WASHINGTON. – In jüngster Zeit wird häufig gefragt, ob die Amerikaner militärische Gewalt anwenden sollen, um die verwickelten Probleme einer nach Ende des Kalten Krieges in Unordnung geratenen Welt zu lösen. Das Militär wird wegen mangelnder Einsatzbereitschaft kritisiert.

Ich möchte darauf mit einem Rückblick antworten. In den vergangenen drei Jahren wurden US-Streitkräfte wiederholt eingesetzt, um unsere Interessen zu verteidigen und unsere politischen Ziele durchzusetzen.

Im Dezember 1989 entmachteten wir einen Diktator in Panama. Im selben Monat, als ein Staatsstreich auf den Philippinen die Demokratie bedrohte, half ein begrenzter Militäreinsatz, dies zu verhindern.

Im Januar 1991 gelang es uns, durch einen waghalsigen nächtlichen Luftangriff unsere Botschaft in Somalia zu retten. Im selben Monat befreiten wir festsitzende Ausländer und beschützten unsere Botschaft in Liberia.

Wir führten einen Krieg am Golf, um Kuwait zu befreien. Wir setzten unsere Streitkräfte für humanitäre Zwecke im Irak, in Somalia, Bangladesch, Rußland und Bosnien ein. Amerikanische C-130-Flugzeuge sind an den Hilfsleistungen für Sarajevo beteiligt.

All diese Operationen haben eines gemeinsam: Sie waren erfolgreich. Weder gab es eine Schweinebucht noch mißlungene Wüstenstürme oder Bombenanschläge auf amerikanische Soldaten wie in Beirut. Und es gab auch keine Vietnams.

Heute sichern amerikanische Truppen auf der ganzen Welt den Frieden, sei es in Europa, am Golf, in Korea, Kambodscha, auf dem Sinai oder in der West-Sahara.