Die Optimisten in den USA, die für das zweite Halbjahr ein Ende der Rezession vorausgesagt hatten, sehen sich durch die neuesten Wirtschaftsdaten bestätigt.

Danach sind die Aufträge für langlebige Wirtschaftsgüter im Juli um 10,7 Prozent nach oben geschnellt. Experten hatten nur mit einem bescheidenen Plus von einem Prozent gerechnet.

Von der konjunkturellen Wiederbelebung scheint die Autoindustrie indes nicht zu profitieren. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Verkäufe um über zehn Prozent gesunken.

Ganz so positiv wie auf den ersten Blick ist auch die Lage der Werkzeugmaschinenbranche nicht. Zwar kletterte der Auftragseingang dieser Branche gegenüber Juni um 8,8 Prozent. Er liegt aber um 19,7 Prozent niedriger als vor einem Jahr. Der nicht zuletzt von der Regierung herbeigesehnte Konjunkturaufschwung steht also noch nicht auf sicheren Beinen. mhf