Zürich, Unterer, Friesenberg, Israelitischer Friedhof, Grab Nr. 2331. Ein Blumengesteck mit roter Kerze leuchtet. Der Grabstein ist schwarz "Ein Stern fällt ", ist auf dem Stein zu lesen und: "Joseph Schmidt Kammersänger 1904 1942". Dazwischen der Davidstern. Das Grab, heißt es, sei eines der meistbesuchten auf dem Friedhof "Ein Stern fällt vom Himmel, ein funkelnder Stern, bringt wie eine Botschaft von fern uns das große Glück. Ein Stern fällt " Nur wenige Kilometer entfernt, in Rüti bei Zürich, hat Alfred Fassbind das "Joseph SchmidtArchiv" eingerichtet. Der 44jährige Biograph und Nachlaßverwalter des Sängers öffnet die Tür zu einem Zimmer im Souterrain des Hauses und sagt: "Da lebt Joseph Schmidt "

Zu sehen sind Spuren einer Legende: Platten und Photos, gestapelt und in Alben archiviert, Programmzettel und Briefe, amtliche und persönliche Dokumente, ein zerschlissener Toilettenkoffer des vor den Nazis durch halb Europa geflohenen Tenors, ein Schrank aus dem Schweizer Gasthofzimmer, in dem der 38jährige starb, und ein blau weißes Taschentuch des einst Weltberühmten. Während er es ausbreitet und zu dem Toilettenkoffer und den Bildern legt, hält Alfred Fassbind kurz inne: "Schon traurig, was von so einem Mann übrigbleibt Auf dem Videoband, das er mir später zeigt, singt Joseph Schmidt vor mehr als 100 000 Besuchern eines Open air Konzertes in Holland und wirkt dabei so entspannt und natürlich, als singe er für ein paar Freunde einen seiner populären Schlager - "Nur wer die Sehnsucht kennt "

Berlin, 9. Mai 1933. Eine glanzvolle Premiere im Ufa Palast: "Ein Lied geht um die Welt". 3000 Zuschauer feiern begeistert den Hauptdarsteller des Films, Joseph Schmidt. Der 29jährige hat den Höhepunkt seiner Karriere in Deutschland erreicht. Unter denen, die dem am 4. März 1904 in Davideny in der Bukowina geborenen und in Czernowitz aufgewachsenen Sänger an diesem Premiereabend applaudieren, ist auch Joseph Goebbels. Er liebe Joseph Schmidt, heißt es, und daß er den Juden zum Ehrenarier ernennen wolle. Doch dazu kommt es nicht. Am Abend des folgenden Tages brennen die Bücher in Berlin. "Was wir wollen (und erreichen werden!), sieht wahrlich anders aus", schreibt der Völkische Bekommende Zeit: "Das Lied, das heute durch Deutschland klingt, hat anderen Rhythmus, hat schärferen Marschtritt, hat aufpeitschendere Melodien, kommt aus ehrlicherem Herzen als das, was wir in dem Film hörten. DerMarschtritt eines Millionenvolkes hat nichts mit dem zu tun, was uns ein Volksfremder vortäuschen will! Möge dieses Lied um die Welt gehen, es wird übertönt werden vom Lied der nationalen Revolution " "Land, so wunderbar" hatte Joseph Schmidt 1929 bei seinem vielbeachteten Debüt im Berliner Rundfunk gesungen "Die Popularität des Rundfunks hat gestern einen Sieg davongetragen", meldete die Vossische Zeitung, und: "Den Radiohörern war es vorbehalten, das Debüt eines Tenors zu erleben, dessen ungewöhnlicher Stimmglanz, dessen besonderes Timbre sofort aufhorchen ließen Knapp vier Jahre später, am 20. Februar 1933, findet Schmidts letzter Auftritt in einem deutschen Sender statt. Und noch Ende 1933 sucht der nun nicht mehr erwünschte Sänger Zuflucht in Österreich. Die Meldebestätigung der Polizeidirektion in Wien verzeichnet den 20. Dezember 1933 als Einreisedatum und das "Grand Hotel" als Aufenthaltsort des prominenten Filmund Plattenstars, der von Wien aus in allen Teilen Europas gastiert und 1934 auch mehrere Konzerte in Palästina gibt. Auf dem amtlichen Meldezettel stehen als An- oder Abreiseorte unter anderem Prag, Amsterdam, Lodz, Bern und London, wo Joseph Schmidt englische Versionen seiner Erfolgsfilme dreht und mit "My Song Goes Round the World" und "A Star Fell From Heaven" auch international Erfolg hat.

