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Ausgabe 12/1991

Artikelübersicht
Im Inhaltsverzeichnis dieser ZEIT-Ausgabe finden Sie ab dem Erscheinungstag die Artikel der ZEIT und des ZEITmagazins aufgelistet, die bereits online sind und von Ihnen abgerufen werden können.
- Politik
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Nachlese: Neues Kabinett in Spanien
Ein Einzelgänger geht
Von den sieben spanischen Ministern, die bei der fünften Regierungsumbildung seit 1982 ihren Posten verloren, ist Jorge Semprun gewiß der Prominenteste: Der vor drei Jahren aus dem Pariser Exil nach Madrid zurückgekehrte Kulturminister sollte dem Technokraten-Kabinett von Felipe González Farbe und intellektuelle Frische geben; doch der impulsive, zu autoritären Alleingängen neigende Semprun wurde Opfer einer Partei, die dem parteilosen Einzelgänger öffentliche Kritik nie verzieh.
Von V. M.
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Weltbühne
Das ewige Patt
Bis zu wirklich korrekten Wahlen ist es in El Salvador noch ein weiter Weg. Bei den Parlaments- und Kommunalwahlen am vergangenen Sonntag gab es wieder zahlreiche Zwischenfälle und Unregelmäßigkeiten, vor der Stimmabgabe wie bei der Auszählung.
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Ein Appell aus Moskau
Gebt uns Angeln statt Fische!
Ein Freund, der aus Deutschland zurückkehrte, berichtete erstaunt, daß fast jede deutsche Familie gewillt sei, ein Paket in die Sowjetunion zu schicken.
Von Lydia Grafova
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Nachlese: Lucona-Prozeß in Wien
Teure Suche, spätes Urteil
Eine österreichische Gerichtssache, der mindestens schon so ein Bart gewachsen war wie dem Hauptangeklagten, ist zu Ende gegangen.
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Ministerpräsident des Übergangs
Blick in die Geschichte
Da sitzt er, der Ehrenvorsitzende der PDS, im dritten Stock des Karl-Liebknecht-Hauses, dem verrußten und bejahrten Parteisitz der SED-Nachfolgerin hinter dem Ostberliner Alexanderplatz.
Von Nina Grunenberg
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Flucht über die Adria
Hilflos im Land der Hoffnung
Die italienischen Behörden sind dem Massenansturm aus Albanien nicht gewachsen
Von Jörn Arfs
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Rücktritt der Regierung in Delhi
Kein Konzept für die Zukunft
Noch nie in seiner kurzen Geschichte hat das moderne Indien eine Woche erlebt, in der ein so heilloses politisches Durcheinander herrschte und soviel administratives Chaos wie in der vergangenen“, schrieb die Times of India.
Von Gabriele Venzkv
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Das vergewaltigte Land
Die beiden Kuwait-Türme stehen noch. Aber diese markanten Wahrzeichen an Kuwaits Corniche sind fast nicht zu sehen. Wenn der Wind nicht gerade günstig weht, verbirgt sie die stinkende schwarze Glocke vom Rauch aus achthundert brennenden Ölquellen.
Von Fredy Gsteiger
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Bonner Bühne
Ende einer Dienstfahrt?
Ärger war stets Teil ihres Geschäfts, seit Rita Süssmuth Mitte der achtziger Jahre in die Politik wechselte. Von Anfang an verübelten ihr viele vor allem ihre Auftritte als teils Grundehrliche, teils Schutzbedürftig-Naive, was sie wie ein Antityp zum Bonner Betrieb aussehen ließ.
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Worte der Woche
„Jetzt ist es an uns Politikern zu beweisen, ob wir zu dem stehen, was wir einmal gesagt haben, nämlich daß Berlin die Hauptstadt ist.
Von Hubert Weinzierl
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Attacken auf den Abweichler
Die Schonfrist für den umgänglichen Hausherrn in 10 Downing Street ist ziemlich abrupt zu Ende gegangen. Die Wähler in der konservativen Hochburg des ländlichen Ribble Valley erinnerten John Major mit ihrer Entscheidung für einen Liberaldemokraten unsanft daran, daß sich die hohe Wertschätzung seiner Person nicht zwangsläufig in Stimmen für die Tories verwandeln muß.
Von Jürgen Krönig
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Hundert Tage seit dem Wechsel in Downing Street
Nach der harten Lady der sanfte Herr
Seit dem jähen Machtwechsel in der Londoner Downing Street sind rund hundert Tage vergangen. Aber was sich Ende November mit der Gnadenlosigkeit eines Shakespearschen Dramas vollzog, beschäftigt noch immer die Phantasie.
