DAS LETZTE

Ein Zitat: „Kein Zweifel, jawohl.

Der Satz stammt übrigens aus dem Jahr 1971, aus einem Aufsatz des späteren FAZ Herausgebers Joachim Fest im Spiegel mit dem Titel „Wozu das Theater?". Die Bühne schien ihm einfach nicht mehr „der Ort, an dem die Gesellschaft gleichsam mit sich selbst bekannt würde" (und der Fest mit dem Fest). Statt dessen Künstlerpack, provokantes: „Vornehmlich geht es auf unseren Bühnen laut zu, unentwegt treten Massen an die Rampe Igittigitt. Vornehmlich unangenehm das (statt vornehm).

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Was tun? Zur Güte mochte Fest allerhöchstens und ernstens „für eine Art Nationaltheater plädieren, das, hochsubventioniert, im Stil eines Museums die Theaterliteratur unverfälscht zur Anschauung brächte Ein Theater, das „sich durch Leistung auswiese und seine Legitimation nicht aus der puren Publikumsverhöhnung herleitete"

(und aus der Fest Verhöhnung).

Sonst weg damit! Man müsse Abschied nehmen vom Theater.

Das sei so schmerzlich wie der Abschied von den Klassenschranken oder dem Dienstpersonal. Das künstlerische Dienstpersonal wird aufsässig? Es kann gehen!

So war das damals. Heute heißt es Brücken schlagen zwischen den Generationen, einen Weg finden von der Fest Verhöhnung zur FestVersöhnung, zum Versöhnungsfest.

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