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Ausgabe 18/1990

Artikelübersicht
Im Inhaltsverzeichnis dieser ZEIT-Ausgabe finden Sie ab dem Erscheinungstag die Artikel der ZEIT und des ZEITmagazins aufgelistet, die bereits online sind und von Ihnen abgerufen werden können.
- Politik
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Fünf Monate lang hat Hans Modrow die DDR regiert In der letzten Folge seines Rechenschaftsberichts zieht er eine Bilanz dieser Zeit des Übergangs.
Viele Fragen ohne Antworten
Die sozialen, wirtschaftlichen und politischen Probleme der Vereinigung – Ein Dokument der Zeitgeschichte (III)
Von Hans Modrow
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Worte der Woche
„Wir müssen uns unsere seelischen Schäden bewußt machen, die sich in Haß, Unduldsamkeit, in neuem, nun antisozialistischem Opportunismus, in Müdigkeit und Verzweiflung äußern.
Von Ddr-Ministerin für Familie und Frauen
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Weltbühne
Hoffen auf ein Wunder
Der Dichter-Präsident zitierte den Papst-Poeten mit einem jugendbewegten Vers, der nun welthistorische Wirklichkeit beschreibt: daß Geschichte auf die Dauer „nicht gegen den Strom des Gewissens fließen kann“.
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Rückblick: Wahlen in Slowenien
Sozialismus ohne Dogma
Ein „Kommunist“ als Sieger bei freien Wahlen – diese politische Weltpremiere kann die kleine, aber stets schon auf feine Unterschiede bedachte jugoslawische Republik Slowenien feiern: Der 49jährige Milan Kučan, der bereits zwei Wochen vorher seinen sozialdemokratischen Hauptkonkurrenten Joze Pucnik weit überrundet hatte, erreichte in der Stichwahl am 22.
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Nach der Freilassung Robert Polhills
Bush bleibt hart
Die vertrauten Bilder suggerieren, das alles habe sich erst kürzlich so abgespielt: die Landung des amerikanischen Militartransporters in Frankfurt/Main, Willkommenstransparente im Luftwaffenhospital in Wiesbaden, der Präsident am Telephon, Reporter, die bei den Angehörigen irgendwo im Lande auf den ersten Anruf warten.
Von Ulrich Schiller
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Der DDR-Außenminister in Warschau und Bonn
Zum Anfang eine Dienstreise
Betend verneigt er sich vor dem Grab, andächtig zieht er die weiß-goldenen Schleifen an dem Chrysanthemen-Gebinde zurecht. Hunderte flackernde Kerzen leuchten an diesem kühlen Montag abend den Warschauer Friedhof aus, während Markus Meckel jenes polnischen Priesters gedenkt, der 1984 von den Schergen der Sicherheitspolizei entführt und ermordet wurde und seither wie ein Märtyrer verehrt wird: Jerzy Popieluszko war 37 Jahre alt, als er starb – so alt ist Meckel heute.
Von Christian Wemicke
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Das Machtzentrum der Sowjetunion
Gorbatschows neue Garde
Der Präsidialrat soll den Entscheidungen des Kreml-Chefs zusätzliche Legitimität verleihen
Von Christian Schmidt-Häuer
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Bonner Bühne
Erhellendes Unwissen
Zum Glück müssen hiesige Chronisten sich nicht allzuoft, denkend an Sokrates, darauf hinausreden, daß sie wissen, was sie nicht wissen.
Von Gerhard Spörl
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Nachlese: Putschversuch in Nigeria
Kreislauf der Gewalt
Ein Militärputsch gegen den nigerianischen Präsidenten, General Ibrahim Babangida, ist in der Hauptstadt Lagos am vorigen Sonntag gescheitert.
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Wolfgang Ebert
Schuld und Sühne
Kein Zweifel – die Welle der Schuldgeständnisse im ehemaligen Ostblock bereitet dem Weißen Haus weitaus mehr Kopfzerbrechen als die Ozonloch-Hysterie der Europäer bei der gerade beendeten Klimakonferenz in Washington.
