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Ausgabe 03/1989

Artikelübersicht
Im Inhaltsverzeichnis dieser ZEIT-Ausgabe finden Sie ab dem Erscheinungstag die Artikel der ZEIT und des ZEITmagazins aufgelistet, die bereits online sind und von Ihnen abgerufen werden können.
- Politik
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Worte der Woche
„In dunkler Stunde hat er die historische Weitsicht und Tatkraft bewiesen, seinem Volk den Weg in ei
Von ■ ägyptischer Außenminister
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Verantwortung des Naturwissenschaftlers
Der fischende Physiker
Vor 55 Jahren erhielt Werner Heisenberg den Nobelpreis für seine quantentheoretische Arbeit. Heisenberg gehörte zur ersten Generation von Atomphysikern, deren Forschung anschaulich kaum mehr zu fassen ist – die sich aber nicht nur philosophisch, sondern auch ethisch und politisch mit neuen Problemen konfrontiert sah.
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Nachlese
Abzug aus Angola
Es sei eine ergreifende Zeremonie gewesen, schwärmten Augenzeugen: Tausende von fähnchenschwingenden Angolanern standen am vergangenen Dienstag am Flughafen der Hauptstadt Luanda und jubelten Castros Soldaten zu – diesmal zum Abschied: Die ersten 450 von rund 50 000 kubanischen Internationalistas, die das marxistische Regime im Kampf gegen die pro-westlichen Unita-Rebellen unterstützt hatten, flogen heim.
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Polens neuer Industrieminister
Der Millionär mit Profil
Er hat innerhalb weniger Stunden zugesagt, obwohl das Angebot, Industrieminister zu werden, wie ein Blitz aus heiterem Himmel kam.
Von Janusz Tycner
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Nominierung des neuen amerikanischen Botschafters in Bonn
Ein Experte mit breiter Brust
Zu beneiden war er nicht, und manche seiner Kollegen beschlich echtes Mitgefühl. Wie er sich da pflichtbewußt im Weltsicherheitsrat bemühte, auf einem verhuschten Großphoto die Raketenbewaffnung eines libyschen Jägers nachzuweisen und das Anti-Ghaddafi-Syndrom seines Präsidenten ein weiteres Mal zu rechtfertigen, das war keine leichte Aufgabe.
Von Ulrich Schiller
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Rund sechs Jahre lang wirkte Hans-Otto Bräutigam als Leiter der Ständigen Vertretung der Bundesrepublik in Ost-Berlin. Vor Aufnahme seiner neuen Tätigkeit als Chef der Bonner UN-Mission in New York zog er Bilanz. Das Interview mit Bräutigam führten Carl-Christian Kaiser, Robert Leicht und Marlies Menge.
Die deutsche Geschichte ist voller Spaltung
Unsere nationale Frage: weniger eine Sache staatlicher Organisation als menschenwürdiger Verhältnisse
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Dokument
„So ist es nicht üblich“
Wie sehr sich das Verhältnis zwischen der Sowjetunion und einigen sozialistischen Ländern gewandelt hat, zeigen die folgenden Passagen aus einer Klage der Moskauer Iswestija: „Journalisten, die sich mit internationalen Problemen beschäftigen, haben schwere Zeiten.
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Bonner Bühne
Wir einfachen Leute
Bei uns in Bonn geht es manchmal zu wie im wirklichen Leben. Wenn der Bundespräsident wie jetzt gerade wieder seinen Neujahrsempfang gibt für Große und Kleine, für Parteivorsitzende und Verbandsfunktionäre, für Menschen wie dich und mich, ohne allen Unterschied, Ausländer inklusive, dann spürt man das so richtig.
Von Gunter Hofmann
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DKP-Parteitag
Aufbruch in den Untergang
Die westdeutschen Kommunisten sind unfähig, sich Moskaus Neuem Denken zu öffnen
Von Helga Hirsch
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Worte der Woche
Von ■ ägyptischer Außenminister
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Weltbühne
Retten, was zu retten ist
Konkursverwalter erfreuen sich, wie Totengräber, gemeinhin keiner besonderen Verehrung. Dank ernten sie selten. Sie sind nicht strahlende Unternehmergestalten, nicht Mehrer von Ruhm und Gewinn, sondern Verwalter der Pleite.