Von Dieter Buhl
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Die deutsche Einheit ist vollzogen. Eine Verfassungsdebatte aber steht uns noch ins Haus. Die ZEIT wird sie in den kommenden Monaten vorantreiben. Schon jetzt ist klar: Am Ende muß eine Volksabstimmung nach Artikel 146 des Grundgesetzes stehen.
Vom Grundgesetz zur Verfassung
Es gibt keinen Zweifel: Die innere und äußere Verfassung der Bundesrepublik – ihre politische Verfassung – hat sich durch die Vereinigung der beiden deutschen Staaten wesentlich verändert.
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Zeitspiegel
Orden ehren, aber sie werden bald vergessen. Sprache adelt, denn wer in sie eingeht, ist lange in aller Munde. So wird auch noch nach 45 Jahren des Aufrufs des Kölner Kardinals zum Mundraub durch das Verbum „fringsen“ gedacht.
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Unruhen in Belgrad
Der Zauberlehrling des Marschalls
Serbiens Präsident Slobodan Milošević spielt sich als Retter des Vielvölkerstaats Jugoslawien auf
Von Hansjakob Stehle
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Rollenspiele um die Hauptstadt
Der Geduldsfaden ist Richard von Weizsäcker vermutlich gerissen, als er wieder einmal Andeutungen von Unionspolitikern hörte, er solle doch, wenn er so sehnlich Berlin als wirkliche Hauptstadt herbeiwünsche, mit gutem Beispiel vorangehen und ganz dorthin übersiedeln.
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Wolfgang Ebert
Kriegskameraden
Saddam Hussein: Ich bin völlig am Boden zerstört. Brauche dringend Ihre Hilfe. Sie sind alle gegen mich: die Schiiten, die Kurden, meine eigenen Leute – alle wollen mir an die Kehle.
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Die Macht der Wahrheit
Drei Menschenschicksale unter zweitausend: „Bernabé López, 23 Jahre alt, unverheiratet, Landarbeiter, ohne politische Aktivität.
Von Carl D. Goerdeler
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Chomeinis Erbe
Das Signal zum Aufstand gegen Saddam Hussein gab der Kommandant eines irakischen Panzerregiments, als er vor zwei Wochen in der Hafenstadt Basra eine Salve auf das Portrait des Präsidenten abfeuerte.
Von Matthias Naß
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Rücktritt in Frankfurt
Hoffnung ohne Träger
Der SPD-Oberbürgermeister Volker Hauff resigniert – eine Reformstrategie scheitert
Von Norbert Kostede
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James Bakers Mission in Nahost
Klatschen mit einer Hand
„Land für Frieden“ – in Israel findet der amerikanische Friedensplan keine Zustimmung
Von Michael Schwelien
- Wirtschaft
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Berlin
Jetzt kommt es knüppeldick
Die radikale Einschränkung der Wirtschaftsförderung trifft die Metropole zur Unzeit
Von Joachim Nawrocki
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Markt-Report
Hoffen und Bangen
Die Hausse, die an den internationalen Aktienmärkten seit Beendigung des Krieges in der Golfregion zu verzeichnen war, ist allmählich ausgelaufen.
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Bonner Kulisse
Als Exbundeswirtschaftsminister Helmut Haussmann kurz nach der Bundestagswahl im Dezember das Handtuch warf, aus Frust über viel Kritik wie auch aus Frust über die eigenen beschränkten Möglichkeiten, beschied er Neugierigen, er werde wieder einfaches MdB sein und im übrigen in der freien Wirtschaft jobben.
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Wilfried Herz:
Lob der Niederlage
Jetzt hat der selbst- und machtbewußte Bundeswirtschaftsminister Jürgen Möllemann einen Dämpfer bekommen. Er kann seinen Herrschaftsbereich nicht so ausdehnen, wie er gerne möchte.
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Japan
Ein Mythos wird erschüttert
Die gewaltigen Bodenspekulationen haben jetzt fatale gesamtwirtschaftliche Folgen
Von Helmut Becker
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Börsenspiel
Fortunas Füllhorn für die Mutigen
Zur Jahreswende wäre ein Börsenprophet nur milde belächelt worden, wenn er den Aktienbörsen Höhenflüge vorhergesagt hätte. Die besorgten Ratschläge der Anlageberater in den Banken, jetzt bloß nichts zu riskieren, klingen so manchem Kunden noch heute in den Ohren.