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Solidarność-Kongreß in Danzig
Der Königsmacher will Kaiser werden
Lech Walesas Präsidentschaftsambitionen stoßen auf den Widerstand seiner Freunde
Von Helga Hirsch
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Neue Regierung in Kathmandu
Ein Meister der Finesse
Umgeben von ausgestopften Tigern und unter staubschützenden Glasglocken gelagerten Gastgeschenken vereidigte er in der vergangenen Woche Nepals neuen Premierminister Krishna Prasad Bhattarai in seinem Palast.
Von Gabriele Venzky
- Wirtschaft
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DDR-Wirtschaft
Keine Schonfrist
ZEIT: Der neue Ministerpräsident der DDR, Lothar de Maizière, möchte zum Schutz der DDR-Wirtschaft Übergangs- und Sonderregelungen mit der Bundesrepublik vereinbaren.
Von Gunhild Freese
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Bonner Kulisse
Finanzminister Theo Waigel (CSU) war sicher nicht erfreut darüber, daß die Sozialausschüsse der CDU unter ihrem Bundesvorsitzenden Ulf Fink vergangene Woche gleich an mehrere Steuertabus rührten.
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Mária Huber:
Die Offensive der Marxisten
Die Leser der bedeutendsten sowjetischen Tageszeitung Iswestija trauten ihren Augen nicht. Zu Lenins 120. Geburtstag fanden sie im Reformblatt nicht nur das obligatorische Photo des Staatsgründers in Klassenkampfpose.
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Bayern
Land der Müllberge
Für die Politiker in der Münchner Landesregierung, die stets so gern ein Bild von der heilen Welt in Bayern zeichnen, ist der Freistaat schlicht das Land des technischen Fortschritts, des schnellen Wachstums und des wirtschaftlichen Wohlstands.
Von Karl-Heinz Büschemann
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„Vorher waren sie selbstsicher, jetzt sind sie arrogant“
Die Deutschen und Europa: ZEIT-Gespräch mit dem französischen Manager und Publizisten Alain Mine
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Magerkost für Sparer
Viele Fonds mit dem Schwerpunkt „deutsche Renten“ haben nach 27 Monaten noch keinen Gewinn erzielt
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Markt-Report
Jetzt zählen die Fakten
Von den deutschen Aktienmärkten ist die bisher kurstreibende Ostphantasie gewichen. Die Ernüchterung, ausgelöst durch die Vorschläge der Bundesregierung zur Währungsumstellung in der DDR, führte zu deutlichen Rückschlägen.
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Bäume für die Enkel
Noch flimmert die Hitze über der Dorfstraße von Noh Bec. Aber der angrenzende Regenwald liegt schon im Schatten. Erst fallen einzelne Tropfen, dann prasselt der tropische Regen.
Von Andrea Steinert
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Japan
Untergehende Sonne
Die einst so siegessichere Wirtschaft Nippons ist von Selbstzweifeln geplagt
Von Helmut Becker
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German Wings
Gute Nerven
German Wings ist ein hartnäckiger Herausforderer für die übermächtige Lufthansa. Mit überraschender Zähigkeit trotzen die aufmüpfigen Neulinge bisher allen frontalen und hinterlistigen Attacken.
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Asbest
Ein halbherziges Verbot
Als Rainer G. das erste Mal zum Arzt ging, waren es nur Atembeschwerden. Leichte Asbestose, hieß die Diagnose, ganz normal nach all den Jahren auf dem Bau, aber kein Grund zur Aufregung.
Von Detlef Eßlinger
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Großbritannien
Die nukleare Pleite
Beim Verkauf der Elektrizitätswerke bleibt die Regierung auf ihren Atommeilern sitzen
Von Wilfried Kratz
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Hamburg
Privat unter die Elbe
In der Bundesrepublik war es bisher nicht üblich, öffentliche Straßen privat zu finanzieren. Doch Anfang der Woche machte die Arbeitsgemeinschaft Norddeutscher Unternehmensverbände den ersten Vorstoß gegen dieses Tabu.