Von Christoph Bertram
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Mit Eifer ins Gefecht
Anfänglich ging der spanische Machismo mit Presse und Regierung durch. Die EG-Präsidentschaft, die Spanien in den ersten Januartagen übernommen hat, wurde dem heimischen Publikum fast wie die Regierungsgewalt über 320 Millionen EG-Europäer vorgestellt.
Von Thomas Hanke
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Zeitspiegel
Ein ungewöhnlicher Heirats-Boom könnte den Dänen ins Haus stehen, falls ein Gesetzentwurf der Mitte-Links-Opposition im Kopenhagener Parlament verabschiedet wird.
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Wolfgang Ebert
Glücksstag
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Zum ersten Mal haben die Spanier die EG-Präsidentschaft übernommen. Nach vierzig Jahren Isolierung stellen sie sich als vitales, unternehmungsfreudiges und phantasievolles Volk vor. In einer dreiteiligen Serie schildern wir seine Entwicklung seit Francos Tod. Den schwierigen Weg zur Demokratie beschreibt Juan Luis Cebrián, bis vor kurzem Chefredakteur der einflußreichen Zeitung „El País“.
Ankunft in der Moderne
Der gesellschaftliche Wandel, der sich in Spanien nach dem Tode Francos Bahn brach, kam nicht mehr überraschend. Auf mancherlei Weise hatte er sich schon in den letzten Jahren der faschistischen Ära angekündigt.
Von Jean Luis Cebriän
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El Salvador: Die Hintergründe der Ermordung von Jürg Weis
Tod im Maisfeld
Seit neun Jahren herrscht Bürgerkrieg im mittelamerikanischen El Salvador, nach den Friedenshoffnungen von 1987 eskaliert der Konflikt erneut.
Von Christian Wernicke
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Mit dem Tod Hirohitos ist eine Epoche zu Ende gegangen. Unter dem Showa-Tenno errang Japan die Vorherrschaft in Ostasien, führten die Großmachtpläne der Militärs das Land in eine furchtbare Niederlage, erlebte das Inselreich einen grandiosen wirtschaftlichen Aufstieg.
Regent in Krieg und Frieden
Japans Kaiser Hirohito wurde in den 62 Jahren seiner Herrschaft zum Sinnbild einer zwischen Mythos und Moderne schwankenden Nation
Von Matthias Naß
- Wirtschaft
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Zeit und Geld
Vermerk im Sparbuch
Die seit Jahresanfang geltende Quellensteuer auf Kapitalerträge sorgt für erstaunliche Neuerungen. Das jüngste Beispiel: Die Finanzbehörde hat die Geldinstitute angewiesen, auf sämtlichen Belegen über Zinszahlungen den Vermerk einzutragen „Zinsen sind einkommensteuerpflichtig“.
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Markt-Report
Geld frei für die Anlage
Für Aktienbesitzer war der Börsenstart ins Jahr 1989 ein voller Erfolg. Die Aufwärtsbewegung der Kurse, die schon in den letzten Dezemberwochen an Tempo zugelegt hatte, setzte sich zunächst noch fort.
Von K. W.
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Verfassungsgericht
Kläger auf der Sündenbank
Die Angelegenheit schien so bedeutend, daß sich neben den Abgeordneten Helmut Kohl und Friedrich Zimmermann weitere 229 Mitglieder des Deutschen Bundestages ihrer annahmen.
Von Klaus-Peter Schmid
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Bonner Kulisse
Plagt FDP-Chef Otto Graf Lambsdorff das schlechte Gewissen? Er hatte deutlich spüren lassen, daß er Martin Bangemann, seinen Vorgänger im Parteivorsitz und Nachfolger im Bundeswirtschaftsministerium, auf keinem der beiden Posten für eine Idealbesetzung hielt.
Von Klaus-Peter Schmid
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Benzin
Aus Blei wird Gold
Die Mineralölkonzerne wollten das neue Jahr offenbar nicht nur mit guten Vorsätzen, sondern auch mit einer guten Tat beginnen.
Von Heinz-Günter Kemmer
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US-Haushalt
Billiger Trick
Im Haushaltsjahr 1989/90, das am 1. Oktober beginnt, darf das Defizit im Etat der amerikanischen Bundesregierung hundert Milliarden Dollar nicht übersteigen, so schreibt es das Gramm-Rudman-Gesetz vor.