Von Reinhold Rombach
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Otto Graf Lambsdorff
Der Umfaller
Durch abrupte Meinungswechsel hat sich der FDP-Vorsitzende selbst demontiert
Von Klaus-Peter Schmid
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Südkorea
Zweiter Start zum Höhenflug
War alles nur ein schöner Traum? Vor drei Jahren dachte man in Korea, der Anschluß sei geschafft. 1988 machten die Olympischen Sommerspiele das Wirtschaftswunderland weltweit populär; freie Wahlen hatten Jahrzehnte der Diktatur abgelöst, und weltmeisterliche Wachstumsraten katapultierten die kleine Nation in Fernost unter die zehn größten Handelsstaaten der Erde.
Von Christian Tenbrock
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Krise in der Sowjetunion
„Rückkehr zu Stalin ist unmöglich“
ZEIT-Gespräch mit Gorbatschows ehemaligem Wirtschaftsberater Nikolaj Petrakow
Von Nikolaus Piper
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Tarifverhandlungen im Öffentlichen Dienst
Explosive Stimmung
Die Zeit des Vorgeplänkels ist vorbei. Bei der vierten Runde der Tarifverhandlungen für die 2,3 Millionen Beschäftigten im Öffentlichen Dienst Westdeutschlands geht es an diesem Freitag in Stuttgart zur Sache.
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Dollar
Siegestaumel
Kann man den Kurs einer Währung mit militärischen Mitteln hochtreiben? Angesichts gestiegener Dollarnotierungen muß die Antwort „ja“ lauten.
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Leistung lohnt sich nicht
Die Mehrheit verdankt ihren Wohlstand dem Einsatz und Ideenreichtum einer immer kleineren Minderheit
Von Meinhard Miegel
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Eine umstrittene Entscheidung: Die Treuhandanstalt will die Carl-Zeiss-Werke der alten Jenaer Stiftung zurückgeben
Offene Wunden der Teilung
Das ehemalige DDR-Vorzeigeunternehmen sieht einer ungewissen Zukunft entgegen
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Wirtschaftsbuch
Die Basis bröckelt
Die Vereinigten Staaten gewinnen den Krieg und verlieren ökonomisch immer mehr an Boden
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Rudolf Fangen
Pferde melken
„Nein“, sagt Dr. Günter P., der als Direktionsassistent der Europäischen Management- und Marketing-Agentur (EMMA) auch nach Feierabend beim Bier im Kollegenkreis darauf achtet, daß nicht in alten Wunden gewühlt, sondern zukunftsgerichtet diskutiert wird.
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Private Autobahnen
Null-Lösung
Wenn Politiker neue Wundermittel erfinden, sind Vorsicht und Mißtrauen angebracht. In ganz besonderem Maß gilt dies, wenn kostspielige Projekte zum Nulltarif versprochen werden.
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British Airways
Appetit auf Berliner Luft
Europas größte Fluglinie will die deutsche Hauptstadt zu einem Knotenpunkt ausbauen
Von Wilfried Kratz
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Der exportierte Frevel
In deutschen Landen begann die Zivilisation mit achtzehn Stampfhämmern, zwei Wasserrädern und zwölf Arbeitern. Man schrieb den 24.
- Wissen
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Tödliche Blutvergiftung
Der Krankheitsverlauf ist meist sehr ähnlich und treibt die Ärzte oft schier zur Verzweiflung: Ein schwerverletzter oder frisch operierter Patient erholt sich zunächst sehr gut auf der Intensivstation.
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Tandem-Takt
Ein verhextes Amt, der Bundestagspräsident? Drei ehrenwerte Männer haben den Sessel unter dem Schatten der Peinlichkeit räumen müssen: Eugen Gerstenmaier, Rainer Barzel, Philipp Jenninger, Opfer ihres Ungeschicks im Umgang mit Geld die beiden ersten, Opfer seines Ungeschicks im Umgang mit dem Wort der letzte.
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Beigelegt
Der Streit zwischen Jürgen Möllemann und Klaus Kinkel ist beigelegt, die beiden FDP-Minister haben sich in der Eigentumsfrage geeinigt: Es bleibt bei dem Prinzip, daß das in der DDR nach 1949 enteignete Vermögen grundsätzlich zurückgegeben wird.
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Erforscht und erfunden
nicht mehr utopische Science fiction. Jurrien Dean vom renommierten National Institute of Health (NIH) hat am 15. Februar in Washington neue Strategien der sogenannten Immunkontrazeption vorgestellt.
