• Ausgabe 06/1991

    Ausgabe 06/1991

    Artikelübersicht

    Im Inhaltsverzeichnis dieser ZEIT-Ausgabe finden Sie ab dem Erscheinungstag die Artikel der ZEIT und des ZEITmagazins aufgelistet, die bereits online sind und von Ihnen abgerufen werden können.

  • Politik
  • Wolfgang Ebert

    Verkehrte Welt

    Gestern war die Welt für Herrn Flößner noch in Ordnung, heute ist sie aus den Fugen geraten. Gestern verehrte er Gorbatschow als lieben Gorbi, weil Erfinder von Glasnost und Perestrojka, heute ist er der böse Sowjetführer, der Riga und Wilna terrorisiert.

  • Ölkatastrophe am Golf

    Kann die Natur überleben?

    Noch ist die Selbstreinigungskraft des Meeres stärker als die menschliche Zerstörungswut

    Von Hans Schuh

  • Auch in Kenia kündigt sich die afrikanische Perestrojka an

    Der Musterschüler strauchelt

    Krieg, Hunger, Seuchen, Menschenrechtsverletzungen – schlechte Nachrichten aus Afrika, an die wir uns längst gewöhnt haben. Das ganze Elend des Schwarzen Kontinents spiegelt sich in den jüngsten blutigen Konflikten in Somalia und Liberia.

    Von Christa Wichterich

  • Schonfrist für den Nachbarn

    Der Minister lächelte verquält: „Ich habe den Kopf voller Sorgen. Da ist kein Platz mehr für ein weiteres Problem“, antwortet er auf unsere Frage, wie denn Frankreichs Regierung die deutsche Golfpolitik bewerte.

    Von Joachim Fritz-Vannahme

  • Gerd Bucerius zu Fragen der Zeit

    Unsere Anmaßung

    Im Mai 1952 unterzeichneten die Bundesrepublik und die drei Westmächte in Bonn den Deutschlandvertrag. Er sollte dem Westen einen friedlichen Nachbarn und der Bundesrepublik Sicherheit gegen Osten garantieren, im übrigen uns die Wiedervereinigung sichern.

  • Worte der Woche

    „Entweder Gorbatschow hält die Verfassung ein, verfolgt weiterhin den demokratischen Prozeß im Lande und gibt seine Bestrebungen auf, eine Diktatur einzurichten und die absolute Macht in einer Hand zu konzentrieren, oder er tritt zurück.

    Von lettischer Außenminister

  • Der Staatsnotar bockt

    Mit seinen „besten Grüßen“ hat Bundespräsident Richard von Weizsäcker dem Kanzler mitgeteilt, er sehe sich ... außerstande, das vom Deutschen Bundestag am 31.

    Von Hans Schilder

  • Nachbar des Irak

    Herr über Krieg und Frieden

    Gespenstisches ereignete sich im September 1989 auf der Insel Imrali im Marmarameer. Mit Hacken und Schaufeln bewehrte Männer machten sich dort an einigen Sträflingsgräbern zu schaffen.

    Von Andreas Weiß

  • Zeitspiegel

    Im zentralen sowjetischen Fernsehen, das Präsident Gorbatschow durch die Einsetzung seines Gefolgsmannes Leonid Krawtschenko gleichgeschaltet hat, werden regelmäßig Briefe und Telegramme verlesen, die volle Zustimmung zum neuen Kurs verkünden.

  • Warschauer Bedenken

    Kalter Hauch von Osten

    Gerade als das Dessert aufgetragen wurde, begann die Schießerei. Eskortiert von seinem persönlichen Begleitschutz, verließ der lettische Parlamentspräsident Anatolij Gorbunov das Rigaer Hotel über einen Seitenausgang, während sein Gast, der polnische Senatspräsident Andrzej Stelmachowski, sich in eines der oberen Stockwerke flüchtete.

    Von Helga Hirsch

  • Jugoslawien

    Viele Retter

    Jugoslawien hat viele Retter, aber keinen Bewahrer. Auch der jüngste Kompromiß, mit dem der Ausbruch eines Bürgerkrieges gerade roch verhindert wurde, kann auf lange Sicht nicht stabilisierend wirken.

    Von Johannes Grotzky

  • Rückblick: Umsturz in Somalia

    Diktator auf der Flucht

    Mohamed Siad Barre, der Präsident Somalias, hat sich davongemacht. Der neue „starke Mann“ in Mogadischu ist angeblich Hussein Mohamed Bod.

  • Die Berliner Humboldt-Universität als Beispiel

    Abwicklung als kurzer Prozeß

    Die pauschale Auflösung ganzer Fachbereiche wird der diffusen Lage an den ostdeutschen Hochschulen nicht gerecht

    Von Dieter E. Zimmer

  • Nachlese: Wirtschaftsflüchtlinge

    Von Ost nach West

    Anscheinend wird die Mediengesellschaft immer nur von einer Hauptangst geplagt: Was heute die Angst vor einem totalen Golfkrieg ist, war gestern die Angst vor einer Flüchtlingswelle aus dem Osten.