Von 90, das am 1
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Rudolf Kahlen:
Flickwerk im Wohnungsbau
Die ersten Ergebnisse der Volkszählung brachten es an den Tag. Es gibt eine Million weniger Wohnungen, als die Statistiker bislang angenommen haben.
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Beschäftigung
Arbeit im Ausverkauf
Noch in der vergangenen Woche versuchten die Arbeitgeber das Problem mit dem Rechenstift zu lösen. Es gebe, verkündete die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), hierzulande seit Jahren nicht mehr als 400 000 der sogenannten geringfügig Beschäftigten – zuwenig, befanden die BDA-Funktionäre, um darin ein Problem zu sehen.
Von Arne Daniels
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Börsenspiel
Ende gut, alle gut
Ein Börsenjahr voller Überraschungen liegt hinter uns. Die überwiegende Mehrheit der Aktienexperten prophezeite den deutschen Dividendentiteln vor zwölf Monaten keine besonderen Kurssteigerungen; ganz im Gegenteil.
Von Reinhold Rombach
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Kontokosten
Über Gebühr
Wie soll ein normaler Mensch das in eine Reihe bringen? Da melden die drei deutschen Großbanken prächtige Gewinne, und nur wenig später erhohen sie die Gebühren.
- Wissen
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Verantwortung des Naturwissenschaftlers
Der fischende Physiker
Vor 55 Jahren erhielt Werner Heisenberg den Nobelpreis für seine quantentheoretische Arbeit.
Von Gero von Randow
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Vorsicht: Grippeviren
Von einer „Grippewelle“ kann noch keine Rede sein. Aber was tun, bevor sie kommt? / Von Hans Harald Bräutigam
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Gelbkreuz und Schweres Wasser
Nein, wir dürfen uns nicht wundern. Die Deutschen und Gas – zu oft schon in der Geschichte des zwanzigsten Jahrhunderts hat sich diese unheilvolle Kombination dem Zeitgenossen in Leib und Seele gebrannt.
Von Theo Sommer
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Hintertür
Wenn die amerikanische Öffentlichkeit darauf gehofft hatte, endlich die wahren Hintergründe des Iran-Contra-Skandals kennenzulernen, wird sie sich weiter gedulden müssen.
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Scholz im Tiefflug
Die Luft um ihn ist dünn geworden. Dem Bundeskanzler, der den Juristen aus dem Hut gezaubert und mit Vorschußlorbeer bekränzt hatte, fällt es von Woche zu Woche schwerer, an ihm festzuhalten.
Von Hans Schueler
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Spät gelöscht
Nun ist’s amtlich: Auch Prominente, Politiker wie Unternehmer, Richter wie Gewerkschaftsbosse, haben ihren Platz in der Datei der Staatsfeinde und Terroristen.
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Aufklärungsfilm
Chronik des Schmerzes
Er wird oft als „Neurotiker“ oder „Rentenjäger“ diffamiert. Er blickt auf eine jahrelange Patientenkarriere zurück, hat es mit Tabletten und Spritzen, Massagen und manchmal auch mit Operationen versucht und ist immer noch krank: der chronische Schmerzpatient.
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Unter Druck
Lange Zeit glaubten viele, wenn erst einmal freieres Reisen von Ost nach West möglich werde, müsse auch die Zahl der Ausreise-Suchenden abnehmen.
- Reisen
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Heiß hier, nicht wahr?
Es war einer jener Augenblicke, die keine Störung vertragen. Ich stand an der Pier von San Juan, sah endlich das Schiff vor mir und wartete eigentlich nur noch auf jenes Ziehen und Klopfen im Herzen, das, wie es heißt, jeden befällt, der des mächtigen Bugs ansichtig wird.
Von Hanns-Bruno Kammertons
- DIE ZEIT
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Geld rein, Klappe zu
Rund 250 000 Studienempfänger strömten zu Beginn des Wintersemesters in die heruntergewirtschafteten bundesdeutschen Hochschulen – viel mehr als je zuvor.
