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Ausgabe 04/1986

Artikelübersicht
Im Inhaltsverzeichnis dieser ZEIT-Ausgabe finden Sie ab dem Erscheinungstag die Artikel der ZEIT und des ZEITmagazins aufgelistet, die bereits online sind und von Ihnen abgerufen werden können.
- Politik
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Mit einer Ausstellung im Historischen Museum, mit Reden und Vorträgen gedachte das Sigmund-Freud-Institut in Frankfurt Mitte Dezember des Tages seiner Gründung vor 25 Jahren.
Von Freuds Geist beflügelt
Psychoanalyse und Sozialforschung – eine besondere Synthese / Von Peter Kutte
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Schewardnadse in Japan
Werben mit dem Samowar
Anfang 1983 suchte und fand der sowjetische Generalsekretär Jurij Andropow eine kleine amerikanische Brieffreundin namens Samantha Smith.
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DAS KURZE INTERVIEW
"Ich traue Ghaddafi"
Bruno Kreisky, ehemaliger Bundeskanzler Österreichs, eckt immer wieder an - vor allem, wenn er sich zu Nahost Fragen äußert.
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Korea: Olympisches Fingerhakeln
Ein gigantisches „Olympia-Tor“, nach dem Entwurf des Architekten doppelt so hoch wie der Triumphbogen in Paris, sechsmal größer als das Tor am Platz des Himmlischen Friedens in Peking, wird zum Symbol werden.
Von Matthias Naß
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Vorkämpferin der Frauen
Was starken Frauen in der Politik widerfährt, Helga Wex hätte darüber – pointiert, humorvoll, bitter auch – eine Menge erzählen können.
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Titos Erben sind bankrott
Svetislav Durdevic, Jungarbeiter in der kürzlich zwei Tage lang bestreikten „Zmaj“-Traktorenfabrik bei Belgrad, macht sich Luft: „Es ist wahr, daß hinter den meisten Streiks finanzielle Forderungen stehen.
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Britische Regierungskrise
Rebell aus purer Berechnung?
Michael Heseltine bringt Margaret Thatcher mit seinem demonstrativen en Rücktritt in Verlegenheit
Von Roland Hill
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Wolfgang Ebert
Auch noch frech
Unsere Arbeitslosen scheinen es sich in den Kopf gesetzt zu haben, der Bonner Regierung unbedingt Knüppel zwischen die Beine zu werfen.
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Noch glaubt Genscher zu gewinnen
Die außenpolitischen Widerspräche in der Koalition schaden dem Bonner Prestige
Von Gunter Hofmann
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Worte der Woche
„Ich habe einen Fehler gemacht, den – glaube ich – schon Thomas Mann gemacht hat, der auch meinte, daß Ironie immer sofort deutlich würde.
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Französische Rechtspresse
„Gott als Zeuge: Ich bin der Erste“
Zeitungszar Robert Hersant mißachtet die Gesetze und brüskiert die Regierung
Von Roger de Weck
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Die Datenmacht der Obrigkeit
Im Staatsschutz sollen Polizei, Strafverfolger und Geheimdienste zusammengeschaltet werden
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Abgestempelt als Sicherheitsrisiko
Die Karlsruher Richter degradieren die Grünen zu Abgeordneten zweiter Klasse
Von Hans Schueler
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Washington: Sanktionen gegen Libyen
Als Antwort auf die mörderischen Terroranschläge von Rom und Wien verhängte Präsident Reagan einen Wirtschaftsboykott gegen Libyen.
Von Hans Jakob Ginsburg
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Zeitspiegel
Zweimal in der Woche, ein halbes Jahr lang, präsentiert das südafrikanische Fernsehen eine Serie, die beim Publikum ungeahntes Interesse weckt.
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Niedersachsens CDU
Schon sticht der Hafer
Wenn man Wilfried Hasselmann glaubt, dann ist die in einem halben Jahr stattfindende niedersächsische Landtagswahl bereits gelaufen, zugunsten der Union.