  • Der Notfall als Routine

    „Gott wird sich für dich schlagen“

    Wie die Israelis versuchen, mit der Bedrohung durch irakische Raketen zu leben

    Von Tel Aviv

  • Der Rest ist Schadensbegrenzung

    Die Deutschen und der Golfkrieg: Die eben geeinte Nation erschrickt vor den Erwartungen, die an sie herangetragen werden

    Von Gunter Hofmann

  • Chronik des Golfkrieges

    Genau nach Plan?

    Das Unternehmen Wüstensturm laufe „genau nach Plan“ ab, sagt US-Präsident Bush. Saddam Hussein droht den arabischen Staaten eine „gewaltsame Erwiderung“ an, die der multinationalen Truppe als Operationsbasis dienen.

  • Bonner Bühne

    Jubilare und Karrieren

    Hans-Jochen Vogel wird am 3. Februar 65 Jahre alt, und, anders als zum 60. Geburtstag von Johannes Rau vor zwei Wochen in Düsseldorf und Wuppertal, wurden die Feiern zu Ehren des Landesherrn wegen der Lage am Golf abgesagt, findet der Empfang für Vogel am Montag statt: unter großen und kleinen Tieren, im historischen Bonner Museum Koenig.

    Von Werner A. Perger

  • Kommunalpolitik im Osten: Die Bürger schwanken zwischen Hoffnung und Angst, die Betriebe kämpfen ums Überleben, der Verwaltung fehlt es an Geld und Erfahrung

    Eine Stadt sucht ihren Weg

    Der Bürgermeister friert. Er wärmt sich mit einer Tasse Kaffee aus der Thermoskanne; zwei Zimmer weiter, im Personalamt, hockt die Sekretärin in Pullover und Mantel vor der Schreibmaschine.

    Von Christian Wernicke

  • Verachtung für die „Krauts“

    Krieg und Rezession hinterlassen bereits Spuren in der britischen Metropole. Die cabbies in ihren schwarzen Taxen suchen im Londoner Westend oft vergeblich nach Fahrgästen.

    Von Jürgen Krönig

  • Berliner Parteitag

    Tiefe Risse am Rande

    Auch in der PDS zeigen sich die schon gewohnten Spannungen zwischen Ost und West

    Von Carl-Christian Kaisei

  • Mißtrauen und Mißverständnisse

    Zu Beginn der achtziger Jahre behauptete der damalige Außenminister Alexander Haig, es gebe Wichtigeres als den Frieden, nämlich die Freiheit.

    Von Ulrich Schiller

  • Bonn sucht nach Abhilfe

    Mit Wanzen gegen Waffenschieber

    Seit langem ist bekannt, daß in mancher militärischen Giftküche des Auslandes deutsche Hilfsköche mitrühren. Jeder neuen Enthüllung folgten auf dem Fuß Empörungsgebärden der politischen Klasse, so nach der Entdeckung der Giftgasfabrik im libyschen Wüstensand, so jetzt, nach Saddam Husseins Schlag gegen Kuwait.

    Von Peter Siebenmorgen

  • Wirtschaft
  • Verzicht schadet nur

    ZEIT: Herr Steinkühler, vor allem die Löhne entscheiden darüber, ob der Osten Deutschlands zum Investitionsstandort wird oder nur Absatzmarkt bleibt – sagen die Arbeitgeber.

    Von Erika Martens und Peter Christ

  • Finanzpolitik

    Geiz ist Trumpf

    Selten sind Politiker von der Realität schneller widerlegt worden als die ostdeutschen Christdemokraten Günther Krause und Lothar de Maizière.

    Von Peter Christ

  • Militärelektronik

    Zielsicher in die Katastrophe

    Die Dritte Welt könnte mit High-Tech-Waffen gegen ihre westlichen Lieferanten zurückschlagen

    Von Claus Eurich

  • Luftverkehr

    Angst vorm Fliegen

    Der deutsche Importeur von Automobilen des größten japanischen Konzerns Mitsubishi reagierte als eines der ersten Unternehmen auf den offenen Ausbruch der Kämpfe gegen den irakischen Diktator Saddam Hussein, und er reagierte – ganz japanisch – mit Vorsicht: „Aufgrund des Golfkrieges und der damit verbundenen Sicherheitsprobleme auf den Flughäfen“, schrieb MMC Auto Deutschland mit Sitz in Trebur bei Frankfurt bereits unter dem Datum 17.

  • Kein sicherer Hafen für Anleger

    Mit Gold, das zeigen die bisherigen Preisbewegungen des Edelmetalls während des Konfliktes am Golf, läßt sich kein Staat mehr machen.

  • Bonner Kulisse

    Rund drei Millionen Mark kostet die wundersame Personalvermehrung im neuen Kabinett von Bundeskanzler Helmut Kohl den Steuerzahler zusätzlich im Jahr.