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Theorie der Komplexität
Eine schwierige Rundreise
Eine klassische Logelei, die Puzzler jahrhundertelang beschäftigt hat und seit fünfzehn Jahren im Br
Von Thomas v. Randow
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Zwischen Reich und Republik
Vor dem sowjetischen Referendum: Wird Moskaus Imperium demontiert oder zementiert?
Von Christian Schmidt-Häuer
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Ein dubioser Sieg
In unserer Zeitung ist es nicht unüblich, daß Kommentatoren einander widersprechen – gelegentlich tut dies auch der Verleger dem Chefredakteur oder dem Herausgeber gegenüber.
Von Marion Gräfin Dönhoff
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Über den Zaun
Angenommen, der Bundespräsident hätte sich mit aller Energie dafür eingesetzt, daß Parlament und Regierung in Bonn bleiben – wäre das in Ordnung gewesen? Die Frage, ob sich das Staatsoberhaupt in den politischen Streit fordernd einmischen darf, ist unabhängig davon zu beantworten, wie man im Hauptstadt-Streit denkt.
- Reisen
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Skispitzen
Widderruf: Alle Geburtstagskinder sind vom Tourismusverband Ötztal Arena aufgerufen, in der Zeit zwischen dem 21. März und dem 20.
- DIE ZEIT
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Ötztaler Alpen
Gratwanderung
Da stehen wir nun mit unseren hochalpin bepackten Rucksäcken und sehen mit Steigeisen, Pickel, Seil, Sitzgurt, Kompaß und der österreichischen Alpenvereinskarte „Ötztaler Alpen/Weißkugel, Blatt Nr.
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Lesen und Reisen
Mythen aus den Alpen
Europas größtes Gewerbegebiet ist 1200 Kilometer lang und 300 Kilometer breit, es liegt – verkehrstechnisch günstig und von Schnellstraßen erschlossen – mitten in Europa.
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Was können Menschen in New York oder Frankfurt von dem verstehen, was in der Sowjetunion passiert? Was soll man Menschen in Moskau vom Westen erzählen?
Rußland lieb’ ich, doch diese Lieb’ ist seltsam
Die heutige russische Kultur gleicht einem Taucher, den man eilends vom Meeresgrund an die Oberfläche gezerrt hat: Ihr kocht das Blut.
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Sachsen-Anhalt
Auf dem Weg zu Bach
Die kleine Stadt Köthen versucht Vergangenheit und Gegenwart in Einklang zu bringen
Von Markus Stromiedel
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Neue Auseinandersetzungen um den Schriftstellerverband
Verlogenheit
Es herrscht Aufregung unter deutschen Schriftstellern. Diejenigen, die sich da aufregen, sind in Westdeutschland (und immer noch, immer mehr muß man zwischen West und Ost unterscheiden) nicht sonderlich bekannt.
- Gesellschaft
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Teures Olympia
Nützlich wird sein, daß die Hälfte der acht Milliarden Francs, die für Olympia zur Verfügung stehen, in den Ausbau der Infrastruktur fließen.
Von Katja Hassenkamp
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Manager und Märkte
Treuhandanstalt: Krach mit Wartburg-Aufsichtsrat Siemens: ICE-Nachfolger mit italienischem Design Peugeot: Liebe zur Umwelt entdeckt
Von Thomas Hanke
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Telephontücke
Es kann schon zur Tortur werden, das Telephonieren. Wer hätte sich nicht schon geärgert über die aufreibende Suche nach einer Telephonzelle, die nicht defekt ist und auch wirklich Münzen schluckt? Wer hätte nicht schon geflucht über die Markstücke, die so makellos scheinen, aber vom Münzfernsprecher doch immer wieder ausgespuckt werden? Bevor der Genervte aber das nächste Mal die Deutsche Bundespost verdammt, sollte er sich erinnern, welch abenteuerliches Unternehmen das Telephonieren in anderen Ländern ist.
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Werner-Comics
Vom Tresen zum Erfolg
Alle nennen ihn Winnie, und Winnie, der Chef vom Ganzen, muß jetzt mal was klarstellen, ein für allemal: „Eigentlich sind wir zwar nur der drittgrößte Verlag in Schleswig-Holstein, aber Rowohlt gehört sowieso zu Hamburg, und Beate Uhse ist ja wohl kein richtiger Verlag.
Von Lothar Gorris
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Fernseh-Kritik
Gewaltigste Panzertür
Erinnerungen sind Bilder – das macht bei Fernsehleuten die Reise in das Gestern so beliebt. Haben dann aber die Filmer ihre betagten Zeugen beisammen, können sie meist nichts weiter zeigen als Gesichter, hinter deren Stirnen die begehrten Bilder verschlossen sind.