Von Carl-Christian Kaiser
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Neue Abrüstungsrunde in Genf
Der Knoten ist zu fest gezurrt
Den hehren Worten des Genfer Gipfels vom November folgt nun die nüchterne Kärrnerarbeit der Unterhändler. Abwechselnd im Haus der amerikanischen und der sowjetischen Delegation, beide an der Avenue de la Paix gelegen, haben sich der Amerikaner Max Kampelman und der Russe Viktor Karpow mit ihren Teams wieder zusammengesetzt, um dem Auftrag von Ronald Reagan und Michail Gorbatschow zu genügen, ihre Bemühungen um eine Rüstungskontrollvereinbarung zu intensivieren.
Von Christoph Bertram
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Trommelschlag aus Bayern
Kein Paukenschlag aus Kreuth – wie denn auch, in diesem Jahr der bayerischen Landtagswahl und vor der Schlacht um den nächsten Bundestag.
Von Carl-Christian Kaiser
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Heinz Brandt: Der Mahner
Was für ein Leben? Geboren in Posen, der Großvater war Rabbiner. Vor Hitlers Machtübernahme KPD-Mitglied. Sechs Jahre Zuchthaus wegen Verbreitung einer illegalen kommunistischen Zeitung, danach KZ-Häftling in Sachsenhausen, Auschwitz, Buchenwald.
Von D. St.
- Wirtschaft
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Veba-Führungsstruktur
Alle Stammesherzöge unter Kontrolle
Als Alfred Herrhausen und F. Wilhelm Christians ihren Flick-Coup erläuterten, hatten sie die Führungsstruktur der künftigen Konzernholding Feldmühle Nobel AG schon im Kopf.
Von Heinz-Günter Kemmer
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Deutsche Aktienfonds legen Rekordergebnisse vor
Schöne Erfolge können auch die deutschen Investmentfonds im Börsenjahr 1985 aufweisen. Ende November kletterte das Fondsvermögen aller im Bundesverband Deutscher Investment-Gesellschaften (BVI) vereinten Unternehmen erstmals über die Hundert-Milliarden-Mark-Grenze.
Von Bernhard Blobm
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Bonner Kulisse
Noch ist Finanzminister Gerhard Stoltenberg standfest. Der Bonner Kassenwart zeigt jedenfalls keine Neigung, Geld in ein Faß zu stecken, von dem er befürchten muß, es hat keinen Boden.
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Haushalt
Zufrieden
Mehr Einnahmen als erwartet, weniger Ausgaben als erlaubt – einen besseren Abschluß des Bundeshaushalts 1985 hätte sich Finanzminister Gerhard Stoltenberg nicht erträumen können.
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Schweiz
Lotterleben mit Lottogeldern
Ausgerechnet die Regierung des Schweizer Kantons Bern ist ins Gerede gekommen – wegen fragwürdiger Unterstützung von Abstimmungskampagnen, eines üppigen Spesenkontos und manipulierter Budgets.
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Photoindustrie
Der gelbe Vater ergraut
Über sechzehn Millionen Besitzer von Kodak-Sofortbildkameras stehen jetzt vor der schweren Wahl, ob sie das Ding umtauschen oder in der Rumpelkammer verstauen sollen – als langfristige, spekulative Anlage für den Fall, daß die Kameras zu begehrten Sammelobjekten werden.
Von Jes Hau
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Post für Kohl
Der Schreck muß dem Chef der Neuen Heimat (NH), Diether Hoffmann, mächtig in die Glieder gefahren sein, als er einen 34 Seiten umfassenden Bericht des Bundesbauministeriums über die NH in die Finger bekam.
Von Peter Christ
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Nachtarbeit gehört zum Image
Private Unternehmer sollen der Volksrepublik aus der Mangelwirtschaft helfen,
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Gefangen im Kabelghetto
Die neuen privaten Fernsehprogramme bescherten den Veranstaltern bisher nur Verluste
Von Anne Preissner-Polte
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Rallye ins Ausland
Werner Breitschwerdt ist fein raus. Denn die schönen Zahlen, die er kürzlich bekanntgeben ließ, kann sich der Daimler-Benz-Chef zum großen Teil selber gutschreiben: „In der deutschen Automobilindustrie sind in den letzten beiden Jahren insgesamt 40 000 neue Arbeitsplätze entstanden, davon allein ein Viertel bei der Daimler-Benz AG.
