L. Lindsey Halstead

Chairman Ford of Europe

Das Ja der Franzosen sollte die Wirtschafts- und Währungsunion vorantreiben. Diese ist gerade für Europas Industrieunternehmen von besonderer Bedeutung. Derzeit hindert eine ganze Reihe von Faktoren Europa daran, zu einem wirklich einheitlichen Markt zu werden, von dem sowohl Hersteller als auch Verbraucher nur profitieren können. Zu den Hindernissen gehören gegenwärtig Wechselkursbewegungen und Preiskontrollen genauso wie generell die unterschiedliche Finanz-, Wirtschafts- und Währungspolitik der einzelnen Länder.

Ford hält es daher für außerordentlich wichtig, daß der europäische Einigungsprozeß eine verstärkte wirtschaftliche Integration einschließt. Die Wirtschafts- und Währungsunion würde darüber hinaus auch die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Industrie stärken, da sie mehr Stabilität in die Planungen der Unternehmen bringt.

Giovanni Agnelli

Präsident Fiat-Konzern

Zunächst einmal darf man nicht vergessen, daß ein Sieg der Maastricht-Gegner schwerwiegende Folgen für uns alle gehabt hätte. Heute, nach dem französischen Referendum, läßt sich feststellen, daß das schwache Ja der Franzosen zweifellos jene noch mehr verunsichert, die bereits vorher mit Vorbehalt auf die europäische Währungseinheit geblickt hatten. Vielleicht müssen wir uns auf eine gewisse Verlangsamung auf dem Weg zur einheitlichen Währung einstellen; auf jeden Fall sind jene Probleme nicht kleiner geworden, die wir dabei ohnehin hatten.