtigkeit.
Von H. B.
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Alles hat sich geändert: Das Moskau des großen Schweigens und der kleinen Gaunereien, das Moskau der Reichen und der Armen...
Von „Goldkindern“ und „grauen Mäusen“
Der „Große Bruder“ ist an Moskaus Mauern nicht mehr allgegenwärtig. Ein Jahr ist seit seinem Machtantritt vergangen, aber noch immer ist an den großen Gebäuden der Hauptstadt kein Porträt Konstantin Tschernenkos zu sehen.
Von K. S. Karol
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Luxus
Im Meer der Lust
Dem fröstelnden Erdenbürger zwischen Flensburg und Füssen erscheinen sie als Paradies. Wenn der ungeliebte Tag hinter Vorhängen von Schneeregen und Graupelschauern versinkt, sind sie selige Inseln im Jammertal.
Von Wolfgang Boiler
- Gesellschaft
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„Wir sind kein armes Land“
Günter Gaus: Meine heutige Partnerin ist nicht prominent, aber sie ist eine Deutsche, eine Deutsche aus der DDR, die eine wichtige Funktion hat für die Beziehungen zwischen der evangelischen Kirche in der DDR und der SED, dem Regime des anderen deutschen Staates.
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Schnöde Schenkel
Laßt den Fröschen ihre Schenkel“, forderte der World Wildlife Fund lautstark, nachdem das großmäulige Gebrüll des asiatischen Ochsen- oder Tigerfrosches (Rana tigrina) in den Reisfeldern Indiens und Bangladeshs zu verstummen drohte.
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Hamburg: Tanztheater in der Kampnagel-Fabrik
Othellos Liebes-Tod
Großartig fremd der Beginn. Aus allen Ecken der weiten Halle dringen Stimmen. Unverständliches Kauderwelsch, exotischer Singsang, Zungenmusik.
Von Rolf Michaelis
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Die Männer sind an allem Schuld?
Eine Begegnung mit Liv Ullmann, die in Deutschland ihr neues Buch vorstellte
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Das Kulturabkommen mit der DDR beschäftigt jetzt auch die Künstler
Schweinepest
Das Kulturabkommen mit der DDR, über das zur Zeit verhandelt wird, betrifft die Kulturschaffenden. Folglich müßten sie daran mitwirken können.
Von Ulrich Greiner.
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Fernseh-Kritik
Beten, aber leise
Ein Porträt über Emilio Enrico Castro, den neuen Generalsekretär des Weltkirchenrates – und zwar ein vortreffliches. Bescheiden, aber beispielgebend.
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Bonbon aus Edinburgh
Photo-Antiquitäten
Die Scottish National Portrait Gallery hat damit begonnen, aus ihren Archiven, in denen etwa 10 000 Photos lagern, Sehenswertes herauszusuchen.
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Fernseh-Vorschau
Das große Leben
George Bernard Shaw, beißender Kritiker seiner Zeit und ein Meister pointierter Rede, hat, was andere mit vielen Worten begründen, auf die einfache Formel gebracht: „Tiere sind meine Freunde.
Von Anne Frederiksen
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Fasching für Urlaubsnarren
Alle Jahre wieder werden zur Faschingszeit die bunten Kostüme aus dem Schrank geholt und die Pappnasen aufgesetzt. Wer jedoch an den tollen Tagen einmal etwas Besonderes machen will, kann in einigen Ferienorten die Puppen tanzen lassen.
Von Hella Leißner
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Oper: Mozarts „Lucio Silla“ in Brüssel
Die Güte des Tyrannen
Man darf es sich getrost so dann und wann noch einmal ins Gedächtnis rufen: Da fährt ein Komponist nach Mailand, um zum dritten Mal für die dortige Karnevalssaison eine Oper zu schreiben.
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Hessen lockt mit Dornröschen
Mit einer aufwendigen Werbekampagne und unter dem Motto „Märchenhaftes Hessen“ nutzt Deutschlands waldreichstes Bundesland die Geburtstage der Brüder Grimm, 1785 und 1786, zu einer umfassenden Präsentation seines touristischen Angebots.
Von Veit Burgenländer
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Grande Dame mit Vergangenheit
Wer in Megève die Gipfel französischer Kochkunst erklimmen möchte, muß in die Niederungen abfahren
- Kinder- und Jugendbücher
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Tarzan mal anders
Afrikanisches Abenteuer
Kenyatta, Kenias legendärer erster Präsident war ein Kikuyu – Angehöriger des ostafrikanischen Stammes bodenständiger Ackerbauern.
