Promillegrenzen Wer mit dem Auto in die Ferien fährt, sollte sich zuvor über die geltenden Promillegrenzen informieren. So herrscht zum Beispiel in Ungarn, Bulgarien, Rumänien, in der DDR, der Türkei und in der Sowjetunion absolutes Alkoholverbot für Autofahrer. In Polen sind 0,2 Promille die Obergrenze, 0,5 Promille in Finnland, Norwegen, Schweden, den Niederlanden und in Jugoslawien. Weitere Informationen gibt der Münchner Autoclub Kraftfahrer-Schutz e. V. (KS).

Sehtest: Hobbytauchern empfiehlt der Berufsverband der Augenärzte Deutschland (BVA), sich vor Urlaubsantritt die Augen untersuchen zu lassen. Besonders gefährdet seien Tauchsportler, die Veranlagung zu einem akuten Glaukom haben, das möglicherweise bisher keine Beschwerden verursacht hat. Schon eine geringe Erhöhung des Augendrucks, etwa während des Aufstiegs beim Tauchen, könne einen durch starke Kopfschmerzen und Übelkeit begleiteten Glaukomanfall auslösen.

Auslandskrankenversicherung: Seit kurzem können sich Urlauber bei der Deutschen Krankenversicherungs AG (DKV) zu neuen Bedingungen für die Auslandsferien krankenversichern lassen. Der Vertrag braucht beispielsweise nicht mehr jedes Jahr verlängert zu werden, er läuft automatisch weiter. Bei einem Jahresbeitrag von 14 Mark ist ein Versicherungsschutz bis zu sechs Wochen garantiert. Abgedeckt sind unter anderem auch die Kosten für einen Krankenrücktransport.

Jedermannsrecht: Seit dem Mittelalter existiert in Schweden das „Allemannsrätten“ (Jedermannsrecht), das die Pflichten und Rechte eines jeden gegenüber der Natur regelt. Generell kann beispielsweise in allen Flüssen und Seen (auch Privatgewässern) gebadet werden, Segler und Paddler haben dort freie Fahrt. Man darf Pilze und Beeren sammeln, nicht aber Bäume fällen. Um die noch relativ intakte Natur in Schweden nicht zu stören, sollten sich auch Touristen bemühen, „Recht und Gemeingebrauch“ einzuhalten. Wer mehr darüber wissen möchte, kann eine entsprechende Broschüre anfordern bei der Schwedischen Touristik Information, Glockengießerwall 2, 2000 Hamburg 1.

Mitfahrer: „Nix wie weg“ ist ein Verzeichnis von Mitfahrzentralen betitelt, das die Prolix-Verlags-GmbH (Holbeinstraße 36, 7800 Freiburg) kürzlich herausgegeben hat. Es enthält unter anderem die Anschriften der Mitfahrbüros „in Deutschland/Europa und anderswo“. Fahrer und Mitfahrer erfahren beispielsweise, wo und wann man in den einzelnen Büros anrufen kann und wieviel Gebühren berechnet werden. Die Broschüre kann für vier Mark beim Prolix-Verlag bestellt werden; das Geld muß unter dem Stichwort „NWW“ auf das Postscheckkonto KA 96460-754 vorausgezahlt werden.

Luftfahrt: Eine Bordbibliothek für die Fluggäste ihrer Preference-, First- und Grand-Class-Abteile in Maschinen des Typs Boeing 747 und DC-10 hat die spanische Airline Iberia eingerichtet. Die Büchersammlung besteht bislang aus neun Titeln, allesamt aus der Feder zeitgenössischer spanischer Autoren.

Italien: Im Gegensatz zu den Querelen um die Italien-Benzinbons im vergangenen Jahr, wird nach Mitteilung des ADAC der Verkauf in dieser Saison zügiger laufen. Die bekannten vier Gutscheinhefte, für Nord-, Zentral- und Süditalien sowie für das gesamte Land einschließlich Sizilien und Sardinien, liegen in den ADAC-Geschäftsstellen bereit.