Von Babara Sichtermann
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Der Rockmusiker John Cale auf Tour
Buchhalter des Alltags
Der Mann ist gefährlich. Nach zwei Stunden paranoiden Rock ’n’ Rolls, schlagender Klaviertöne tanzen seine Hände über den Tasten, berühren sie nicht, spielen ein Lied, das niemand hört – unerträglich lange, bis jemand, der vor Minuten noch begeistert war, „Scheiße“ schrei:.
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Die DDR ist Geschichte, das sozialistische Experiment auf deutschem Boden kläglich gescheitert. Doch ist damit, so fragt der Bamberger Soziologe Ulrich Beck („Die Risikogesellschaft“), jeder Kapitalismuskritik der Boden entzogen?
Marktwirtschaft - und keine Widerworte!
Wer noch einmal die Zukunftsprognosen der achtziger Jahre zur Hand nimmt, findet eine Gemeinsamkeit. Alle, selbst die gewagtesten, schließen ausdrücklich aus, was inzwischen eingetreten ist: Daß das sowjetische System von innen und von oben reformiert wird, daß die osteuropäischen Satellitenstaaten den stalinistischen Alptraum abschütteln.
Von Ulrich Beck
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Fernseh- Vorschau
Wahr wie alle Märchen
Es ist das Märchen von der deutschen Vereinigung, und es ist so schön und so wahr wie alle Märchen. Ein Jungmakler aus Hamburg (Helmut Zierl) ist in Mecklenburg unterwegs, auf der Suche nach Höfen, die nach der Wende unrentabel genug geworden sind; er will Ferienobjekte daraus machen.
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Ausstellung in Hannover: Rob Scholte
Quietschbunt und kitschig
Wieder flattern vor dem Kunstverein in Hannover Fahnen, wieder ist die Einladungskarte ein kleines Kunststück, der Katalog ein Künstlerbuch, sind die Ausstellungsräume sauber inszenierte Bühnen für Kunstwerke, wobei auch mal Wände weiß bleiben können.
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Das einst goldene Birma
Generale befehlen über ein vergessenes Land – mit Folter und deutscher Feuerkraft verhindern sie die Demokratie
Von David Brunstream
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Willkommene Hilfe
Seit dem vergangenen Jahr hatte sich der Trend zum Abbau der außenwirtschaftlichen Überschüsse der Bundesrepublik abgezeichnet.
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Wohnung statt Stadthotel
Die Übernachtung im Hotel, die Mahlzeiten im Restaurant – der Urlaub in einer Großstadt kann ganz schön teuer werden. In vielen Metropolen gibt es aber auch die Möglichkeit, ein Appartement zu buchen und sich selbst zu versorgen.
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DAS LETZTE
Es ist leider wahr und nunmehr unumgänglich, es freimütig zu bekennen: Im Rechnen, seinerzeit sagten wir „Mathe“ dazu, waren wir nie besonders gut, und deshalb erschien uns das Feuilleton, wo Zahlen bekanntlich Schall und Rauch sind, immer als besonders angenehmer Ort, wo wir uns gut aufgehoben fühlten.
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Auf der Elbe nach Dresden kreuzen
Deutsche Kreuzfahrtregion wird in diesem Jahr zum ersten Male auch die Elbe sein. Fünf moderne Kabinenschiffe sollen von Ende März bis Ende Oktober von Hamburg und Lauenburg bis nach Bad Schandau und Aussig fahren.
Von Günther Krauß
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Verschlossen wie in einem schweren Traum
Umsonst ist der Tod, doch schon vor dem Reich der Mumien wartet wieder der Klingelbeutel. Ein hinfällig wirkender Pater hütet mit wachen Augen den Eingang der Kapuzinerkatakomben von Palermo.
Von Andreas Lueg
- Kultur
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Zeitmosaik
Aber warum sagt Wolf Biermann in seinem ZEIT- Artikel vom 1. Februar: „Ich bin für diesen Krieg“? Was wird er sagen, wenn die Toten gezählt werden? Warum schreibt er, die Techniker und Ingenieure, die für den Irak Waffen entwickelten, „müßten erhängt werden wie Kriegsverbrecher“? Er sollte sich fragen, ob er nicht allzu leicht dem Mörder nachgibt, der in jedem von uns wohnt, und ob der in diesem Augenblick entfesselte Krieg nicht in jedem von uns die Lust entfacht, Krieg zu führen, und ob er, Wolf Biermann, nicht allzu schnell seine Faust auf den riesigen Stammtisch der Nation niedersausen ließ mit Worten, die entsicherten Revolvern gleichen.