- Wissen
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Daten, Dienste und Disketten
Der Teufel weiß sich gut zu kleiden. Was soll man schon sagen gegen ein bißchen mehr Sicherheit, also gegen die jüngsten Bonner Gesetzesvorhaben? Doch der zweite Blick enthüllt: Das Gegenteil wird dabei herauskommen; mehr Verunsicherung der Bürger! Sicherheit brächten die neuen Gesetze in erster Linie denen, die Bürgerdaten verarbeiten wollen – allenfalls punktuell denen, die da verdatet werden sollen, Für sie wäre die Bilanz am Ende negativ.
Von Robert Leicht
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Wandlung
Norman, Norman, wie hast Du Dich verändert. Was waren das noch für Zeiten, als Norman Kingsley Mailer Jeans-bewappnet und Pullover-bewehrt die „Heere aus der Nacht“ literarisch gegen den Vietnam-Krieg begleitete; als „Die Nackten und die Toten“ ihn Umtrieben und zum Ankläger der Sinnlosigkeit des modernen Krieges werden ließen; als das Enfant terrible der amerikanischen Literatur regelmäßig mit Sauf- und Rauftouren von sich reden machte.
Von D. B.
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Sklavenarbeit: Flicks böses Erbe
Alte Herren sind manchmal starrsinnig. Friedrich Flick senior, der reichste Mann Deutschlands, wollte und wollte die fünf Millionen Mark nicht herausrücken.
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Zankapfel
Das ist der Nahe Osten: Um die Rückgabe des großen Sinai rangen Israeli und Ägypter länger als ein Jahr. Dabei kam immerhin der erste Frieden in dieser Region zustande.
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Aufgeputscht
Demokratie ist eine Staatsform, die von den Bürgern und Politikern gute Nerven verlangt. In der letzten Zeit sind die Nerven reichlich dünn geworden.
Von Th. S.
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Ungleiche Freunde
Ja, wenn es so einfach wäre: Die Europäer werfen einen Blick zum Himmel, denken an Moral und Würde, drehen anschließend den Hahn des Kreditstroms und der Lieferungen zu – und schon hört der Terrorismus allüberall in der Welt auf.
Von Marion Gräfin Dönhoff
- Reisen
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Schweinemist im Paradies
Urlauber bringen und verschlingen Devisen – St. Lucia sucht einen Weg aus dem touristischen Teufelskreis
Von Klaus Viedebantt
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Mick Jagger kann sich auf Georges Diskretion verlassen
George, der Gärtner, ist von einer Diskretion, als wäre er der Butler. Er will absolut nicht verraten, mit wem Mick Jagger hier seine Ferien verbracht hat.
- DIE ZEIT
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Studie: Wie die deutschen Manager reisen
Deutsche Unternehmen werden 1986 voraussichtlich Güter im Wert von beinah 730 Milliarden Mark ins Ausland verkaufen, die Exportquote liegt bei 35 Prozent und ist die höchste von allen großen Industrienationen.
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Ski-Spitzen
Termingeschäft: Wie an einer Börse – nur hoffentlich nicht so hektisch – soll es bald im Stubaital zugehen. Den Übernachtungspreis kann nämlich seit Anfang Dezember jeder Gast selbst bestimmen: In der „Betten-Börse Tirol/Stubaital“ sind 5000 von insgesamt 12 000 Betten von einem Computer erfaßt.
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Doktor-Spiele
Diagnose: Kollaps der Medizin-Ausbildung. Therapie: Herumwursteln bis zum nächsten Zusammenbruch. Einige hoffen aber immer noch auf Heilung.
Von Dorothea Hilgenberg
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Absturz
Vor einiger Zeit geschah es, daß ich mit einem Flugzeug der Eastern Airlines verunglückte. Die nette Stewardeß gab uns mit gewinnendem Lächeln den bevorstehenden Absturz bekannt.
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Viele Worte, wenig Taten
Ein wichtiges Wahlversprechen der Koalition können wir für diese Legislaturperiode getrost vergessen: den energischen Abbau von Subventionen.
