• DIE ZEIT: Jahrgang 1987

  • Einzelausgaben, nach Datum sortiert:

  • Ausgabe 1987/02

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  • Ausgabe 1987/03

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    • Handel unter Druck

      Auch im jüngsten handelspolitischen Streit zwischen Europa und Amerika arbeiten beide Seiten mit mächtigen Drohgebärden; doch allzuviel ist außer den verbalen Kraftakten bisher nicht passiert.

    • Ins Zwielicht

      Panne oder Planung? Offenbar sind auch Kohls Hintersassen nicht eben glücklich über den jüngsten Brown-out ihres, unseres Kanzlers.

  • Ausgabe 1987/04

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    • Spannend wird’s erst nach der Wahl

      Ein merkwürdiges Zwielicht liegt über der politischen Landschaft der Republik. Einerseits scheint die Bundestagswahl längst gelaufen zu sein.

    • Aus der Traum

      Der Traum der chinesischen Studenten von Freiheit und Demokratie währte nicht lange. Die Partei hatte politische Reformen versprochen.

  • Ausgabe 1987/05

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    • Verzweifelt

      Binnen Stunden könnte sich das auf die Bundestagswahl fixierte Szenario der Republik dramatisch wandeln. Während der Kanzler und der Oppositionsführer im Lande noch um letzte Stimmen warben, standen sie schon auf Abruf in den großen Bonner Krisenstab.

    • Mit Bauchgrimmen und Zähneknirschen

      Ein Machtwechsel stand ohnehin nie zu erwarten. Westdeutsche Politik vollzieht sich in langen Zyklen, nicht in kurzen Wellen: Siebzehneinhalb Jahre regierte die Union in Bonn, dann kamen nach dem Zwischenspiel der Großen Koalition dreizehneinhalb Jahre sozialdemokratischer Kanzlerschaft.

  • Ausgabe 1987/06

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  • Ausgabe 1987/07

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    • Dunstschleier

      Ein Kunstwort hat Karriere gemacht: Alle sprechen vom Smog. Eine Laune des Wetters hatte die Abgase von Autos, Industrie und Kraftwerken nicht abziehen lassen.

    • Offenherzig

      Es ist eine französische Eigenart, daß politische Skandale nie und nimmer restlos aufgeklärt werden. Wo sind Giscards afrikanische Diamanten geblieben? Wer gab den Befehl, das Flaggschiff von Greenpeace zu versenken? Manche Rätsel harren noch immer einer Lösung.

  • Ausgabe 1987/08

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    • Honecker mauert

      Der neue Kurs im Kreml verwirrt nicht nur den Westen. Auch Moskaus Bruderstaaten geraten in einen irritierenden Sog. Die Verlegenheit der SED-Führung über Gorbatschows „Umgestaltung“ ist mit Händen zu greifen.

    • Vom Wahlkampf ins Wahljahr

      Nach dem Scheitern der rot-grünen Koalition in Hessen: Was will, was kann die SPD?

  • Ausgabe 1987/09

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    • Erledigt

      Die Bundesbürger gehören noch immer zu den treuesten Anhängern der Europäischen Gemeinschaft. An Bonn kann das nicht liegen.

    • Geprüft?

      Mit Auftritten des Bundeskanzlers, des Finanzministers und des Außenministers hat der U-Boot-Untersuchungsausschuß seine Arbeit beendet.

  • Ausgabe 1987/10

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    • Beute der Parteien?

      Ob über die Toten nur Gutes oder bloß gut zu reden sei, mögen die Philologen klären. Wer sich jedoch an den Vorsatz hält, Verblichenen nil nisi bene nachzurufen, sollte sich vor Übertreibungen hüten.

    • Die Angst vor Liebe, Lust und Tod

      Killerseuche Aids: Ratlos steht die Gesellschaft vor einem grausigen Phänomen

  • Ausgabe 1987/11

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    • Rechenschaft

      Man muß die Amerikaner bewundern. Auf gnadenlose Weise legen sie die eigene Seele bloß, wann immer es um die Grundsätze ihrer 200 Jahre alten Verfassung geht: um die Transparenz der politischen Dinge und die Rechenschaftspflicht der gewählten Obrigkeit.

    • Matter Auftakt

      Weder Lust an großer Politik noch Neugier auf die Zukunft: In Nebensächlichkeiten verliebt, an den großen Herausforderungen fast uninteressiert – so präsentiert sich derzeit Helmut Kohls Regierungsbündnis.

  • Ausgabe 1987/12

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    • Über alle Mauern der Stadt hinweg

      Wann jemals wären Jubiläen reine Jubeltage? Erinnerungen beschwören nicht nur die Verdienste, sondern auch das Versagen. Wohl zeigt die Revue der Epochen die Fülle erfahrener Möglichkeiten – doch als vergangen und unwiederbringlich.

    • Überzogen

      Der amerikanische Geheimdienst in den Gefilden seiner Freunde – das soll schon vorgekommen sein. Von den Tresoren der Schutzmacht Amerika hingegen haben die Dienste der Verbündeten wohlweislich die Finger gelassen.

  • Ausgabe 1987/13

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    • Nach dem Feindbild die Wunschbilder?