Von Uwe Knüpfer
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Jotunheimen
Allein in der Schneewüste
Was denkt man beim Gleiten durchs weiße Nichts? – Man könnte so viel denken, aber das Denken hört einfach auf. Das Hirn wird ganz leer.
Von Brigitte Macher
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Ruheräume
Sagen wir, der Geschäftsreisende kommt aus New York, landet in Frankfurt und muß weiter nach Saudi-Arabien. Fünf Stunden auf dem Flughafen hat er vor sich, bis seine Maschine abhebt.
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„Ich habe sie richten lassen“
Die Erschießung Liebknechts, die Ermordung der Luxemburg durch Pobel in Berlin sind Tatsachen. Angewidert.“ Mit diesem knappen Tagebucheintrag registriert Thomas Mann die Nachricht, daß die beiden Spartakus-Fuhrer in der Nacht vom 15.
Von Gustav Strubel
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Mallorca
An die Grenze gestoßen
Am Image Mallorcas wird immer wieder herumgebastelt. Lange galt die Baleareninsel als Synonym für den modernen Massentourismus schlechthin.
Von Willi Bremkes
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Lebensmittelkontrolle
Zurück in die Regale
Wegen einer EG-Verordnung gelangte Per-belastetes Olivenöl wieder in den Handel
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Zeitliches aus Italien
Italien – England 1:1
Was hat er da bloß angerichtet, der Redakteur von Agenzia Italia in Rom! Anstatt am ersten Arbeitstag des neuen Jahres erst einmal in Ruhe auf Neuigkeiten zu warten, blätterte er im Statistischen Jahrbuch für 1988.
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Incentive-Ziel Indien
Auch Indien empfiehlt sich als Ziel für Incentive-Reisen. Das Indische Verkehrsamt (Kaiserstraße 77, 6000 Frankfurt, Tel. 069/23 54 23) hat deshalb eine spezielle Broschüre aufgelegt, die kostenlos abgegeben wird.
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Das große Fressen
Die Übernahmeschlacht um GEC und Plessey bricht in Großbritannien alle Rekorde
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U-Boote an Südafrika, Raketen für den Golfkrieg, Nuklearmaterial für Pakistan und Indien: Die deutsche Industrie beliefert die Krisengebiete der Welt mit Rüstungsgütern.
Alles ohne Kontrolle
Neu war es nicht: Wann immer der Bundesregierung wegen angeblich heikler Geschäfte der deutschen Industrie international Ärger droht, erfährt sie davon zuletzt und stets von Dritten.
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Ein guter Arzt, so suggeriert eine Anzeige, braucht unbedingt ISDN
Baby als Postsache
Das Baby liegt in seinem Bettchen und schläft. Ein anrührendes Bild. Die Deutsche Bundespost hat es für eine Anzeige gewählt, um einen neuen Dienst zu verkaufen: „ISDN – Sprache, Text, Bild, Daten.
Von Hans-Harald Bräutigam
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USA: Fliegen kann teuer sein
Inzwischen spricht man in den USA offen darüber. Zehn Jahre, nachdem die Flugpreise freigegeben und den Bedingungen des Marktes überlassen wurden (Deregulierung), ist das Fliegen in den USA nicht nur teurer geworden für die Geschäftsreisenden, die zum Normaltarif unterwegs sind, sie müssen darüber hinaus oft noch viele Unbequemlichkeiten hinnehmen wie Verspätungen, lange Warteschlagen, Einbußen beim Service.
Von Heide-Ilka Weber
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Mit dem Hochtemperaturreaktor wollte die Atomindustrie wieder ins Geschäft kommen. Nun ist sie in einer finanziellen Klemme.
Muster ohne Wert
Der größte Erfolg liegt gerade ein paar Wochen zurück. Als Kanzler Helmut Kohl Ende Oktober mit großem Gefolge nach Moskau reiste, da begleiteten ihn auch Manager der Elektrofirmen Siemens und Asea Brown Boverie.
- Gesellschaft
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Filme
Bill Couturies Dokumentation bietet eine Reihe solcher Bekenntnisse. Im Mittelpunkt stehen Briefe, von GI’s aus Vietnam an Eltern, Frauen, Freundinnen geschrieben.
Von Nikolaus Müller-Schöll
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Langlauf: Gefahr für die Tiere?