Von Peter Christ
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Nicht nur faul und geldgierig
Geheimzirkel sind es nicht gerade. Aber selbst innerhalb des Unternehmens ist die Existenz der Gruppen bis heute nicht jedermann bekannt, obwohl sie schon seit 1973 mit Erfolg arbeiten.
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Wie lügt man mit Statistik?
Mit unserem Gehirn ist es wie mit einer Wohnung. Je älter es wird, desto mehr Kram sammelt sich in ihm an, wichtige oder jedenfalls brauchbare Dinge, daneben aber auch viel fragwürdiges Zeug, dessen Herkunft längst in Vergessenheit geraten ist.
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Flug - Hotel - Geld
Auf elf US-Destinationen hat Continental Airlines sein „Business Bonus Paket“ erweitert, das Transatlantik-Passagieren der ersten und der Business-Klasse nach ihrer Ankunft in Amerika freie Hotelunterkunft und Mietwagen beschert.
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Bildung 2000
Erfahrungen aus 2. Hand
Anregen wollen sie und tun dies in verschiedenen Szenarien, die es dem Leser überlassen, Schlüsse zu ziehen. Kein Zweifel darüber, welcher Schulform die drei Bildungsforscher im Jahr 2000 den Vorrang geben: der Gesamtschule.
Von Jutta, Wilhelmi
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Plus fürs Plastikgeld
Wer mit einer Kreditkarte bezahlt, obwohl er später nicht in der Lage sein wird, den Betrag zu überweisen, begeht keinen Betrug.
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Literarisches Museum:
„Poetenstübchen“
Noch fehlt es an Geld, aber das E. T. A.-Hoffmann-Haus in Bamberg soll ganz renoviert werden
Von Eckart Kleßmann
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Notizen
Hamburg ist Deutschlands Welthafen, deshalb unterhält die Dresdner Bank dort auch eine Direktion, nicht nur eine Filiale. Frau Direktor P.
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Ältere Fahrer, sichere Fahrer?
Sollen ältere Menschen zu einem bestimmten Zeitpunkt ihren Führerschein abgeben? Diese Frage beschäftigt in zunehmendem Maße Altersforscher und Verkehrsexperten.
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Engelberg/Zentralschweiz
Von Pilgern zu Pistenjägern
Erste Impression bei einem kurzen Spazierganz durch Engelbergs Fußgängerzone: ein gepflegter Ort mit schönen alten Häusern. Der zweite Eindruck nach einem längeren Fußmanch: Wie kann man nur so häßliche Hotel- und Appartementklötze in diese herrliche Landschaft setzen? Dritte Erfahrung: Sonntags nie! Da wollen sie alle Ski fahren, die Urlauber und die Berner, die Luzerner, Züricher und andere Eidgenossen.
Von Heidi Ganser
- Gesellschaft
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Für jeden Bürger ein garantiertes Einkommen
Ein Leben auch ohne Lohnarbeit – wie ein neuer Sozialkontrakt aussehen müßte
Von Ralf Dahrendorf
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Nie wieder Berlin
Ob gelungen oder mißlungen, Margarethe von Trottas Film über Rosa Luxemburg, der „Die Geduld der Rosa L.“ heißt, wird das wichtigste deutsche Kinoereignis in diesem Jahr sein.
Von Siegfried Schober
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Fernseh-Kritik
Über Gefühle nichts
Jack Lemmon und Walter Matthau waren „ein seltsames Paar“, der eine Sportreporter, der andere Fernsehjournalist. Auch als sie ohne Frauen zusammenlebten, konnten sie nicht ganz auf Anleihen bei Strindberg verzichten.
Von Helmut Schödel
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Magischer Kasten
Mit einem Glas Whisky und einer Zigarre in der Hand unterhielt sich der Schriftsteller Heiner Müller in einer Düsseldorfer Galerie mit dem Dramaturgen Horst Laube.