  • Alle Macht dem KGB

    Die Geldreform in der Sowjetunion besiegelt das vorzeitige Ende der marktwirtschaftlichen Öffnung

    Von Maria Huber

  • Krieg um das Wasser

    Nun ist der irakische Diktator Saddam Hussein auch noch zum Brunnenvergifter geworden. Kaltschnäuzig ließ er die Ventile eines Ölverladeterminals vor Kuwait öffnen und verpestete den Persischen Golf mit weit mehr als einer Milliarde Liter Erdöl.

    Von Fritz Vorholz

  • ZEIT/Südprojekt-Prognose

    Keine Wende in Sicht

    An den Börsen ist wieder der Alltag eingekehrt. Die Euphorie zu Beginn des Krieges ist längst verflogen. Schnell setzte sich die Erkenntnis durch, daß Bomben auf den Irak nicht die Probleme der Weltwirtschaft lösen werden und die Zeit nicht reif ist für eine anhaltende Hausse.

  • Wolfgang Hoffmann:

    Ein teurer Machtverlust

    Die deutsche Sozialversicherung ist 110 Jahre alt. Seit ihren Anfängen hat sie sich mit ihren Zweigen der Renten-, Kranken-, Unfall- und Arbeitslosenversicherung zu einem System aus einem Guß entwickelt.

  • Markt-Report

    Ruhe nach dem Sturm

    An den deutschen Börsen herrscht weitgehend Funkstille. Die Aktienumsätze sind auf ein Minimum geschrumpft, die Kurse bewegen sich in einer engen Schwankungsbreite.

  • Bundesverfassungsgericht

    Achtung Kollaps!

    So freimütig hatte bisher kaum eine Bundesregierung ihre Karten auf den Tisch gelegt, hinter dem in Karlsruhe die acht Verfassungsrichter thronen.

    Von Rudolf Gerhardt

  • Autoseller

    Spitze des Booms

    Das wird sich kaum wiederholen – und ist von den verstopften Straßen auch kaum weiterhin zu verkraften: Erstmals kamen 1990 in einem Kalenderjahr mehr als drei Millionen Personenwagen direkt aus der Fabrik neu in den Verkehr.

  • Irak-Bürgschaften

    Nachtrag

    Das hat dem deutschen Steuerzahler gerade noch gefehlt: Mit gut zwei Millionen Mark muß er sich im nachhinein an den Baukosten für den Bunker des Diktators Saddam Hussein beteiligen – wenn das deutsche Bauunternehmen jetzt noch dreist Entschädigung für die noch ausstehende Zahlung verlangt und der Bund diese Forderung nicht abwehrt.

  • Bundeshaushalt

    Waigel hat die Wahl

    Der Krieg am Golf holt nun auch die deutschen Steuerzahler ein. Da das Grundgesetz den Einsatz deutscher Soldaten verbietet, verlangen die Vereinigten Staaten finanzielle Kompensation.

    Von Klaus-Peter Schmid

  • Sieben Länder wehren sich gegen eine Zentralisierung der Bundesbank

    Zornige Fürsten

    In der Bundesbank hängt der Haussegen schief. Die Leitung des Währungsinstituts, das sonst so auf Diskretion achtet, streitet sich öffentlich über eine Reform – solche Mißklänge hat es noch nie gegeben.

  • Verfassungsschutz

    Vorsorge

    Die Scud-Raketen, die in Israel einschlagen, sind mit deutscher Technik modernisiert worden. Illegaler Rüstungsexport kann noch schrecklichere Folgen haben als der Drogenhandel und der Terrorismus.

  • Geschäftsmoral

    Attacken auf Attrappen

    Während die Fabrikanten des Todes hastig die Jalousien herunterlassen und ihre Türschilder abmontieren, läßt sich ein Fabrikant der Täuschung gerne stören.

    Von Antonella Romeo

  • Wissen
  • Rollenwechsel

    Aus dem französischen Verteidigungsminister ist ein Kriegsminister geworden. Doch Jean-Pierre Chevenement wollte diese Rolle nicht spielen und nahm am Dienstag seinen Hut.

  • Die Deutschen im Zwielicht

    Wieder einmal sind die Deutschen ins Zwielicht geraten – und das schlimme ist: Sie haben diesmal ein gerüttelt Maß dazu beigetragen.

    Von Christoph Bertram

  • Vor dem Abgrund

    In den ersten beiden Wochen hat der Krieg am Golf unser Vorstellungsvermögen noch nicht gänzlich überfordert. Er ist bislang ein konventioneller Krieg geblieben.

  • Ein halber Putsch?

    Kühl kommentierte Rossija, die Zeitung des russischen Parlaments: „Ein richtiger Putsch gelingt manchmal, ein halber nie.“ War es wirklich nur ein halber? Zu Beginn dieser Woche ist erschreckend deutlich geworden, wie lange und von welcher Hand die Gewaltstreiche im Baltikum vorbereitet worden sind – und weshalb es wohl nicht bei halben Sachen bleiben wird.