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Die Wahrheit über Jakob Heym
Über Meinungen, Lügen und das schwierige Geschäft des Erzählens – eine Lobrede auf den Schriftsteller Jurek Becker
Von Volker Hage
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Musik machen für ein aufgeklärtes Publikum
Zeigen, was ein Orchester heute noch soll
Erste Eindrücke sind ja manchmal entscheidend. In Helsinki beispielsweise, bei der Biennale für Zeitgenössische Musik 1989: Da waren beim Eröffnungskonzert die stets so störenden Verzögerungen – durch Podienumbau, Musikeraustausch, Mikrophonveränderung – unterblieben.
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Laokoon Dance Group: Die „Zauberflöte“ als Satire
Zur Philosophie der Kartoffel
Papageno, der Vogelfänger, sieht aus wie eine Vogelscheuche. Eine skurrile Gestalt mit schwarzem Gewand, schwarzer Sonnenbrille und schwarzer Mütze, mit derben Schuhen und einer gelben Plastiktüte.
Von Eckhard Roelcke
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Die andere Sicht
Der Nonspezialist für Bilder: Evgen Bavčar, Ästhetiker und blinder Photograph
Von Ulf Erdmann Ziegler
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Wissenschaftskolleg: Ausweitung
Netzwerk nach Ost und West
Wfahrend vieler Jahrhunderte, bis zum Ersten Weltkrieg, war die Geistesgeschichte Europas – die Geschichte der Ideen – gemeinstes Besitztum.
Von Marion Gräfin Dönhoff
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Kino: Neues von Aki Kaurismäki
Alles wird gut
Es kann viel schiefgehen im Leben. Da wird ein braver Angestellter der Wasserwerke, seit fünfzehn Jahren im Dienste Ihrer Majestät von England, stehenden Fußes entlassen.
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Der Osten hungert – nach Forschung und Lehre. Und der wohltätige Westen besorgt sie ihm. Im Zuge dieses großzügigen Aufbauprogramms treten auch manche Geistesgrößen, die wir schon im verdienten Ruhestand wähnten, wieder ans Pult. Unter ihnen befindet sich ein alter Bekannter aus Würzburg: Lothar Bossle.
Der Exorzist
Dresden, Technische Universität, 13. Februar 1991. Ich habe Professor Siegfried Wollgast aufgesucht, der sich – zuletzt durch seine umfangreiche „Philosophie in Deutschland zwischen Reformation und Aufklärung“ – hohes Ansehen erwarb.
Von Otto Köhler
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Rote Kapelle
Neues vom legendären Grand Chef
Der Held dieser Geschichte ist Leopold Trepper, ein polnischer Jude, geboren am 23. Februar 1904 in Nowy Targ in Galizien.“ Mit diesen Worten beginnt der Bericht Gilles Perraults, nachdem er zuvor auf anderthalb Seiten gschildert hat, wie die Situation ausgesehen haben könnte, als in der Nacht vom 25.
Von Heinrich Scheel
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Der Philosoph als fröhlicher Wissenschaftler
So spricht der Philosoph: Ich bin ein alter Mann und bin vom Denken gequält. Und dann lehnt er sich im Sessel zurück und streckt die Beine auf dem Zeitungstisch aus.
Von Hans-Joachim Müller
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Vilém Flusser: „Kleine Anthropologie der Dinge
Vom Hebel
Wer einen Stützpunkt gefunden hat, der kann die Welt aus den Fugen heben. Das ist das Prinzip des Hebels, und darauf ist nicht erst Archimedes, sondern spätestens sein Vorläufer im Neandertal gekommen.
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Keiner keinem. Oder umgekehrt.
Dramaturgen aufgewacht: Hier kommen Vladimir Kazakov, Lev Lüne und andere absurde Russen
Von Robin Detje
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Anatomie des Terrors
Zu den großen Meriten der sowjetischen Kultur-Perestrojka gehört es unter anderem, daß sie Hunderte von Büchern aus dem Vergessen geholt oder erstmals einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht hat.
Von Dma Rakusa
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BUCH IM GESPRÄCH
Ein besonderer Saft
Manchmal zahlt es sich für Autoren aus, ihre Verleger zu ignorieren. Hätte Daniel Yergin die vereinbarte Frist eingehalten und sein Manuskript 1985 abgeliefert, wäre das Buch wohl kaum auf dem ersten Platz der Bestsellerlisten von New York Times und Washington Post gelandet.