Die Popularität des Loipensports ist in den letzten Jahren sprunghaft gestiegen. Allein auf den gut 3000 präparierten Kilometern im und um den Schwarzwald schieben allwinterlich zwei Millionen Skiwanderer durch den Schnee.
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MANAGER UND MÄRKTE
Die Gesellschafter der Fried. Krupp GmbH – die Krupp-Stiftung und der Iran – hatten es eilig, den Aufsichtsrat ihres Unternehmens wieder zu komplettieren.
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Jazz in der Kölner Philharmonie: „Post this & Neo that“
Altneues aus Neualt
Der Dürre hat am Piano Platz genommen; steif sitzt er da, wie in der Klavierstunde, hält den langen Hals schief und spielt und singt einen alten Schlager.
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Fernseh-Kritik
Ein Reigen
Am Anfang zieht Familie Gibbons in eine jener englischen Vorortstraßen, in der identische Häuschen nebeneinandergepackt sind wie Zigarren in der Kiste.
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Fernseh- Vorschau
Mann im Moos
An einem dunklen, nassen Novemberabend fährt ein fremder Herr über Land. Sein Weg führt ins Moos, wo die Nächte düster, dumpf und grauenvoll sind.
Von Helmut Schädel
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LÄNDER IM VERGLEICH
Kinder kosten Geld. Der Staat trägt dem Rechnung durch Steuervergünstigungen oder direkte Zahlungen wie beispielsweise Kindergeld.
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Besser versichern
Wer jetzt in Ländern der Europäischen Gemeinschaft oder in Staaten, mit denen die Bundesrepublik ein Sozialversicherungsabkommen hat, krank wird, muß unbedingt seinen Auslandskrankenschein dabei haben; nachträglich wird in der Regel nichts mehr erstattet.
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In der katholischen Kirche brodelt es. Mehr denn je steht die kirchliche Sexualmoral zur Diskussion - und zwar zu allen Punkten, von A bis Z: von Aids bis Zölibat
Ein dunkles Kapitel
Wie die katholische Kirche versucht, mit alten Ängsten vor der Lust und neuen Freiheiten in der Liebe zurechtzukommen
Von Hansiakob Stehle
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Zu kurz gegriffen
ZEIT: Herr Hoffmann, Sie und Ihre Kollegen warnen davor, „die Möglichkeiten sozialdemokratischer Wirtschaftspolitik durch unscharfe Begriffe und althergebrachte Formeln zu verbauen“.
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Knolliges
Wieder einmal gilt es, ein denkwürdiges Jubiläum zu feiern: Vor 400 Jahren wurde die erste Kartoffel aus deutscher Erde geerntet.
Von Rainer Schauer
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DAS LETZTE
Bisher waren, wenigstens in den wichtigen Dingen des Lebens, die Verhältnisse einigermaßen übersichtlich. Spielte eine Fußballmannschaft schlecht, war der Trainer schuld – und wurde gefeuert.
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Bordkino: Möglichst ohne Rambo
Nach dem Essen ist an Bord der internationalen Jets erst einmal Kinozeit. Fast alle Gesellschaften zeigen auf Flügen, die länger als vier Stunden dauern, einen Kurzfilm, bei mehr als sieben Stunden einen Spielfilm.
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Nackter Ärger
Um nahtlos braun zu werden, ziehen sich viele Deutsche in fernen Ländern aus wie daheim am Nordseestrand. Gern gesehen wird das nirgends.
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Zeitraffer
Viertausend Mark Zinsen hat – statistisch betrachtet – jeder private Haushalt in der Bundesrepublik 1987 kassiert. Insgesamt bezogen die privaten Haushalte 109 Milliarden Mark an Einkommen aus Geldvermögen.
- Kultur
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Zeitmosaik
Der Jahresbericht des Österreichischen Bundestheaterverbandes, der die Redaktion dieser Zeitung jedes Jahr (unverlangt und unbezahlt) erreicht, ist ein erstaunliches theaterhistorisches Dokument.
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Die Unsterblichkeit ist dahin, seit wir nicht mehr in Ewigkeit rechnen, sondern in Halbwertzeiten“
Wälzer für die Transsib
Karl Markus Michel, seines Zeichens Kursbuch- Herausgeber, liebt das Umsteigen und reist problemlos auch auf Gleisnetzen anderer Spurweite.