    Von Christian Schmidt-Häuer

  • Patronage

    In der Natur gibt es das Phänomen des Angst-Triebes: Pflanzen, die spüren, daß ihr Ende naht, schlagen über die Maßen aus und treiben zur Unzeit massenhaft Blüten.

  • Heißsporne und der Wärmerekord

    Die Behauptung, der Treibhauseffekt habe uns ein superwarmes Jahr 1990 beschert, wird von globalen Messungen nicht bestätigt

  • Ökologie

    Rattan für den Regenwald

    Durch die tropischen Regenwälder Asiens schlängelt sich ein kaum übersehbares Gewirr unterschiedlicher Rattanpalmen. Mehr als 600 Arten konnten die Botaniker bislang ausmachen.

  • Chirurgie

    Herzen in Not

    Herzoperationen sind schon lange nicht mehr so spektakulär wie die erste Herzverpflanzung in Kapstadt. Zu Schlagzeilen führen diese Eingriffe heute meist nur noch, wenn ein prominenter Patient wie der Fürst von Thurn und Taxis trotz aller Rettungsversuche stirbt.

  • DIE ZEIT
  • Sachsen-Anhalt

    Das Erbe der Prinzessin

    Was die Dunkelheit bei meiner Anreise verbarg, zeigt sich bei Tageslicht in aller Deutlichkeit. Aus der alten Residenz und späteren Landeshauptstadt von Anhalt hat sich Dessau zur typischen sozialistischen Großstadt entwickelt: Einfallslose Neubauten und verrottete Altbausubstanz prägen das Stadtbild.

  • Alles dreht sich um die Tüten

    Bremen hatte kürzlich mit einer Besonderheit aufzuwarten – mit der ersten deutschen Spucktütenausstellung. Engagierte Tütologen hatten dabei zu zeigen versucht, daß die oft durch wenig feine Ausdrücke diskriminierten Objekte aus Flugzeugen, Schiffen und anderen Verkehrsmitteln höchst interessante Dokumente der Zeitgeschichte sind.

  • Zensoren, Voyeure, Reporter des Sieges

    In der zweiten Nacht dieses elektronischen Weltkrieges erleuchtete Peter Staisch die deutschen Wohnstuben...................

  • Wo, bitte, geht’s zum Gleis?

    Wer den Bahnhof Altona hinter sich hat, darf sich glücklich schätzen. Denn wenn er direkt davorsteht, kann es passieren, daß er den Bahnhof verpaßt, obwohl er ihn direkt vor Augen hat.

  • Ganz Wien, ein klingendes Mozart-Kabinett

    Vor einigen Jahren muß halb Österreich, vor allem aber die Wiener, das reine Entsetzen gepackt haben: Was – wird man sich gefragt haben – machen wir bloß 1991, wenn sich der Todestag unseres Wolferl zum 200.

  • Kanton St. Gallen

    Luxus und Leid

    Die Quelle in der Taminaschlucht und zwei Hotels haben Bad Ragaz berühmt gemacht

  • Asien

    Ein Duft von Diesel, Salz und Rost

    Der Riese mit den gepanzerten Schultern kämpft heftig und ausdauernd. Letztlich siegt der göttliche Drache. Er reißt dem Monster das Herz heraus.

    Von Oliver Törner

  • Jenseits des Polarkreises

    Nüchterne Nächte in Murmansk

    Ich bin nahe dran, auch noch die Socken auszuziehen. Die Schuhe stehen bereits unter dem Sitz des Vordermannes. Entweder sitze ich direkt an der Heizung der Aeroflot-Maschine, oder ich bin als Mitteleuropäer, was Temperaturschwankungen angeht, verweichlicht.

  • Über allem Rilke

    Da\s hat Malaga mit seinem größten Sohn Pablo Picasso gemein: sprunghaften Produktionseifer und Lust am Fragment. So wie dieser über Tausende von Skizzen Anlauf zum vollendeten Werk nahm, probiert die Metropole der Costa del Sol seit mehr als zweitausend Jahren an sich herum.

    Von Tobias Gohlis

  • Malaysia

    Mashuris Fluch schwindet

    Die bislang verwunschenen Langkawi-Inseln sollen nun ein Reiseziel der Spitzenklasse werden

  • Gesellschaft
  • Wetterbericht, streng geheim

    Auszüge aus dem Wortprotokoll der Pressekonferenz (Briefing) des US-Hauptquartiers in Riad vom Dienstag vergangener Woche. Die Fragen.

  • Ungebrochen optimistisch

    Eines muß man den Amerikanern lassen: Ihren Optimismus lassen sie sich nicht so leicht nehmen. Anfang der Woche haben die neuesten Daten bestätigt, daß sich die USwirtschaft Ende des vergangenen Jahres auf Talfahrt befand.