Von Judith Reicherzer
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Werbung
Gute Sitten
Für die Werbewirtschaft scheint sich plötzlich eine neue Spielwiese aufzutun: Die Brüsseler EG-Kommission möchte in allen zwölf Mitgliedsländern der Gemeinschaft vergleichende Werbung erlauben.
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Verkehrspolitik
Stopp für die Bahn
In der Mitte Deutschlands, zwischen Kassel und Halle, ist derzeit am besten zu besichtigen, wie die beiden deutschen Staaten schnell zusammenwachsen können – durch Arbeit.
Von Heinz Blüthmann
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Finanzausgleich
Giftige Lobby
Die Bundesländer wehren sich gegen eine Kostenbeteiligung an der deutschen Einheit
Von Klaus-Peter Schmid
- Wissen
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Blau ohne Blaulicht
Niemand anderes als Dr. Hedwig Lerchenmüller-Hilse stellt diese Woche im Bonner Restaurant am Tulpenfeld“ ein paar neue Forschungsergebnisse zum Thema „Freizeitwünsche und ihre illegale Verwirklichung“ vor, und uns fällt natürlich nichts Besseres ein, als die arme Wissenschaftlerin dafür ordentlich zu geißeln.
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Arme Muse von Manila
Schon vor dem Prozeßbeginn im Center Court an der Südspitze von Manhattan hatten die Karikaturisten der New Yorker Tageszeitungen ihre Federn gespitzt.
Von Barbara Ungeheuer
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Erforscht und erfunden
Hat sich die untere Erdatmosphäre bereits als Folge des befürchteten Treibhauseffekts erwärmt? Nicht jedenfalls innerhalb der letzten zehn Jahre, wie Satellitenmessungen ergaben.
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Referendum als Ritual
Auch viele Sozialdemokraten wissen nicht so recht zu sagen, weshalb sich einige Sprecher ihrer Partei immer mehr auf einen Volksentscheid vor der deutschen Vereinigung kaprizieren.
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Mark um Mark
Der „Vertrag über die Schaffung einer Währungsunion, Wirtschafts- und Sozialgemeinschaft“ zwischen der Bundesrepublik und der DDR wird gewiß als kardinales Dokument in die Geschichtsbücher eingehen.
Von Roger de Weck
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Auf dem Weg zu einem maßgeschneiderten Abwehrstoff gegen das HIV-Virus konnte ein Hindernis fortgeräumt werden
Die Dekoration täuscht nicht
Ein gentechnisches Bravourstück und das Prinzip Hoffnung trieben vor einem Jahr die Aktien der amerikanischen Firma Genentech um fünfzehn Prozent in die Höhe: Eine Wissenschaftlergruppe um Daniel Capon hatte erstmalig aus Teilen zweier menschlicher Gene ein maßgeschneidertes neues „Designer-Gen“ konstruiert.
Von Barbara Ritzert
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VI. Internationaler Schmerzkongreß
Ablenkung schließt das Tor der Pein
Der begeisterte Beifall galt dem kanadischen Schmerzforscher Ronald Melzack von der McGill Universität in Montreal. Gemeinsam mit Patrick Wall hat er vor 25 Jahren die Gate-Control-Theorie des Schmerzes, über die noch zu sprechen sein wird, entworfen.
Von Hans Harald Bräutigam
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Tragödie
Vorsicht siegt über Spontaneität, realpolitisches Kalkül verdrängt Solidarität. Trotz gegenteiliger Erwartungen verzichtet auch Präsident Bush auf Sanktionen gegen die Sowjetunion; vorerst zumindest, denn er behält sich weitere Schritte ausdrücklich vor.
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Und wenn die ganze Welt verbrennt?
Europa findet endlich seinen Frieden – jetzt muß unser Krieg gegen die Natur ein Ende haben
Von Theo Sommer
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Abgeblockt
Zu den Verleumdungen, denen der damalige Oppositionsführer und heutige schleswigholsteinische Ministerpräsident Björn Engholm auf Betreiben seines Amtsvorgängers Uwe Barschel ausgesetzt wurde, gehörte eine anonyme Strafanzeige, er habe Steuern hinterzogen.