Von Ulrich Horstmann
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Schallplatten
Eine Jahrhundertaufnahme! Erst vor wenigen Monaten produziert, wurde sie ihrer Rarität und Singularität gerecht in kürzester Zeitspanne herausgebracht.
Von Konrad Heidkamp.
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Wir sind Opfer unserer Vergnügungssucht geworden, meint der Nobelpreisträger und beklagt das Martyrium des modernen Bewußtseins
Wir müssen die Klassiker studieren, nicht unsere Windeln
Da bin ich mir gar nicht so sicher. Heute morgen las ich in der Zeitung einen Artikel über den Cliffdwellers Club von Chicago.
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Löwenjunges mit Pranken
Als wir ihm zum ersten Mal begegneten, Ende Mai 1987, war es ein gelenkter Zufall: Eigentlich hatten Jewgenij Kissin und zwei andere sowjetische Jung-Künstler ein Gastspiel des Bolshoi-Theaters mit einer aufsehenerregenden Girlande umranken sollen.
Von Heinz Josef Herbort
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Kunstkalender
Übergroße Rasterbilder, montierte Szenen, Collagen aus Photographie oder Cartoon, schrille Farben schreien uns Sentimentales, Erotisches entgegen, brüllen „Pains“, gellen „Loves“, rufen „Being“.
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Kurzer Bericht zum Vogel der Nation
Unser Adler
Einmal, das habe ich genau gesehen, einmal hat er heimlich gegähnt. Auf dem Bildschirm, in der Nahaufnahme konnte man es gut erkennen.
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Rosa Luxemburg und ihre Freunde
Zum 70. Todestag von Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg ist jetzt in einer wissenschaftlichen Zeitschrift ein Dokument veröffentlicht worden, das neues Licht auf die Politiker wirft, insbesondere auf die Umgebung und Atmosphäre, in der sie in den letzten vier Jahren ihres Lebens gewirkt haben.
Von Helmut Trotnow
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BUCH IM GESPRÄCH
Zu hoch gegriffen
Über Richard v. Weizsäcker, den Bundespräsidenten, seinen älteren Bruder Carl Friedrich, den bedeutenden Physiker und Philosophen, über beider Vater Ernst v.
Von Bernhard Wördehoff
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Bestseller als Film: „Beim nächsten Mann wird alles anders“
Kondom-Werbung
Karriere eines Romans: Im Januar 1987 erschien in der Frauenreihe eines Taschenbuchverlags der Titel „Beim nächsten Mann wird alles anders“.
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Kino: „Track 29“ von Nicolas Roeg
Mord im Ödipus-Express
Filmen heißt träumen, und schauen heißt schaudern. Nicolas Roeg hat vom Kino seine eigene Vorstellung: Die Kamera ist kein Apparat, der die Wirklichkeit registriert, die Schauspieler haben keinerlei Ähnlichkeit mit lebenden oder verstorbenen Personen.
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Gruppenbild mit Handarbeit
Biedermaier mit a und mit den braven Vornamen Wieland Gottlieb. So hieß der Philister, den die beiden Satiriker Ludwig Eichrodt und Adolf Kussmaul in den so erfolgreichen Münchner Fliegenden Blättern auftreten ließen.
Von Hans-Joachim Müller
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Fleischgewordenes „Oberflächen & quantitätsmanifest“
Free Jazz und freie Liebe
Kunst ist Ausdruck, und getreu dieser Devise bringt Hartmut Geerken reichlich Verdautes und Unverdauliches zu Stuhle und zu Papier.
Von Friedhelm Rathjen
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VOR VIERZIG JAHREN
Zukunft des Jedermann-Autos
Es ist fast ein Jahr vergangen, seit im Volkswagenwerk das zwanzigtausendste nach Kriegsende fabrizierte Automobil vom Stapel lief.
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Studentenstreik in Berlin: Neue Utopien und die alte Arroganz der Macht
Wieder am Anfang
Die Frau am Telephon lacht: „Na klar. Wir sind ja selber überrascht von uns.“ Und wenn dann ihr Kollege am Telephon die lange Liste der streikenden Institute vorliest – „Die Juristinnen, die Geographinnen, die Physikerinnen, die Geologinnen, die Germanistinnen .