  • Aufs Eis geführt

    Neun Regionen beteiligen sich an der Aktion „EisErlebnis Österreich“: das Feriendorf Pressegger See; der Tourismusverband Grän-Haldensee in Tirol mit dem Haldensee; der steirische Naturpark Grebenzen mit dem Furtner Teich, dem großen und dem kleinen Grasluppteich sowie dem Marktteich; das steirische Salzkammergut mit dem Grundlsee, dem Toplitzsee, dem Altausseer See, dem Sommersbergsee und dem Augstsee; Längsee-Hochosterwitz mit dem Längsee; die Touristikgemeinschaft Ossiacher See; Klagenfurt mit dem Wörthersee, dem Lendkanal und den Kreuzbergl-Teichen; der Fremdenverkehrsverband Turracher See; das Verkehrsamt Weißensee.

  • Manager und Märkte

    Siemens: Rückschlag bei Nixdorf CNN: Zwist mit der Post De Benedetti: Machtkampf gegen Berlusconi

    Von Dirk Kurbiuweit

  • Potsdam: Holland hilft beim Sanieren

    Potsdams „Holländisches Viertel“ ist bauhistorisch einzigartig, aber vom Verfall bedroht. Bei seiner Rettung stehen niederländische Experten beratend zur Seite und wachen auch über eine vernünftige touristische Erschließung.

  • Kino: „Der Mann der Friseuse“ von Patrice Leconte

    Das Glück in Blau und Gelb

    Der Mann der Friseuse schaut den ganzen Tag seiner Frau bei der Arbeit zu. Sie wäscht einem Kunden die Haare, er kniet hinter ihr und fährt langsam mit seiner Hand unter ihren Rock.

    Von Robin Detie

  • Ein Phantom geistert durch deutsche Leitartikel

    Unsere Freunde

    Unsere Freunde machen sich Sorgen, Unsere Freunde mahnen uns und sind ganz ratlos. Was soll bloß aus Deutschland und den Deutschen werden? Das fragen sie immerzu.

  • Der Krieg bremst die Reiselust

    Von der Hochstimmung zu Jahresbeginn ist in den Zentralen der deutschen Touristikunternehmen nichts mehr zu spüren. Unbeeindruckt von der gespannten Lage am Golf, hatten bis Mitte Januar rund zwanzig Prozent mehr Reisende als im Vorjahr ihren Urlaub gebucht.

  • WOLF BIERMANN

    Kriegshetze Friedenshetze

    Mehr als diese drei Lieder weiß ich auch nicht. Ich sollte sie einfach vorsingen und ansonsten Gitarre spielen, es ist ja alles gesagt.

  • Don Quijote und das Proletariat

    Wissen Sie schon, wer gestorben ist? Nur in Wien lautet die angemessene Antwort auf diese Frage: „Mir ist jeder recht.“ Andernorts gibt es Moden der Nekrophilie.

  • Fernseh- Vorschau

    So laufen die Dinge

    Sidonie ist ein Zigeunerkind, das eines Morgens auf der Schwelle eines Krankenhauses einer österreichischen Kleinstadt gefunden wird.

  • Fernseh-Kritik

    Der Tornado tobt im Glas

    Unsere Vorstellung von Kultur“, bemerkt Joachim Bublath im „Knoff-Hoff“-Buch zur gleichnamigen Show, „hat sich stark verengt.

    Von Barbara Sichtermann

  • Theater in Bochum: „Sie“ von Jean Genet

    Papst gsehn

    Vor Jahren, als er in Altötting war, hat es schlimm geregnet. Ringsgwandl aber fühlte sich trocken, ihm war wohlig warm, ihn hatte der Papst gerade gesegnet.

  • Krokodilstränen

    Die Trauermienen, die derzeit in den Chefetagen deutscher Reiseveranstalter und Charterflugunternehmen aufgesetzt werden, sind verständlich.

  • DAS LETZTE

    Manchmal aber (und das ist nicht gut, sondern grenzenlos bitter) kommt das Glück zu spät. Unser Herz müßte zerspringen, unsere Seele himmelwärts fliegen – aber ach, der Tag des Glücks ist ein grauer Tag, ein Trauertag, ein Tag des Grauens.

  • Steuern fürs zweite Heim

    Es sind Geisterwohnungen. Sie stehen leer, die Fenster sind mit heruntergelassenen Rolläden verschlossen, in den Blumenkästen welken die Geranien.

    Von Rainer Schauer

  • Den Krieg vermarkten

    Hat Bush den Krieg gut vermarktet – ist er gut verpackt, präsentiert und dem Publikum verkauft worden, so wie Zahnpasta oder Deodorant?“ die Frage stellte ein Journalist der L.

  • Kinder- und Jugendbücher
  • Vater im Kopf

    Wie erklärt man griechische Mythologie? Der zwölfjährige Sammy Tillermann erzählt seinen Mitschülern einfach eine Geschichte.