- DIE ZEIT
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Pindos-Gebirge und Zagoria
Zu griechischen Gipfeln
Schwindelerregende 800 Meter tief liegt zu unseren Füßen der Taleinschnitt der Vikos-Schlucht. Eine Stunde werden wir brauchen, um bis zur Sohle hinunterzusteigen.
Von Ulrich Junghölter
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Fessel aus Papier
Die einen reden von zwei plus vier, die anderen beharren auf der Addition vier plus zwei: Die Franzosen glätten diese Arithmetik aus Politik und Prestige und sprechen lieber von der Sechserkonferenz über ein vereinigtes Deutschland.
Von Joachim Fritz-Vannahme
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Ein Schauspiel für alle Sinne
Von Bamako nach Timbuktu, von den Diula zu den Dogon / Von Jochen R. Klicker
Von Jochen R. Klicker
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Sozialismus, dein Reich komme
Wie aus einem Kampftag ein Feiertag wurde: die wechselvolle Geschichte des 1. Mai
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Doppelter deutscher Parlamentarismus
Nachruf auf einen Anfang
Inzwischen hat de Maizière mit Helmut Kohl in einer ersten Runde bereits über den Staatsvertrag zur Wirtschafts-, Währungs- und Sozialunion gesprochen, der in Bonn formuliert worden ist und den die DDR wohl auch nicht ändern will oder kann.
Von Gunter Hofmann
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Vorerst keine Landeszentralbanken in der DDR – auch in der Bundesrepublik sind einige überflüssig
Nur drüben Reformen?
Da arbeiten Bonner Beamte an einem Staatsvertrag über die Errichtung einer Währungs-, Wirtschafts- und Sozialunion zwischen beiden deutschen Staaten und machen im Grunde doch nichts anderes, als die hier geltenden Normen und Gesetze auch in der DDR einzuführen.
Von Bernhard Blohm
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Die Gespräche über die deutsche Vereinigung stehen bevor. Welche Positionen werden Paris und London vertreten?
Neue Ordnung und alte Sehnsucht
Die Regierung Thatcher hat in den vergangenen Monaten einen weiten Weg zurückgelegt. Sie hat, nicht immer aus freien Stücken, eine Position nach der anderen räumen müssen.
Von Jürgen Krönig
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Während Washington noch High-Tech-Lieferungen an Moskau blockiert, knüpfen amerikanische Kaufleute erstaunliche Verbindungen nach Sibirien. Russische Eisbrecher sollen den USA sogar eine revolutionäre Seeroute über den Nordpol öffnen.
Am Ende der Welt bricht das Eis
Die Perestrojka läßt neue Wirtschaftsbeziehungen zwischen Sibirien und Alaska entstehen
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Ein neues Ziel für die Gemeinschaft
Wenn der Europäische Rat an diesem Samstag sein Pensum erfüllen will, muß er Akkordarbeit leisten. Ganze acht Stunden, Mittagessen inklusive, haben die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Gemeinschaft eingeplant, um einer überbordenden Tagesordnung Herr zu werden.
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Die letzte Chance
Streik oder nicht Streik – das ist die große Frage, die derzeit niemand beantworten kann. Glaubt man dem immer lauter werdenden Kampfgeschrei von Gewerkschaften und Arbeitgebern, dann sind Arbeitskämpfe in der Metallindustrie ebenso zwangsläufig wie in der Druckbranche.
Von Erika Martens
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Viele Pläne für das europäische Haus
Europas künftige Friedensordnung: kein uniformes Sicherheitssystem, sondern ein Cefüge von Interessen und Institutionen
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Segelurlaub für Behinderte und Nichtbehinderte
Blind auf Kurs
Jonas nimmt den Kopfhörer, setzt sich an die Pinne, mit der das Schiff gesteuert wird und hält Kurs Richtung Bregenz. „Wenn es im Hörer still ist, bist du auf Kurs; bei Abweichungen nach Steuerbord hörst du helle und nach Backbord dunkle Pfeiftöne.