Von Helmut Schödel
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Bunt und billig
Dem 29. Januar, dem letzten Mittwoch des Monats, sieht Manfred Made mit höchst gemischten Gefühlen entgegen. Der Verlagschef des Offenburger Aenne-Burda-Verlags bringt dann ein neues Blatt an die Kioske, das die „Marktführerschaft unseres Hauses“ dokumentieren soll: Verena, ein monatlich erscheinendes Handarbeitsheft, das Anleitungen zum Nähen, Stricken, Basteln und Heimwerken bietet.
Von Gunhild Freese
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Manager und Märkte
Eine weitere Hürde auf dem Weg zur Raffineriegesellschaft hat die German Oil genommen. Die erst im vergangenen Jahr gegründete Firma, an der das Bundesland Niedersachsen insgesamt mit 65 Prozent und die Hamburger Ölhandelsfirma Marimpex mit 35 Prozent beteiligt ist, hat weitere Öllieferungen mit dem Iran vereinbart.
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Negative Einkommensteuer
Man unterscheidet zwischen Arbeitseinkommen, negativer und positiver Steuer und dem verfügbaren Einkommen. Mit Arbeitseinkommen ist das Entgelt für Lohnarbeit gemeint, mit negativer Steuer die Zahlung des Staates und mit positiver Steuer eine Zahlung an den Staat, entsprechend der bisherigen Lohn- und Einkommensteuer.
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Winterfreuden ohne Bindungen
Ihrer Gesundheit widmen sich Winterurlauber beispielsweise im niederbayerischen Bad Abbach: 180 Mark sind bis zum 31. März für ein Wochenarrangement zu zahlen; dafür können die Gäste sechsmal das Hallenbad besuchen und im 31 Grad warmen Schwefelwasser baden, an einer Ausflugsfahrt und einer Wanderung teilnehmen, zwei Kurkonzerte hören und sich über eine Diät beraten lassen.
Von Hella Leißner
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Zum Tode von Juan Rulfo
Rückkehr nach Comala
Juan Rulfo hätte den Nobelpreis erhalten müssen. Aber es stimmt, daß er nur zwei Bücher publiziert hat, und es stimmt auch, daß er seit drei Jahrzehnten schweigt.
Von Michi Strausfeld
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Länder im Vergleich
Holländische Bauern waren – im Durchschnitt der Jahre 1980 bis 1983 – die erfolgreichsten innerhalb der Europäischen Gemeinschaft.
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Ausstellung in Hannover: Benjamin Katz
Am Rande
Wenn sie über den Photographen Benjamin Katz schreiben, werden sie alle zu Lyrikern: Per Kirkeby und Georg Baselitz, Wieland Schmied und Johannes Cladders, A.
Von Petra Kipphoff
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Ganz unten bei Buna Auschwitz
Meister der Beklagten haben in Ausübung ihres Weisungsrechts Häftlinge ohne Brillen schweißen lassen, ohne Wasserstiefel im eisigen Wasser arbeiten lassen, ohne Schulterschutz schwere Kabel ziehen lassen, in Holzschuhen auf vereiste Pfeiler gejagt, sie in schwindelnder Höhe ohne Gurte dort arbeiten lassen.
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An der Spitze die Selbständigen
Der Anstieg der durchschnittlich verfügbaren Jahreseinkommen je Haushalt hat sich in den letzten Jahren deutlich verlangsamt.
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Besser als der Ruf
ZEIT: Die Kurse deutscher Aktien sind 1985 im Schnitt um siebzig Prozent gestiegen, die Wertentwicklung der großen deutschen Aktienfonds ist im gleichen Zeitraum zum Teil deutlich darunter geblieben.
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„Wir haben zu lange geschwiegen“
Der Vorsitzende des jüdischen Zentralrates, Werner Nachmann, räumt Versäumnisse ein
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Die Masse macht’s: Volksskiläufe in Skandinavien und den Alpen
Der schwedische Vasalauf, der wohl berühmteste aller Volkslangläufe, ist selbst Nicht-Skifahrern ein Begriff. In diesem Jahr fällt der Startschuß zum 89 Kilometer langen Marathon von Sälen nach Mora am 2.
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Seifenblase vor der Wahl?