  • Arme Echsen Fiese Hexen

    In Australien ist es heiß. So heiß, daß alles anders ist. Die Berge verfärben sich beim Sonnenaufgang durch die halbe Farbskala hindurch.

    Von Brigitte Jakobeit

  • Die Jury von ZEIT und Radio Bremen stellt LUCHS 53 vor

    Luchs 53

    Auf einer Fläche von knapp einem halben Hektar können 200 verschiedene Baumarten wachsen. In ganz Deutschland gibt es nur etwa 40 heimische Baumarten.

  • Tierpenner mit Herz

    Schon mal von getoasteten Gartenarbeitshandschuhen mit Schokolade geträumt? Oder von der Jagd auf den wilden, menschenfressenden Schneeleoparden am Khaiber-Paß? Schon mal was von Ryvita gehört, dem treuen wie unerschrockenen Marienkäfer, oder von der Promenadenmischung mit Namen Erzbischof von Canterbury? Kein Wunder.

  • Dr. Rabes Geheimtip

    Wolkenkratzer, Verkehrsgewühl, Stars and Stripes. Ein Schwarzer mit Zylinder hält einen Sonnenschirm, ein Chinese mit Zopf führt sein Hündchen, und Otto Dix eilt quer durchs Bild.

  • Kultur
  • In der Einsamkeit zwischen Sein und Nicht-sein: Wer kann unterscheiden zwischen friedlichem Strand und den Spuren einer in der Phantasie existierenden Insel?

    Die Angst einer Verbannten

    Schon der erste Zuschauer, der das Opernhaus-Parkett betritt, soll es hören: ein Impuls-Geräusch, wie von einer Peitsche oder einem Knackfrosch oder als schlüge jemand zwei harte Materialien gegeneinander, regelmäßig, alle zwei Sekunden.

    Von Heinz Josef Herbort

  • Zeitmosaik

    Ich habe gerade eine Erfahrung machen müssen, die ich nie wieder erleben möchte. Die Lügen und Halbwahrheiten, die ich gelesen und gehört habe und von kleinlichen, böswilligen und engstirnigen Reportern und Journalisten verbreitet wurden, zeichnen ein Bild von mir, in dem ich mich nicht wiedererkennen kann.

  • Der Giftgaskrieg in Spanisch-Marokko 1922-1927

    Völkermord im Rif

    Dieses Buch birgt brisantes Material. Es enthüllt, was jahrzehntelang vertuscht und verschwiegen worden ist: daß die Kolonialmacht Spanien (unterstützt von Frankreich) gegen die nach Unabhängigkeit strebenden Rifkabylen in Spanisch-Marokko in den zwanziger Jahren systematisch Giftgas, und zwar erstmals vom Flugzeug aus, einsetzte.

    Von Volker Ullrich

  • Glückliche Monster

    Trots de inertie der werkelijkheid / Ontstijgt de geur der exaltie / Soms aan bedompte kop en romp / Tussen schokkende schouders“ – „Trotz der trägheit der Wirklichkeit / Entsteigt der duft der exaltation / Manchmal dumpfem kopf und rümpf / Zwischen zuckenden schultern“.

  • Klage

  • Gesamt-Berlins neuer Kultursenator

    Det fängt ja jut an

    Lange Jahre muß es eine Freude gewesen sein, irgendwo den Minister oder Senator oder Referenten für die Dinge der Kunst und Kultur zu spielen.

  • Wie ein Stück Schnitzelfleisch in einem fremden Mund

    Mit Werner Schwab, Felix Mitterer, Frau Maria und der städtischen Bestattung von Wien den Totenfluß hinunter. Eine Erfahrung

  • Der platte Lauf der Welt

    Alice Walker ist ein Naturtalent. Aber eine große Denkerin ist sie nicht. In ihrem dritten Roman „Im Tempel meines Herzens“ hat sie Gewaltiges vor.

  • Mobilmachung in einer kargen Landschaft aus Sand und Eukalyptusbäumen

    Dein langes Haar, mein kurzes Haar

    Für den Dichter, von dem hier die Rede sein soll, ist Deutsch eine fremde Sprache, jedoch keine Fremdsprache. Es war seine Muttersprache, doch heute ist Hebräisch die Sprache seiner Gedichte und Träume.

    Von Peter Mosler

  • Untröstlich! Untröstlich!

    Keine Geschichte im ganzen Buch, die ordentlich gebaut wäre mit Antrab, Höhepunkt und Schluß. Keine der beliebten lebensprallen und blutvollen Figuren! Gleichwohl jede Menge Blut, Sekrete und Ejakulat.

  • GÜNTER KUNERT

    Hinter dem Horizont

    D er kognitive Horizont des Menschen ist genetisch beschränkt.“ Dieser Satz, der Rezension eines populärwissenschaftlichen Buches entsprungen, ist mir zu einer Klette geworden: Ich werde ihn nicht los.