- Länderspiegel
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Prozeß
Gutes Geschäft mit NS-Dokumenten
Heute ist wieder Jagdzeit in Moabit. Auf dem engen Gang im ersten Stock des Berliner Strafjustizgebäudes lauern Kameraleute, Beleuchter, Photographen.
Von Klaus Pokatzky
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Dem Irrsinn des Krieges Schranken setzen
Der Mund ist erstarrt im letzten Schmerzensschrei, das Gesicht unnatürlich rot und blau verfärbt, die glasigen Augen sind aufgerissen vor Entsetzen: Photos von iranischen Toten, die im Krieg gegen den Irak dem Giftgas zum Opfer fielen.
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Gerd Bucerius zu Fragen der Zeit
Stiftung Nannen
Weit mehr, als sich von außen erkennen läßt, leben in den Vereinigten Staaten Forschung, Lehre, ja auch Dichtung von den großen Stiftungen.
- Lebensart
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Ein Stein schreit aus der Mauer
Ich stehe im Eintrittsraum. Photos an Stellwänden erinnern an die Nacht des 9. November 1938, jene Nacht, die mit unüberbietbarem Zynismus Reichskristallnacht genannt wurde.
Von Esther Knorr-Anders
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Späte Todesnachricht
Abschied von Jim
Am 10. April vergangenen Jahres habe ich Jim kennengelernt. Wir waren zum Apfelkuchenessen eingeladen, und während der Gastgeber bei seiner Mutter in Wiesbaden das Rezept für den Kuchen erfragte, kam ich zum ersten Mal mit ihm ins Gespräch.
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Frag mich was!
Niemand kann mit Bestimmtheit sagen, wann oder wo der Schiffskompaß erfunden wurde; aber die Wikinger scheinen tatsächlich den Nordatlantik bereits überquert zu haben, bevor man in Skandinavien den Kompaß kannte.
Von Charles J. Cazeau
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Franz Christoph
Ein zorniger Krüppel
Wenn es gemütlich wird, schlägt er zu. Wenn Denkmuster liebgeworden sind, knackt er sie auf wie Nüsse und präsentiert den verdorrten Kern.
Von Christel Hofmann
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Herr M. lernt
Herr M. hat sich vor drei Monaten einen Personal Computer gekauft. Von skeptischen Freunden nach dem Sinn dieses häuslichen Technologieschubs gefragt, verweist er auf seine berufliche Zukunft.
Von Alfred Dobisch
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Sie kämpfen um Leichen
Zwei deutsche Medizinstudenten arbeiteten im vergangenen Jahr für einige Wochen im Makassed Hospital in Jerusalem, dem größten palästinensischen Krankenhaus in Israel.
Von Peter Brieger und Gerrit Hohendorf
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Zeitlese
Fangen wir doch wieder bei Adam und Eva an, wenn uns gar nichts anderes mehr einfällt. So hat es auch Ernst G. Tange gemacht und nunmehr sein viertes Aphorismen-Buch über dieses Alptraumpaar herausgegeben.
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Bruno Bettelheim meint:
Kinder brauchen Fernsehen
Wenn Bruno Bettelheim als kleiner Junge seine strengen Eltern und die brutalen Spielkameraden nicht mehr sehen wollte, dann floh er in seine Traumwelt, ins Kino.
Von Franziska Jänz
- Tribüne
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Die Macht der Mütter
LONDON. – Mitte der siebziger Jahre verbrachte ich einen Abend in Oxford, um vor dem Labour Club der Universität zu sprechen.
Von William Rees-Mogg
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Bomben für die Welt
WASHINGTON. – Warum sollte ausgerechnet die Bundesrepublik Deutschland, die doch sonst ein verantwortungsbewußter Staat ist, nukleare Schwarzhändler schützen? Die westdeutsche Hilfe für die libysche Chemiewaffenfabrik, die die New York Times gerade offenbart hat, ist nur eine Fußnote in der sehr viel übleren Geschichte westdeutscher Atom-Exporte.
Von Gary Milhollin
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Schulden schaden nicht
STANFORD. – Für die Hysterie an der Wall Street und in Washington über das staatliche Haushaltsdefizit gibt es keinen wirklichen Anlaß.