      Im Ost-West-Verhältnis müssen die Chancen erkannt werden, aber auch die Risiken

    • Prüfstand

      Helmut Kohls Regierungserklärung hat zwei Adressaten, das allgemeine Publikum und die eigene Partei. Bei beiden will sie dasselbe erreichen: Sie soll das Ansehen des christlich-liberalen Bündnisses wieder aufpolieren, das durch die Koalitionsverhandlungen arg gelitten hat.

  • Ausgabe 1987/14

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    • Eines Deutschen Sonderweg

      Die Großen straucheln im Kleinen............................................................................................

    • Ampel auf Rot

      Das Bundesverfassungsgericht ist dem größten Steuerzahler der Bundesrepublik in den Arm gefallen: Daimler-Benz darf die im Main-Tauber-Kreis bei Boxberg geplante Automobil-Teststrecke – jedenfalls vorerst – nicht bauen.

  • Ausgabe 1987/15

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    • Gleißend

      Armer Vincent! Paul Gauguin hat ihn porträtiert, wie er seine Sonnenblumen malt: Er arbeitet mit zusammengekniffenen Augen, so sehr blendet ihn das gleißende Gelb der Blütenblätter.

    • Reifeprüfung

      Welchen erwachsenen Bildungsbürger kommt in diesen Tagen nicht der blasse Neid an, wenn er an die eigene Schulzeit zurückdenkt? In Hamburg, Hannover und bald wohl auch im Süden der Republik treten die Pennäler vom 13.

  • Ausgabe 1987/16

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    • Niemals normal

      Geschichte ist nicht Vergangenheit, sondern Gegenwart. Was wir sind und haben, ist Gewordenes. So wächst das vermeintlich Abgeschlossene in unsere Zeit hinein.

    • Eingemauert

      Am Freitag werden die Rundfunkräte des Südwestfunks ein schönes Konzept auf ihren Tischen vorfinden: Die Sendung Report Baden-Baden wird bleiben, was sie immer war, ein „kritisches und journalistisches“ Fernsehmagazin; gleichzeitig aber soll sich alles ändern: erweitert, sachgerechter, zeitgemäßer, personell aufgefrischt.

  • Ausgabe 1987/17

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    • Beten verboten

      In Südafrika sitzen immer noch Tausende willkürlich Verhafteter im Gefängnis. Die meisten von ihnen wissen nicht, warum sie dort sitzen, und keiner von ihnen weiß, wie lange es noch dauern wird.

    • Ein Korb zu Ostern

      Das Spiel wäre wohl doch eine Nummer zu groß gewesen: Berlin feiert seinen 750. Geburtstag – Erich Honecker kommt zur Eröffnungsfeier nach West-Berlin, Eberhard Diepgen reist zum Staatsakt in den Osten der geteilten Stadt.

  • Ausgabe 1987/18

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    • Mauer und Einheit: Zeit zum Umdenken

      Welch eine Stadt, dieses Berlin, das jetzt seinen 750. Geburtstag feiert. Es gibt wohl keine andere Metropole, die die Geschichte in wechselvoller Folge so hoch hinaufgetragen und dann wieder so tief hinabgestürzt hat – tief hinab in unbekannte Abgründe.

    • Heikler Antrag

      Nie zuvor hat ein Ansinnen die Europäische Gemeinschaft so in Verlegenheit gebracht wie jetzt der türkische Antrag auf Mitgliedschaft.

  • Ausgabe 1987/19

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    • Unerwünscht

      Die Österreicher hatten gehofft, nach der Wahl Kurt Waldheims zum Bundespräsidenten in der Wiener Hofburg werde Gras über die leidige Auseinandersetzung um seine zweifelhafte Rolle im Zweiten Weltkrieg wachsen, protokollarische Rücksicht werde die bohrende Erinnerung überwuchern.

    • Staat im Visier

      Im Endspurt geht es kaum noch um den reinen Zensus und die saubere Statistik. Längst ist die Auseinandersetzung um die Volkszählung zum Schaukampf entartet.

  • Ausgabe 1987/20

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    • Mit Zögern ist es nicht getan

      Man muß sich die Situation in Europa während der ersten Jahre nach Kriegsende ins Gedächtnis rufen, um zu ermessen, wie meilenweit entfernt wir heute von jenem Ausgangspunkt sind.

    • Die Reifeprüfung steht noch bevor

      Zweieinhalb Tage fochten die Vertreter der Grünen-Flügel auf ihrer Bundeskonferenz in Duisburg gegeneinander, als müßten sie die Steigerungsformel „Gegner – Feind – Parteifreund“ noch einmal in den eigenen Reihen bestätigen.

  • Ausgabe 1987/21

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    • Altlasten

      Die Vergangenheit holt die Völker immer wieder ein – nicht nur die Deutschen. Klaus Barbie bringt ungewollt auch das Gewissen der Franzosen zum Schlagen (siehe Seite 11).

    • Der dritte Anlauf

      Es wurde Zeit. Die Schmerzgrenze war erreicht. Die Abgeordneten des Unterhauses kamen kaum noch zu den Parlamentssitzungen, und wenn, dann begannen sie einander anzuschreien, so daß der Speaker oft Mühe hatte, um Gehör für das Wort eines Volksvertreters nachzusuchen.