  • Aus der Armut zu den höchsten Stufen: Goltz-Pascha (1843-1916), einer der bedeutendsten und immer noch aktuellen Kriegstheoretiker und Begründer der deutsch-türkischen Waffenbrüderschaft

    Prophet wider Willen

    Die erstaunliche Karriere des türkischen und deutschen Generalfeldmarschalls Colmar Freiherr von der Goltz-Pascha

    Von Klaus Dede

  • Ausstellung in Düsseldorf: Amedeo Modigliani

    Maler der menschlichen Stilleben

    Er war so schön, so stolz, so vom Ästhetischen durchdrungen, daß man gern bedingungslos glaubte, was all die anderen über ihn sagten – all die Zeitgenossen, die verständnisvollen Freundinnen und zeitweiligen Geliebten, die Kunsthändler, die Saufkumpane und Konkurrenten in jenem Künstlerdorf der Moderne, das Montmartre hieß.

    Von Ursula Bode

  • Zeit zum Hören

    Nichts paßt zusammen: ein Schwarzer im perlenbestickten Phantasiekostüm eines Indianers; ein New Yorker als Südstaaten-Beau mit hauchdünnem Bärtchen und Rüschenhemd; Lkw-Fahrer und Farmer, die nach Feierabend französischen Rock ’n’ Roll spielen.

    Von Konrad Heidkamp

  • Eine lange Odyssee

    Sie konnten jedenfalls emigrieren.“ Wie oft hört man diesen Satz – leichthin gesagt von Deutschen, die ihr eigenes schlechtes Gewissen zu beruhigen suchen, indem sie der Davongekommenen gedenken.

    Von Gabriele v. Arnim

  • In Kürze

    In diesem Buch geht es um einen speziellen Aspekt der Bibel: um die Menschen, die darin vorkommen.“ So leitet Peter Calvocoressi sein „Who’s who in der Bibel“ ein.

  • Länderspiegel
  • Pioniergeist in Potsdam

    Die brandenburgische Landesregierung sitzt wieder dort, wo sie 1945 schon einmal angefangen hatte: in der ehemaligen Kadettenanstalt von Potsdam.

  • Schmücker-Prozeß

    Lockvogel

    Weil der Verfassungsschutz die Justiz steuerte, wurde jetzt das Verfahren eingestellt

  • Abwicklung an der Humboldt-Universität

    Juristen-Tricks

    Drei berichtigende Worte des Gesetzgebers, und ganze rechtswissenschaftliche Bibliotheken werden zur Maculatur.“ Ein berühmter Satz des Berliner Staatsanwalts Julius von Kirchmann aus einem Vortrag von 1848 über „Die Wertlosigkeit der Jurisprudenz als Wissenschaft“.

    Von Uwe Wesel

  • Recklinghausen

    Gutschein statt Geld

    Mit finsterer Miene starrt Abu Mahmoud vor sich hin: „Warum werden wir so behandelt?“ Der Libanese, der dem Bürgerkrieg in seiner Heimat entfloh, lebt mit Frau und Kindern als Asylbewerber in Marl im Kreis Recklinghausen.

    Von Roland Kirbach

  • Berlin

    Motiviert und flexibel

    Die „Kriegslust“ der Deutschen wollten sie „prüfen“, das Echo fanden sie „überwältigend“. Der Berliner Jugendsender DT64 (Deutschlandtreffen 1964) im Ostteil der Stadt hatte beobachtet, daß sich in letzter Zeit die Anzeigen ehemaliger Stasi-Mitarbeiter und NVA-Offiziere häuften, die sich als „hochmotiviert“ und „flexibel“ anpriesen.

    Von Maja Schriever

  • Lebensart
  • Die Gartenlaube

    Aus kleinen Anfängen Großes!“ so darf heute wohl der deutsche Frauenverein mit berechtigtem Stolze sagen, wenn er zurückblickt auf seine Gründung im Jahre 1865.

  • Alltag vor hundert Jahren: Ozon u.a.

    Die Welt der Wilhelme

    Vor hundert Jahren – was war da gegenwärtig? Vor hundert Jahren, 1891, machte Wilhelm II. schon Politik ohne Bismarck, den hatte er im Jahr zuvor entlassen.

    Von Bernhard Wördehoff

  • Als Wahrzeichen ein Widerspruch

    Mitten in Jerusalem steht der Felsendom. Fälschlich wird er oft Omar-Moschee genannt. Aber er ist keine Moschee (im Gegensatz zu der neben ihm stehenden Aqsa-Moschee mit der silbernen Kuppel).

    Von Gerhard Prause

  • Hier wird man ja verrückt

    Allenfalls notdürftig verborgen schwelt derzeit in einigen Kultus- und Schulministerien der alten Bundesländer ein böses Gefühl: Lehrerhaß geht um und breitet sich aus.

