Paragraph 16 g der schleswig-holsteinischen Gemeindeverfassung regelt Bürgerbegehren und Bürgerentscheid:

„Über wichtige Selbstverwaltungsaufgaben können die Bürgerinnen und Bürger einen Bürgerentscheid beantragen (Bürgerbegehren).“

„Richtet sich das Bürgerbegehren gegen einen Beschluß der Gemeindevertretung, muß es innerhalb von vier Wochen nach der Bekanntgabe des Beschlusses eingereicht sein.“

„Das Bürgerbegehren muß schriftlich eingereicht werden und die zur Entscheidung zu bringende Frage, eine Begründung sowie einen nach den gesetzlichen Bestimmungen durchführbaren Vorschlag für die Deckung der Kosten der verlangten Maßnahme enthalten.“

„Das Bürgerbegehren muß bis zu drei Personen benennen, die berechtigt sind, die Unterzeichnenden zu vertreten.“

„Das Bürgerbegehren muß von mindestens 10 v. H. der Bürgerinnen und Bürger unterzeichnet sein.“

„Über die Zulässigkeit eines Bürgerbegehrens entscheidet die Kommunalaufsichtsbehörde.“