- Gesellschaft
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Magadan in Sibirien
Magadan ist ein Oblastj (Gebiet) der Russischen Föderativen Sowjetrepublik der UdSSR. Es hat eine Fläche von 1,2 Millionen Quadratkilometern und ist damit fünfmal so groß wie die Bundesrepublik.
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Der Kaiser ist zurück
Jetzt können die Römer ihren Mark Aurel wieder auf dem Kapitol besuchen. Saß der Philosoph und Imperator auf seinem stolzen Roß früher im Freien, so hat die Bronzestatue nun in einem Saal der kapitolinischen Museen Herberge gefunden.
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Fernseh- Vorschau
Offene Zeiten
Geschichte ist das Geschehene. Es ist meist unerfreulich und lastet auf den Schultern. Gerade dieser Otto von Bismarck, diese finstere preußische Miene des ungeliebten und pflichtbewußten Deutschen, läßt kein unterhaltsames Fernseh-Spiel erwarten.
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Manager und Märkte
Banken: Spielraum in der DDR Siemens: Krach ums Geld Fernsehen: Abkehr von der Norm
Von Rainer Hupe
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Schwarzrotgoldene Grenzsteine
Neben den Ruinen am Flußufer hängt sie wettergeschützt in einem eigens für sie errichteten Turm – die mächtige Friedensglocke an der Oder in Frankfurt.
Von Jochen Arntz
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Wer zu spät kommt
Selbstverständlich kenne ich diese Weisheit, die der Herr Gorbatschow seinem Ostberliner Gastgeber damals unmißverständlich klargemacht hat.
Von Andreas Werb
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Julien-Green-Uraufführung in Frankfurt
Die Brut von Messina
Die Kirche, die Kathedrale der alten Zeit, hat offenkundig von nichts eine Ahnung. Doch das Kino, die Kathedrale der Neuzeit, hat die Zeichen der Endzeit erkannt.
Von Benjamin Henrichs
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Gesundheit
Neue Sorgen für Blüm
Höhere Kosten kommen auf die gesetzlichen und privaten Krankenkassen zu. Grund: Die stationäre Krankenhausbehandlung wird in diesem Jahr erheblich teurer sein.
Von Helmut Oevermann
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Fernseh-Kritik
Wir Pessimisten
Atomtechnologie gehört nicht an die Öffentlichkeit. Die Öffentlichkeit versteht nichts davon und macht Panik, sobald Worte wie „Notabschaltung“, „Kontamination“ oder „Leckage“ an ihr Ohr dringen.
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Osteuropas Tourismus in der Krise
Über sechs Jahre war Oldrich Freidinger im tschechoslowakischen Handelsministerium für den Tourismus verantwortlich und damit der ranghöchste Fremdenverkehrspolitiker seines Landes.
Von Willi Bremkes
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Vom Pudding zum Profil
Ob Touropa, Scharnow, Hummel, Dr. Tigges oder Transeuropa. Viele Urlauber, die sich ihre Ferienreise von einem Veranstalter organisieren lassen, haben irgendwann in ihrem Leben über einen Katalog dieser Anbieter gebucht.
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Eisbrecher revolutionieren die Handelsschiffahrt
Der neue Seeweg
So sehr diese sowjetische Geste gleichsam wie nebenher ausgeführt wurde, so deutlich veranschaulichte sie doch der Welt, wer im Arktischen Ozean die dominierende Seemacht ist.
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DAS LETZTE
Aus der erdrückenden Fülle geistig-moralischer, penibel sortierter und hingebungsvoll recherchierter Themen, die wir in dieser Woche allein unter dem Buchstaben P angelegt haben – aus diesem Katalog des Geistes wählt unser Glossencomputer jetzt nach dem Zufallsprinzip das einzig wahre und wichtige Wochenthema aus: Polen .