  • Vereint, nicht egalisiert: Wie groß der Unterschied zwischen West und Ost im Lebensstandard tatsächlich ist, wollen wir an einigen Beispielen zeigen. Zwölfte Folge: Zwei Gärtnerei-Besitzer

    Ein hartes Geschäft

    Das Haus der Familie G. liegt idyllisch in der märkischen Landschaft an einem mit Weiden gesäumten Bach. Es ist gerade fünf Jahre alt.

  • Marlies Menge: Aus meinem Notizbuch

    Eine Art Zuwendung

    Vor jedem dritten Haus in einer Lichtenberger Seitenstraße im östlichen Berlin stehen ausrangierte Möbel: Sessel aus den fünfziger Jahren, altertümliche Schränke, windschiefe Regale.

  • Die zweite Front

    Der Golfkrieg zerreißt die französische Gesellschaft mit ihren drei Millionen Arabern

    Von Joachim Fritz-Vannahme

  • Stramme Maxime

    Nicht daß wir prüde wären. Hoho! Schließlich fiel uns gleich als erstes jene perforierte „Ich-will-die-schönsten-Frauen-dieser-Erde“-Bestellpostkarte (und wer wollte die nicht!) in die Hände; staunend und heißwangiger noch lasen wir dies: Max hat sie, die schönsten und teuersten Frauen der Welt.

    Von Ralf Hoppe

  • Brief aus dem abgedichteten Zimmer

    An die „Friedens“-Demonstranten in Deutschland, Schalom (auf deutsch „Frieden“). Ich bediene mich dieses Wortes, das ein Schlüsselwort in meiner Sprache ist, der hebräischen Sprache.

  • Sie johlten und grölten, als Nihat kam

    Ein 18jähriger Skin stach zu, ein 17jähriger Kurde starb. Da wachte die Kleinstadt Hachenburg auf

    Von Viola Roggenkamp

  • Wer nachdenkt, verliert

    Über den Versuch eines Ski-Weltmeisters, wieder Anschluß an die Spitze zu finden

    Von Hanns-Bruno Kammertons

  • Zeitlese

    „Viel Geld ist pfutsch“ – salopp wie stets schreibt das österreichische Nachrichtenmagazin profil über das Ende eines Unternehmens, über das wir im Herbst berichtet haben (Die ZEIT Nr.

  • Brief aus Oz

    Schlechte Zeiten für die Schafe

    Der Delilah-Barde Tom Jones gastierte auf seiner Australientournee auch in Perth, nicht zum erstenmal. „Ich habe noch immer keine Vorstellung davon, wo ich überhaupt bin“, erklärte er bei der Pressekonferenz, „aber sicher würde ich es auf der Landkarte schnell finden.

  • Rebhuhnweg überlebt...

    Flurnamen überdauern Jahrtausende. Hartnäckig hält das Volk an ihnen fest, und die Forscher rekonstruieren mit ihrer Hilfe die indoeuropäische Ursprache.

  • Tribüne
  • Purer Wahnsinn

    DÜSSELDORF. – Wer jetzt noch aus dem Fenster schaut, ist selber schuld. Dreh dich nicht um, Frau Lot. Trink den Orientmokka von Nescafé, und denke nur an den Genuß, der verzaubert.

    Von Jens Prüss

  • VOR VIERZIG JAHREN

    Über den Wolken

    Fast hätte meine Reise nach Amerika schon auf dem Flugplatz in Frankfurt ihr Ende gefunden. Ich hatte alle Papiere wohlverwahrt, den Paß, die Devisenerklärung, den Impfschein, das Flugbillett, die traveller checks und das Begleitschreiben, das den fehlenden GAOS-Stempel im Visum ersetzt.

  • Das Gewissen der Menschheit?

    M. – Deutschland im Januar 1991: eine wahrhaft schweigende Mehrheit im Lande; juristische Spitzfindigkeiten und eine zunächst fast verstohlene Solidarität der Politiker mit den Alliierten am Golf; eine laute, nahezu hysterisch anmutende Friedfertigkeit auf den Straßen, larmoyante Endzeitstimmung in den Medien – die Partner und Freunde sind verblüfft, irritiert und – dem Italiener sei verziehen – erregt.

    Von Luigi Ferraris

  • So aufgeregt wie beim Fußball

    LONDON. – Der Tag wird kommen, an dem wir uns wieder erfreulicheren Dingen zuwenden können. Ich würde gern etwas schreiben über Streichquintette oder die Rückkehr des Schnurrbarts, aber bis auf weiteres geht es allen Kommentatoren wie Ixion: von unseren Herrschern an ein glühendes Rad gekettet.

    Von Edward Pearce

  • Zeitläufe
  • BUCH IM GESPRÄCH

    Zerfall des Imperiums

    Diesem Informationsdefizit abhelfen will der Berliner Soziologieprofessor und ehemalige Osteuroparedakteur der taz, Erhard Stölting.

    Von Karl-Heinz Janßen