Immer wenn die Kollegen von der Europäischen Management- und Marketing-Agentur (EMMA) die neuen Chancen und Risiken an den Börsen diskutieren, hat der ältere Kollege M. Verständnisschwierigkeiten.

„Also diese Terminbörse! Erst dachte ich, da könnten streßgeplagte Manager ihre Termine verkaufen. Oder wer sich gesellschaftlich zeigen will, könnte sich einen Termin kaufen. Geburtstagstermine bei Weizsäcker oder bei Kohl. Seminartermine, Benefizkonzerte, Trauerfeiern, Pressetermine, Pressebälle, Gerichtstermine...“

Den EMMA-Kollegen ist klar, daß M. sich noch dümmer stellt, als er in neumodischen Börsenangelegenheiten ist.

„Und dann diese Optionsscheine“, sagt M., „noch unbegreiflicher als der Terminhandel! Sind das so eine Art Wandelanleihen, bei denen man sich überlegen kann, ob man sie in Aktien eintauscht oder nicht?“

„Nein“, sagt Direktionsassistent Dr. Günter P., „es sind so eine Art Bezugsscheine zum Aktienkauf.“

„Mit substantiellem Wert?“

„Eigentlich nicht.“