Von Bernd Greiner
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Kino: Barry Levinsons „Avalon“
Die Vertreibung aus dem Paradies
Der Himmel steht in Flammen und der Boden dazu. In den Pfützen spiegelt sich das Feuerwerk und in den Augen das Glück. So erlebt Sam Krichinsky bei seiner Landung in Amerika am Nationalfeiertag des Jahres 1914 die Neue Welt als Wille und Vorstellung.
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Internationaler Erich-Fried-Preis für Literatur und Sprache
Das schönste Läuten
Bodo Heil ist ein letzter Indianer. In seinen Knickerbockers, mit dem Rucksack auf dem Buckel, durchkämmt der Kahlkopf Wien.
Von Christoph Hirschmann
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KARL HOCHE
Erich und der Detektiv
Im Dezember ist er in Erich Kästners Sommerfrische gefahren. Er hätte beinahe in seinem Bett geschlafen. Es ging nicht. Wegen Umbaus.
- Länderspiegel
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Wolfratshausen
Maria als Strandmieze
Die Macht Satans ist sehr groß“, sagt der Wolfratshausener CSU-Kreisrat Lorenz Reiser, „er versucht mit raffinierten Methoden, die Menschen zu täuschen.
Von Henrik Bork
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Buschzulage für Beamte
„Es würde dem Ansehen Berlins und des Bundeskanzlers jedenfalls nicht schaden, käme die Vergabe der Ehrenbürgerwürde erst zum guten Ende, nachdem die Entscheidungen über die Zukunft Berlins getroffen worden sind, ob sie uns Berlinern gefallen oder nicht.
Von Berliner Vorsitzende des Arbeitslosenverbandes
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Stuttgart
Aufrechter Gang
Den schönsten Bürgerpreis vergibt alljährlich Hildegard Hamm-Brücher als Vorsitzende der Theodor-Heuss-Stiftung.............
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Neuhaus / Elbe
Stier hier, Pferd dort
Letzte Station einer Dienstfahrt des mecklenburg-vorpommerschen Innenministers Hans-Georg Diederich war das Dorf Neuhaus an der Elbe.
Von Kay Ingwersen
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Essen / Leipzig
Konzert dank Konzern
Ohne findige sächsische Kaufleute gäbe es das Gewandhaus wohl bis heute nicht. Im Jahre 1743 wünschten sechzehn musikliebende Leipziger Fabrikanten, Tuchhändler und Wirtschaftsfürsten, für einen Abend dem schnöden Geldleben zu entfliehen, um Musik zu hören.
Von Bernd Mattender
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Freiburg/Potsdam
Pickelhauben-Romantik oder Sachzwänge?
Generäle wünschen sich das Militärgeschichtliche Forschungsamt ins alte Preußen
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Berlin oder Bonn?
Eine Lösung liegt so nah
Die Einheit ist da, jetzt ist der Alltag eingekehrt. Und der ist grau und häßlich. Seit die deutsche Frage nicht mehr offen ist, ist es nun die Hauptstadtfrage um so mehr.
Von Stephan Welzel
- Lebensart
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Als 1989 der erste Mordversuch entdeckt wurde, war es für viele Patienten im Krankenhaus Lainz längst zu spät. Jahrelang hatten sich die Verantwortlichen nicht um die hohe Sterberate im Pavillon V gekümmert
Der Ort, wo man die Augen schließt
Zwei Tage lang verfolgen die Zuhörer im Saal schweigend den größten Mordprozeß der Zweiten österreichischen Republik.
Von Tessa Prager
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Chip im Hund
Ob es weise war, den Zeitungsausschnitt auf den Sonntagsspaziergang mitzunehmen? Obwohl kaum ein paar Stunden alt, war er abgegriffen, schweißgetränkt.
Von Riemens Polatschek
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Alberto Alessi
Die Poesie der Produkte
Ich weiß gar nicht, wie es kommt, daß man mich in Deutschland für einen Designer hält", sagt Alberto Alessi und freut sich dezent meiner Verblüffung.
Von Rino Sanders
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Liebe zum Beruf
Geradezu mit Sendungsbewußtsein spricht Bodo K. über seine Arbeit bei der Müllabfuhr, er ist seit zwanzig Jahren im Beruf. Früher war der heute 55jährige Malergeselle.
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Auf den Spuren der Traumtänzer
Bei den Weltmeisterschaften dieser Tage in München setzen die Eiskunstläufer wieder einmal neue Maßstäbe der Perfektion: Preisrichter sind immer öfter überfordert.
Von Uwe Prieser
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Ende eines Kriminalkomplotts?