Von Birgit Danken
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Europas letzter Urwald
Wüste statt Wildnis
Zwischen Wien und Hainburg soll das letzte Stück Wildnis Europas, die Donau-Auen, für ein Kraftwerk vernichtet werden. Acht Quadratkilometer Auwald müßten ausgemerzt werden, um aus der urtümlichen Flußlandschaft, dem artenreichsten Refugium für Tiere, Österreichs Ur-Wald, eine nach Sachzwang-Vorstellungen geplante Reißbrettwüste zu machen.
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Gastgeschenke der „Beschützer“: Alkohol und Abhängigkeit
Verseuchte Paradiese
Auf der Insel Hispaniola gab es 1492 etwa 100 000 Eingeborene. Ein Jahrhundert später lebten noch 200. Claude Lévi-Strauss bemerkt in seinem Buch „Traurige Tropen“ (das Wissenschaft, Poesie, Reiseroman und ethnologische Studie in einem ist und das Aussterben „primitiver“ Kulturen im Zusammenstoß mit dem zivilisatorischen „Fortschritt“ beschreibt), jene Eingeborenen seien wohl eher am Entsetzen gestorben, das sie gegenüber der europäischen Kultur empfanden als an den Pocken und Schlägen kolonialer Unterdrücker.
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Verse und Bilder für Anfänger
Es war einmal...
Es war einmal... nein, jetzt fängt kein Märchen an, sondern ein Gedicht: Es war einmal ein Mann .. nein, nein, der hat auch keinen Schwamm.
- Kultur
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Zum Beispiel, wenn Bismarck 1866 erschossen worden wäre...
Reden über das eigene Land
Dort sind gedruckt die an fünf Sonntagen im November 1984 gehaltenen Reden von Rudolf Augstein, Otto Schily, Willy Brandt, Werner Herzog und Franz Josef Strauß.
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Zeitmosaik
Maria, jung, schön und jungfräulich, ist Verkäuferin, ihr Freund, ein Taxifahrer, heißt Josef. Von einem verwahrlosten Fremden, der sich Gabriel nennt, wird Maria an einer Tankstelle angesprochen: Der schäbige „Engel“ verkündet ihr, sie bekomme ein Kind.
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Mein Taschenbuch
Pier Paolo Pasolini: Vier Stücke
Ende der sechziger Jahre,als er an seinen Theaterstücken schrieb, verfaßte Pasolini auch ein Theater-Manifest, das in der (ziemlich lieblosen) Taschenbuch-Ausgabe seiner Stücke nicht enthalten und bis jetzt auch nicht übersetzt ist.
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Kunstkalender
„Unsere wissenschaftlichen und technischen Erfindungen haben uns die Natur entfremdet“, klagt Manfred Henninger 1955, zu Zeiten ungetrübter Fortschrittsgläubigkeit.
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„Alles ist religiös in dieser Welt – Man muß nicht so viel wünschen – Wir werden bestimmt gerettet“
Wohlklang und Stille
Der Dirigent gibt das Zeichen zum Einsatz – aber keiner der Musiker macht Anstalten, tatsächlich anzufangen. Nur in den Lautsprechern beginnt es zu säuseln, leise, zart, wie ein leichter, feiner Wind.
Von Heinz Josef Herbort
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Ein Thema, das lange Zeit tabu war
Gedanken über Vietnam
Lange Jahre war das Thema für Amerikaner tabu. Man sprach hier und da vom Vietnam-Trauma oder vom Vietnam-Syndrom, doch lieber ließ man den Krieg unerwähnt.
Von Gabriele von Arnim
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Im Kino
„Flußfahrt mit Hahn“ von Arend Agthe. Manche träumen ein Leben lang vom großen Abenteuer. Der 13jährige Robert, inspiriert von Stevensons „Schatzinsel“ und anderen Klassikern des Aufbruchs und Abenteuers, hat Phantasie genug, selbst in unserer total vermessenen Zivilisation noch auf Entdeckungsfahrt zu gehen.
Von Sehenswerte Filme
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Ausstellung im Museum Folkwang: „Subjektive Fotografie“
Überwältigt vom neuen Blick
Im Essener Museum Folkwang sind derzeit zweihundert alte Photographien ausgestellt, deren einige 1950 so revolutionär gewirkt haben, daß ein Kritiker sie als „Atombombe im Komposthaufen dieser Ausstellung“ (einem Vorläufer der „photokina“) bezeichnete.
Von Norbert Denkel
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Der junge deutsche Film ist risikofreudiger und lebendiger als sein Ruf
Keine Kunst ohne Irrtum
Max Liebermanns berühmtes Diktum „Kunst kommt von Können, wenn sie von Wollen käme, müßte es Wulst heißen“ gilt auch für den Film, zumal für den deutschen.