Der letzte deutschsprachige Film des Tenors hat 1936 in Wien Premiere: "Heut ist der schönste Tag in meinem Leben Seine Filmpartner sind überwiegend Emigranten wie er. Doch strahlend wie immer singt der aus Deutschland Vertriebene, daß er mit keinem tauschen wolle, "wers auch ist und wers auch immer sei. Heut will ich mich berauschen, morgen ists vielleicht vorbei. Heut ist der schönste Tag Ein anderes Lied in diesem Film hat den Titel "Wenn nicht die Hoffnung war". Doch die Braunhemden rükken weiter vor. Im März 1938, wenige Tage vor dem Anschluß Österreichs an Hitler Deutschland, flüchtet Joseph Schmidt aus Wien. Der Meldezettel registriert den 7. März 1938 als Ausreisedatum. Reiseziel: "Unbekannt".

"Gehetzte Menschen" war der Titel eines 1932 entstandenen Films, in dem neben einer "Dame ohne Unterleib" und einer "Frau mit dem Vollbart" auch Joseph Schmidt als "Der unsichtbare Tenor" auf dem Programmzettel auftauchte. Nach 1933 wird der Film von den Nazis "gereinigt", und statt des jüdischen Sängers ist fortan nur noch ein Orchester mit italienischen Weisen zu hören. Auch im Archiv des Rundfunks werden Spuren des populären Tenors gelöscht.

Und Zeitungslesern, die sich noch immer positiv über den Verfemten äußern, wird in sogenannten Briefkastenrubriken mitgeteilt: "Wir können Ihnen nicht beipflichten, daß Joseph Schmidt der beliebteste Tenor der Jetztzeit wäre und die ganze Welt seine Stimme für gottbegnadet hielte. Wie wir über die Stimme des Herrn Schmidt denken, haben wir unzweideutig zum Ausdruck gebracht. Der beliebteste Tenor der Welt ist jetzt Benjamino Gigli Der hatte schon 1935 zugunsten der "Winterhilfe" gesungen, wofür er den persönlichen Dank Hitlers entgegennehmen konnte. Joseph Schmidt zählte dagegen zu den Künstlern, die 1937 in der Ausstellung "Entartete Kunst" diffamiert wurden. In der berüchtigten Schau waren neben seinem Photo alberne Schlagertitel zu lesen, die er nie gesungen hatte. Kommentar der Ausstellungsmacher: "Zu den damaligen Rundfunklieblingen zählte neben dem Schauspieler Fritz Kortner auch der Tenor Joseph Schmidt, der seine Zuhörer mit blödsinnigen Schlagern zu unterhalten versuchte "

"Kein zweiter war so weit entfernt vom sentimental tümelnden Zugang, mit dem die Spieloper und Operette verhunzt worden ist. Schmidt singt mit leidender Inbrunst - und in seinen größten Momenten mit einer todberührten Stimme", schreibt Jürgen Kesting in seinem Standardwerk "Die großen Sänger", in dem mancher Kollege des Tenors herbe Kritik einstecken muß "Es gibt - selten, ganz selten - Stimmen mit einem Unterton von Trauer, mit einem wahrhaft tragischen Klang. Es ist der Klang, der in die Tiefe des Herzens dringt und weniger ästhetisch erlebt als erlitten wird. Carusos Stimme war erfüllt von diesem schluchzenden Leid, in Joseph Schmidts Stimme war diese Träne Selbst in einem Schlager oder einer Canzone wie "O sole mio" vermochte Joseph Schmidt etwas von dieser Trauer zu vermitteln - ohne ins Pathetische abzurutschen. Joseph Schmidts Stimme galt nicht zuletzt als "gottbegnadete Mikrophonstimme", wie eine Fachzeitschrift schon 1930 feststellte "Die Stimme ist vorzüglich geschult, klingt weich und hat trotzdem eine seltene Kraft. In der Mittellage ist sie voll und abgerundet - strahlend in den Höhen. Die Atemtechnik ist vollkommen. Wenn man Schmidts Platten spielt, so hat man nicht nur das Bild eines stimmlich selten begabten Sängers vor sich, sondern auch eines Künstlers von Kultur Er selbst verstand sich auch als "Priester der Kunst" und glaubte: "Mensch und Künstler müssen untrennbar sein; denn wer kein Mensch ist, kann auch kein Künstler sein. Wer kein Herz hat, kann auch keine seelenvolle Stimme haben Und vor dem Mikrophon, das die Großaufnahme des Gesanges ermögliche und die feinsten Schwingungen verdeutliche und verstärke, "habe ich immer das Gefühl: Ich singe es jedem einzelnen Hörer ins Ohr, obwohl ich mir ununterbrochen bewußt bin, daß es eine Millionenmenge ist, die mir zuhört".