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Ein Amerikaner macht sibirische Rentiere weltmarktfähig
Ren mit Gütesiegel
Kann ein Amerikaner in Sibirien Millionär werden? Das ist nicht ausgeschlossen, wenn es sich um Doug Drum handelt, um den Mann, der sich mit seiner kleinen Fleisch- und Wurstfabrik bei Anchorage auf die Verarbeitung von Rentieren spezialisiert hat.
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Teure Quittung
Allen Beteuerungen des amerikanischen Präsidenten George Bush zum Trotz scheint es mit der Sanierung des Staatshaushalts nicht recht voranzukommen.
- Kultur
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Zeitmosaik
Natürlich war er in St. Petersburg zur Welt gekommen, natürlich liebte er die knabenhaften Mädchen und die mädchenhaften Knaben, natürlich war der Künstler und Dandy Aubrey Beardsley sein Vorbild und natürlich hieß er nicht Erte, sondern Romain de Tirtoff.
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Hannover träumt seiner Weltausstellung im Jahre 2000 entgegen
Hasardierende Idee
Ja, das waren noch Zeiten! Als der geniale Dilettant Joseph Paxton die Architekten, Ingenieure, Bauunternehmer das Staunen lehrte und die Ästheten in Verzückung versetzte: mit seinem Kristallpalast auf der Weltausstellung 1851.
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Wer war und wurde wer?
Nur selten hat man „große Namen“ als Schall und Rauch so schnell vergehen, aber auch aufsteigen sehen wie in der osteuropäischen Szenerie der letzten Monate.
Von Hansjakob Stehle
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Zum Tod von Anne Philipe
Zwei Leben
Während Katzen bekanntlich mindestens neun Leben haben, haben Frauen bedeutender Männer oft nur zwei: das Leben vor dem bedeutenden Mann und das danach.
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BUCH IM GESPRÄCH
Wort-Gefechte im Weißen Haus
Nachdem viele wichtige oder sich wichtig nehmende, intelligente, ernste, eitle Männer aus dem Weißen Haus die Reagan-Jahre bewertet und sich selber ins rechte Licht gerückt haben, hat sich nun eine Frau daran gemacht, das Geheimnis jener Präsidentschaft zu lüften.
Von Dieter Buhl
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Das Staatliche Lindenau-Museum
Als Lehre, zur Freude
Als die heilige Katharina zur Röntgenreihenuntersuchung kam, stellte sich heraus, daß sie auch ganz anders heißen könnte Mit einem Mal fehlte das Marterrad mit den Haifischzähnen, das sie wie ein Abendtäschchen an sich gedrückt hatte.
Von Hans-Joachim Müller
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Mordsliebe
Zu viert kommen sie in die kleine spanische Stadt. Der Mann, die Frau, das Kind, die Frau. Es wird Abend. In der Stadt ist ein Mord geschehen: Rodrigo Paestra hat seine junge Frau und deren Liebhaber erschossen.
Von Iris Radisch
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Zum Tod von Ulrich Becher
Leben unterwegs
Rascher Start, jäher Abbruch. Ulrich Becher, 1910 in Berlin geboren, ist gerade 22 Jahre alt, als bei Rowohlt sein Erzahlungsband mit dem schönen Titel „Männer machen Fehler“ erscheint.
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Zeit zum Hören
A: „Ich finde dein Appartement sehr hübsch.“ B: „Es ist angenehm, aber nur für eine Person oder vielleicht zwei, die sich sehr nahe stehen.
Von Konrad Heidkamn
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Die Engländer in Löwen verwandelt
Ist Churchills Platz in der Geschichte gesichert? Wurde er nicht – Relikt des 19............................................
Von Karlheinz Dederke
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Solo für drei
Dies ist kein Film wie das Leben, weil er von einem Leben erzählt, das es nur im Kino gibt. Das bedeutet, daß er einen Großteil seiner schmerzhaften Schönheit aus der Einsicht bezieht, daß im wirklichen Leben weit und breit kein Jazz zu hören ist, wenn man nach einer miesen Nacht frühmorgens nach Hause kommt.