Das neue Gesetz zur Beseitigung des Defizits in den USA ist rechtlich umstritten und wirtschaftlich dubios
Von Jes Rau
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Fernseh-Vorschau
Von Knie bis Fuß
Wer guckt schon auf die Füße, wenn ein Film eine Geschichte erzählt? Meistens sind sie unwesentlich, und so erfanden Kameraleute und Regisseure die amerikanische Einstellung, mit der die Schauspieler bis zu den Knien ins Bild kamen – kopfabwärts, versteht sich.
Von Frank Busch
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Kunst der Südsee
Der tschechoslowakische Ethnologe Miloslav Stingl hat im Leipziger Seemann Verlag einen großformatigen Band über die „Kunst der Südsee“ herausgebracht, der jetzt vom List Verlag in München für die Bundesrepublik vertrieben wird.
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Ausgeladen
Alles war zur Abfahrt bereitet: der Flug gebucht, das Zimmer bestellt, die Hosen gebügelt, der Koffer gepackt. Die Reise beginnt.
Von Benjamin Henrichs
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Park and Ride im Schnee
Mit bunten Plakaten wirbt der Liftverbund Feldberg-Hochschwarzwald für den neuen Gratisbus, der Skiläufer im Stundentakt von Titisee oder Todtnau zum Feldberg bringt.
Von Wilhelm Acker
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Photoferien: Pauschal belichtet
Motivreich findet Inter-Air Voss-Reisen (Triftstraße 28–30, 6000 Frankfurt 71) beispielsweise die Galapagos-Inseln und offeriert ambitionierten Photofreunden vom 5.
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Zeitraffer
Weitgehend unbeachtet von der Öffentlichkeit hat sich in der Bundesrepublik ein eigener Markt für den Umweltschutz gebildet.
- Kultur
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Die neue Schallplatte
Kölner Saxophon-Mafia: „Unerhört – Stadtklänge“. Es ist wirklich eine bisher unerhörte, ungehört gewesene Stadtmusik, auch wenn sie an manches erinnert, ohne damit wirklich verwandt zu sein: beispielsweise an die Musique concrète, an Rolf Liebermanns Büromaschinenkonzert.
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Zeitmosaik
Dany: Gut, gut, gut. Aber wie soll es weitergehen? Dein Stück handelt von einem Juden, einer Hure, einem Schwulen, von Sex, Schwänzen, Ärschen und Vergewaltigungen.
Von nachdenklich
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Jaroslav Seifert
Der tschechoslowakische Dichter Jaroslav Seifert war hierzulande ein Unbekannter, als er 1984 den Nobelpreis erhielt. Es gab nur ein einziges Bändchen mit Übersetzungen seiner Gedichte.
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Ständig sind Millionen Menschen auf der Flucht
Und niemals ein Ende...
„Böses gebiert Böses“ – Aber warum sollten die Araber für die Untaten der Deutschen büßen?
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Flucht-Literatur für joggende Jung-Karrieristen
Der fliegende Hengst wird gesattelt
Fantasy-Märchen: Der amerikanische Erzähler Mark Helprin und seine Geschichten
Von Maxim Biller
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Jeder hört auf jeden
Schon ihre Art, das Podium zu betreten, läßt erahnen, wie sie wenig später wohl spielen werden: Gelassen und fröhlich, aber doch zügig und zielstrebig bilden sie einen doppelten Halbkreis, die kleine Verbeugung ist präzise, wie einstudiert – aber der Koordinator ist nicht auszumachen.
Von Heinz Josef Herbort
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Pierre Fournier
Grandseigneur
Chantez!“ ermunterte er seine Schüler ohne Unterlaß und zeigte ihnen, wie man – nicht nur auf dem Cello – eine Linie ausdrucksvoll phrasiert.
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IM KINO
Fletch – der Troublemaker“ von Michael Ritchie. Zugrunde liegt dem Film einer der interessanten Kriminalromane der siebziger Jahre.
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Mein Taschenbuch
Ein jüdischer Kalender
Ein Blick auf den Kalender: wieder ist ein Tag vergangen, die Zeit ist nicht zu bremsen, wir leben nicht ewig. Oder doch? Schon Mitte September jährte sich der Tag, als der liebe Gott vor genau 5746 Jahren die Welt erschuf.