Sechzehn Jahre Haft – und keine Beweise
Boote loszubinden oder gar zu stehlen galt einst in der Marsch Norfolks geradezu als Kapitalverbrechen. Als wieder einmal der Frieden der Flußlandschaft durch solche Vorkommnisse gestört war, fiel der Verdacht auf die Arbeiterjungen Pete, Bill und Joe.
Von Reiner Luyken
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Herr und Hund
Lektion mit Wiesel
Wir alle schließen Kompromisse. Die Welt ist eben nicht in Schwarz und Weiß aufgeteilt. Und der direkte Weg zum Ziel ist oft versperrt.
Von Rolfa. Winter
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Im Zweifel verbrannt oder ertränkt...
Zwischen Kindstötung und Fristenregelung – eine Kulturgeschichte der Abtreibung
Von Hanno Kühnert
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Die Gartenlaube
Gefärbte Spielwaren haben schon oft zu Vergiftungen Anlaß gegeben, denn trotz aller gesetzlichen Vorschriften giebt es doch gewissenlose Leute, welche solche Waren mit giftigen Farben färben.
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Die Verführer von Paris
Das soll er sein? Was hat er nur? Der sich da mit gebeugtem Rücken und schlurfendem Schritt über den Laufsteg schleppt, hat soeben seine neueste Kollektion für den kommenden Sommer abgeliefert.
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Zeitlese
Früher vermied man es, die Adressen der wenig gottgefälligen Orte bekanntzugeben, damit nicht der Bl
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Aktion Ungeziefer
Luise Walleshauser will nach Hause. Die 82jährige möchte den Rest ihres Lebens in den eigenen vier Wänden verbringen, in der mecklenburgischen Kleinstadt Dömitz.
Von Marlies Menge
- Leserbriefe
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„Ich fürchte, daß der Markt zusammenbricht“
Die Golfregion und die Opec nach dem Krieg – ein ZEIT-Gespräch mit Scheich Ahmed Saki Jamani
- Tribüne
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VOR VIERZIG JAHREN
Zahme Sünderin
Es ist ein Jammer, daß die Frage, ob wir eine Filmzensur brauchen oder nicht, gerade durch die „Sünderin“ aufgeworfen wurde, durch jenen Film, der dem Regisseur Willi Forst, solange er lebt, zur Blamage gereichen wird.
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Die Utopie besitzt noch Glanz
MÈRIDA. – Für viele Europäer ist die wiedererlangte deutsche Einheit gleichbedeutend mit der endgültigen Kapitulation des Sozialismus und dem Ende des auf seiner Existenz beruhenden Ost-West-Konfliktes.
Von Stefan Krotz
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Mit dem Vorteil der Beweglichkeit
WASHINGTON. – Militärexperten und Kommentatoren ergründen jetzt die Lehren aus dem Golfkrieg. Sie versuchen herauszufinden, wie es einer Militärmacht gelingen konnte, eine andere von vergleichbarer Größe so entscheidend zu besiegen und dabei gleichzeitig so wenig eigene Verluste beklagen zu müssen.
Von Gregory M. Grant
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Die Reformpolitik Gorbatschows hatte vor zweihundert Jahren einen Vorläufer im Habsburgerreich. Damals folgte stürmischem Tauwetter ein langer Frost.
Ein Modell für Glasnost
Immer wieder gab es im kulturellen Leben des mittleren und östlichen Europas Perioden einer Politik plötzlicher Liberalisierung – und obwohl keine historische Situation mit einer anderen identisch ist, gibt es doch Ähnlichkeiten im Ablauf von Prozessen, die in der Sowjetunion Gorbatschows „Glasnost“ genannt werden.
Von Leslie Bodi
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Kein Grund zum Schulterklopfen
BERLIN. – Die Politik Michail Gorbatschows hat nicht nur einen revolutionären Wandel in der Sowjetunion und Osteuropa bewirkt.
Von Margarita Mathiopoulos
- unzugeordnet
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Betrug im Bundestag
Die Bonner Regierung und der Rüstungsexport in den Irak – eine Chronik der Unwahrheiten
Von Wolfgang Hoffmann
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Endlich lanciert die Bundesregierung ein Hilfsprogramm für die neuen Länder – aber Geld allein wird nicht reichen
Beamte für den Osten
an mag sich gar nicht vorstellen, wie Karl Schiller, brillanter und wortmächtiger Wirtschaftsminister der großen und für einige Zeit der sozial-liberalen Koalition, das jüngste Hilfspaket der Bundesregierung für den deutschen Osten politisch verkauft hätte.
Von Modell Separe