Von Michael Althen
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Norbert Eberleins Roman
Flottes Debüt
Wann immer Liebesromanheld Felix Mohr seinen Arbeitsplatz, die Poststelle der Berufsgenossenschaft, betritt, ist von einem die Rede – schließlich verbringen viele Berufstätige mehr Zeit mit Arbeitskollegen als mit ihren Lebensgefährten.
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Bücher statt Apfelsinen
Das Bild vom DDR-Bürger mit der Plastiktüte voller Südfrüchte täuscht über Bedürfnisse hinweg, die den Hunger nach Wohlstand begleiten, sich der Öffentlichkeit aber weit weniger spektakulär darbieten.
Von Birgit Dankert
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Auf der Höhe der Zeit
Jedes Jahrzehnt hat seine Zauberformel. Was einst die „gesellschaftliche Relevanz“ war und fürderhin „Authentizität“, ist heute „ironische Distanz“, die ein Werk aufweisen muß, um auf der Höhe der Zeit zu sein.
Von Hajo Steinert
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Man kann sogar ein Erdbeben verpassen
Am 22. Januar 1990 war sie nach vielen Anläufen endlich gefunden, die Gleitformel für den weichen Rutsch ins postkommunistische Zeitalter.
Von Peter Schneider
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Theater in Wien – Botho Strauß: „Die Zeit und das Zimmer“
Allzwecktraumfrau, diesmal robust
Cesare und Daniele Lievi beweisen die Stadttheatertauglichkeit des mysteriösen Stücks
Von Reinhard Baumgart
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Ausstellung in Bremen: Zeniuk
Geplante Bilder
Eigentlich muß man von Jerry Zeniuk immer zwei Bilder sehen oder drei oder eine ganze Ausstellung. Das hat nichts damit zu tun, daß das einzelne Bild nicht weit genug trüge, ein Fragment sei oder Teil eines Zyklus.
Von Petra Kipphoff
- Länderspiegel
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Multikulturelle Geschäfte
Manchmal gerät die Karawane auf der west-östlichen Handelsstraße ins Stocken. Dann ist ein kleiner Unfall passiert: Beim Überqueren der Fahrbahn ist der hochbeladene Einkaufswagen über den Bordstein gekippt, die Fracht geriet ins Trudeln, die Paletten kamen ins Rutschen, dreißig Bierdosen wollten eingesammelt sein.
Von Gabriele Riedle
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Bischofsheim und die Ostgebiete
Dzierzoniow nie
Das Corpus delicti ist in taubenblaues Leder gebunden. Bürgermeister Berthold Döß bewahrt es in einer schmucklosen Pappbox im Wandschrank seines Arbeitszimmers auf.
Von Michael Reinhard
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Theater im Theater
Asbest auf der Bühne
Der 7. April sollte ein großer Tag für das Kölner Schauspielhaus werden. Nachdem das Theater anderthalb Jahre wegen Asbestverseuchung geschlossen war, glaubten die Schauspieler um Intendant Klaus Pierwoß, endlich wieder vor ihr Publikum treten zu können.
Von Klaus Scheffer
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Wahlkampf in Niedersachsen
Wenn Schröder kommt
Der Kandidat kann einem leid tun. Morgens Besuch der Bremerhavener Hochschule, mittags Kekse in der Regionalzeitungsredaktion, nachmittags Kekse in der Lokalzeitungsredaktion, abends Mineralwasser in der Festhalle zu Neuhaus-Oste.
Von Gerd Oltermann
- Lebensart
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Jugendweihe – 1990? Doch, es gibt sie noch. Zum letzten Mal. Wegen der erwarteten Geschenke bestanden die meisten DDR-Schüler darauf. Das Gelöbnis bleibt ihnen diesmal erspart.
Seid ihr bereit . . .?
Noch einmal stolpern bei der Stellprobe vierzehnjährige Mädchen und Jungen kichernd über die Bühnen von Kulturhäusern, Kinos und Aulas in der Hoffnung, ein paar Tage später zum Kreis der Erwachsenen gezählt zu werden.