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Die Apokalypse von Angers
Selig ist, der da liest und die da hören die Worte der Weissagung und behalten, was darin geschrieben ist, denn die Zeit ist nahe“ (Offenbarung 1,3).
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Retrospektive in Berlin
Rossellini
Die Anfänge beleuchten den Übergang zum Ruhm, den ihm der Neo-Realismus brachte: „Rom, offene Stadt“ und „Paisà“ (1945, 1946) traten nicht allein im Schlaglicht der Befreiung auf.
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Schloß der Bürger
Rettung durch Umbau: Aus dem Fabrikschloß der Ravensberger Spinnerei wurde die Volkshochschule
- Länderspiegel
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Jubiläum einer alten Dame
Aufbruch ins Jahr 2001
An Selbstbewußtsein herrscht in Augsburg nun kein Mangel mehr – Rückblick auf Feiern und Feuerwerk
Von Klaus Dieter Düster
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„Diese Ausländerpolitik fördert Ausländerhaß“
Bereits vor knapp zwei Jahren erzählte mir ein türkischer Arbeiter aus Hannover, daß er sich nach 20 Uhr nicht mehr traue, auf die Straße oder gar zum Telephonieren zu einer Telephonzelle zu gehen.
- Lebensart
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Von Freuds Geist beflügelt
Die Wertschätzung, die die Naturwissenschaften durch den Staat erfahren haben, etwa durch Gründung d
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Fahrgast in der Unterwelt
Ein nächtlicher Streifzug durch Tunnelröhren und Gänge der Frankfurter U-Bahn
Von Esther Knorr-Anders
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Patricia Highsmith
Sie stahl nur einen Korken
Szene im Kaufhaus Jelmoli in Zürich. In der Buchabteilung steht ein einfacher Tisch, davor ein niedriges Regal, auf dem sich Bücher stapeln.
Von Hanno Kühnert
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Von Aristoteles bis Zufall
Jede Kultur hat zweifellos ihre eigene Theorie der Krankheit. In der westlichen Welt – und vielleicht in allen Ländern, in denen eine jüdisch-christliche Ethik vorherrschend ist – hat sich allgemein die Theorie der Krankheit als Strafe durchgesetzt: Wir sind krank, weil wir oder auch weil unsere Eltern Unrecht getan haben.
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Heinz Werner Hübners Vogelalmanach (3)
Die Bachstelze
Es ist noch nicht allzu lange her, da war die Bachstelze, in Deutschland jedenfalls, die Nummer zwei unter den Stelzen. Die Weiße Bachstelze ist auch heute noch fast überall anzutreffen.
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Medien am Ball
Wie der Sport sich verkauft
Früher konnte man sich darauf verlassen, daß die Tagesschau Schlag acht begann. Heute kann’s schon sein, daß statt dessen Becker oder Beckenbauer den Bildschirm besetzen.
Von Josef Otto Freudenreich
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Zeitlese
Die Inflation ist gebremst, das (bleifreie) Benzin wurde sogar billiger, aber die Preise für Beleidigungen im Straßenverkehr bleiben 720 Mark Geldstrafe muß bezahlen, wer einem Autofahrer den Vogel zeigt.
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Recht im Alltag
Frau Nachbarins Gewerbe
Ein nachbarlicher Störenfried kann die schönste Einfamilienhaus-Idylle zunichte machen. Das wußten schon die Väter des Bürgerlichen Gesetzbuches und schrieben deshalb ins Gesetz, daß ein „Eigentümer vom Störer die Beseitigung der Beeinträchtigung verlangen kann“, es sei denn, „daß der Eigentümer zur Duldung verpflichtet ist“.
Von Eva Mane von Mimen
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In der vergangenen Woche stand in Hamburg eine junge Frau vor dem Schwurgericht. Sie war angeklagt, ihren Mann heimtückisch ermordet zu haben.
Dicke, warum hast du das gemacht?
Am Hauseingang war schon Blut. Vor der Wohnung im 3. Stock dann eine große Blutlache, drinnen alles blutverschmiert, der Flur, die Küche, das Schlafzimmer.