Von Ulrich Greiner
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Die Verwechslung von „artistisch“ und „artifiziell“
Ein Globus in Scherben
ist auch ein literarisches Abenteuer, dessen muntere Gelenkigkeit für den Autor Späth äußerst gefährlich ist................
Von Fritz J. Raddatz
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Die neue Schallplatte
Grubenklangorchester: „Hanns Eisler – Komm ins Offene, Freund!“ Zuerst muß man alle Assoziationen abstreifen, die „Grubenklang“ und Ruhrpott hier wie Eisler dort auszulösen pflegen.
Von Franz Schaler
- Länderspiegel
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Judenmord
Hoffmann hat seinen Spaß
Die Holztäfelung an den hohen Wänden des Gerichtssaals ist dieselbe wie vor vier Jahrzehnten, dieselbe wie auf den Photos in Geschichtsbüchern.
Von Hans Jakob Ginsburg
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NS-Geschichte von unten
Verbotene Liebe
Erna Brehm war 17, als sie – im August 1941 – auf dem Calwer Marktplatz öffentlich kahlgeschoren wurde. Das „Verbrechen“ der jungen Hausgehilfin: ihre Liebe zu dem um fünf Jahre älteren polnischen „Fremdarbeiter“ Marian Gawronsky.
Von Werner Müller
- Lebensart
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Alla Pugatschjowa
Alla ist gut, Alla ist groß
Die „Stoßarbeiterin der kommunistischen Arbeit“ Alla Pugatschjowa, Ehrenmitglied einer Montagebrigade im Moskauer Sil-Automobilwerk, hat rotes Haar.
Von Joachim Holtz
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Pro - Contra
Zusammengetragen werden hier alle Argumente, die in den letzten Tagen zu hören und (auch in der ZEIT) zu lesen waren, ob es denn richtig sei, am 8.
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In München stand ein Donisl...
Ein lieber Freund aus dem Bankfach sah es vor gar nicht langer Zeit als sein Lebensziel an, Vorstand einer der beiden Bankfilialen am Münchner Marienplatz zu werden: vom Schreibtisch hinüber zum „Donisl“ seien es quer über den Platz nur fünfzig Schritte.
Von Thilo Bode
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Mobile Geschäfte
Speck und Senf
Schnell noch fünf Knollen Sellerie verstaut, dann fällt die Tür ins Schloß. Die Motoren klingen rauh, ein Diesel nach dem anderen rollt langsam vom Hof.
Von Friederike Tinnappel
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Nestwärme gesucht
In München, wo er lebt, traut er sich eher auf die Straße als in einer anderen deutschen Stadt. „Hier sind die Leute arroganter, sie sind es gewöhnt, beim Krämer oder im Biergarten einen Prominenten zu treffen.
Von Maxim Biller
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Das Lawinen-Institut von Davos
Forscher im Schnee von heute
Wissenschaftler auf dem Weißfluhjoch helfen Unfälle verhindern und die Umwelt schützen
Von Christoph Neidhart
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Zeitlese
Sabine Horn, körperbehindert und ein Leben lang auf den Rollstuhl angewiesen, hat über die Erfahrungen dieses Lebens ein Buch geschrieben und es im Selbstverlag herausgebracht.
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Die perfekte Hausfrau
Aber bitte mit Diplom
Ein Leben lang gebügelt, gestopft, geschrubbt und gekocht – aber noch nie eine Biskuitrolle gebacken. Den magenkranken Ehemann wieder hochgepäppelt, drei Kinder großgezogen, Legionen von Gästen verwöhnt – und trotzdem: es blieb die dunkle Sehnsucht nach Vollkommenheit.
Von Friederike Tinnappel
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Die Programm-Vielfalt auf italienischen Bildschirmen: Viel Tastendrücken, viel Werbung
Zehn Minuten bei Dynasty
Während das Privatfernsehen bei uns noch in den Anfängen steckt, hat Italien bereits Erfahrung
- unzugeordnet
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Schrumpfen oder sterben
Es gibt wohl keine Niederlage, die BP-Chef Hellmuth Buddenberg nicht zum Sieg erklären würde. Welcher Manager wagt es schon, ohne jede Ironie, sondern voller Stolz sein Unternehmen als wohl „einzigartig auf der Welt“ zu bezeichnen, wenn es sich nur dank der Opferbereitschaft der Muttergesellschaft mal wieder über Wasser gehalten hat.
Von Peter Christ
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Das Ende der Sprachlosigkeit
Man redet wieder miteinander. Mehr noch: Anders als bei den wenigen Gesprächen in den Jahren zuvor ging es bei dem Treffen zwischen Vertretern der Bundesregierung und der deutschen Gewerkschaften in der vergangenen Woche nicht um small talk, um den mühsamen Austausch von Höflichkeitsfloskeln.
Von Erika Martern