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Conlon Nancarrow
Klavier für eine Geisterhand
Das Tagebuch eines amerikanischen Einsiedlers wäre zu schreiben. Die Saga eines musikalischen Genies, das nach vierzig Jahren im Exil endlich weltweit entdeckt wird.
Von Konrad Heidkamp
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Flüchtlings-Starthilfe
Barbaras Schützlinge
Wie ist es zu „Barbara bittet“ gekommen? Und wer eigentlich ist jene Barbara? Sie ist die Tochter von General Hans Oster, der auf Befehl Hitlers nach dem 20.
Von Marion Gräfin Dönhoff
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„Wie gefällt Ihnen diese Geschichte?“
Im Irrgarten der Vergangenheit
Beim Abschied drückte mir Dr. Teichman fest die Hand und umarmte mich. Ich hatte ihn an einem College im Staat New York kennengelernt, wo er Vorlesungen über klassische und zeitgenössische Kurzgeschichten hielt.
Von Anita Högner
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Dieser Bericht beschreibt die Große Siebenbürgische Jagd, kriegsmäßig ausgerichtet nach dem strategischen Plan „Falke – Oktober 1984“, in den Görgényer Alpen. Die Jagdgeschichte ist, trotz ihrer Parodiehaftigkeit, ein authentisches Dokument der Ceauşescu-Diktatur, ein Lehrstück über die Technik der Machterhaltung.
Ceauşescu und der Bär
Nicolae Ceauşescu, der „tapferste Mann Rumäniens“, der „scharfäugigste Falke der Karpaten“, lebte in ständigem Krieg nicht nur mit seinem Volke, sondern auch mit dem Bären.
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Kaderwelsch
Die Linie (eigentlich: Generallinie) der Partei (womit vor der Wende stets die eine und einzig führende Partei der DDR gemeint war), „die Linie“ also ist die Umschreibung für die aktuelle politische Richtung der Partei nebst der dazugehörigen ideologischen Rechtfertigung.
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Was ist das Abitur wert?
Da ist wieder Musik drin“, freute sich Bundesbildungsminister Jürgen Möllemann Anfang April über die Bildungspolitik. In seinen Ohren klang die Musik dann auch gleich wie eine „volltönende Zukunftssinfonie“.
Von Sabine Etzold
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Ho-Chi-Minh-Stadt ist wieder Saigon
Fluch der Perestrojka
Es gibt gewisse Orte, an denen es einen erwischt, ganz unverhofft: Orte, in die man sich verliebt, auf den ersten Blick. Für mich war ein solcher Ort eine Bar in einem Hotel in Ho-Chi-Minh-Stadt.
- Tribüne
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Nur Offenheit schafft Vertrauen
Nicht die wirtschaftliche Konkurrenz. Wenn sie auf einem gesunden freien Markt aufbaut, sollte sie heilsam sein. Auch nicht ein mögliches neues Streben nach einem „Platz an der Sonne“; für preußischen oder nationalsozialistischen Militarismus ist die heutige Generation der Deutschen nicht mehr empfänglich.
Von William Safire
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Der Kalte Krieg war nicht umsonst
PARIS. – Die Frage, wie das Ende des Kalten Krieges abgewickelt werden soll, verursacht der Politik Kopfzerbrechen und Unbehagen.
Von Flora Lewis
- Zeitläufe
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Führers Geburtstag
Seit fünf Jahren ist Hitler tot, doch am 20. April hätte er das ehrbare Alter von 41 Jahren erreicht, wenn nicht... Da es Leute gibt, die es nicht lassen können, den Führers-Geburtstag zu feiern, wollen wir uns wenigstens (schaden-)freuen, daß es diesmal keine Deutschen, sondern Dänen waren.
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Synode in Berlin
Die Evangelische Kirche Deutschlands hat ihren Entschluß wahrgemacht und die dritte gesamtdeutsche Synode in der Höhle des Löwen abgehalten, im Ostsektor von Berlin.