Den Säuberungsaktionen der Nationalsozialisten fielen etliche Aufnahmen von Joseph Schmidt zum Opfer, unter ihnen auch einige der vor 1933 entstandenen Konzertmitschnitte des Rundfunks, bei denen Joseph Schmidt unter bedeutenden Dirigenten wie Bruno Walter gesungen hatte "Diese Tondokumente hätten den Sänger Joseph Schmidt wohl vor Fehleinschätzungen späterer Generationen zu bewahren vermocht. Sie könnten zusätzlich beweisen, daß er weit mehr als ein Interpret strahlender Filmschlager war", schreibt Alfred Fassbind in seiner 1992 zum 50.

Todestag des Sängers veröffentlichten Biographie, in der er etliche Legenden zerstört und neue Einblicke in Leben und Werk des Tenors gibt.

Im Rahmen seiner Forschungsarbeit konnte er auch einige Aufnahmen wiederentdecken, die jahrzehntelang verschollen waren - darunter die religiösen Gesänge von Joseph Schmidt, die für Fassbind "den wahren Höhepunkt seiner umfangreichen Diskographje" darstellen und mittlerweile als CD vorliegen.

Schon früh war der aus einer strenggläubigen Familie kommende Tenor schließlich als Tempelsänger aufgefallen und hatte in der Synagoge von Czernowitz gesungen - in jenem Czernowitz, das zu Beginn des Jahrhunderts noch zur Donaumonarchie gehörte und nach dem Ersten Weltkrieg an Rumänien fiel, eine Stadt, aus der auch Dichter wie Paul Celan und Rose Ausländer kamen "Altjüdisches Volksgut, chassidische Legenden, lagen in der Luft, man atmete sie ein", erinnerte sich die 1901 in Czernowitz geborene Lyrikerin später in einem Prosatext. In einem ihrer Gedichte heißt es: "Die Heimat versank unter stürzender Brücke "

1938. Nach seinem fluchtartigen Aufbruch aus Österreich wird Belgien zur nächsten Station von Joseph Schmidts Fluchtweg durch Europa. Er läßt sich in Brüssel nieder und kann sich einen Traum erfüllen: 1939 steht der 1 54 Meter große Sänger in Brüssel zum ersten Mal in einer Operninszenierung auf der Bühne, in Puccinis "La Boheme". Der Auftritt wird zwiespältig aufgenommen. Das Publikum feiert ihn, Kritiker bemängeln, daß der Sänger zu klein sei, seine Erscheinung zur Karikatur neige und er in seinem Samtmantel "eher wie ein Teddybär und nicht wie der Dichter Rudolf" aussehe. Wie Joseph Schmidt auf solche Verletzungen reagierte, ist nicht überliefert.

Schauspieler habe er werden wollen, hat Joseph Schmidt wiederholt erklärt. Doch er habe eingesehen, "daß mein Kindertraum, Schauspieler zu werden, niemals Erfüllung finden kann, da mir nun einmal die gewissen zwanzig Zentimeter mehr versagt geblieben sind - allerdings helfen mir meine Erfolge als Sänger, um über diesen Schmerz, der mich einmal unglücklich zu machen drohte, hinwegzukommen". Später, in seinen Filmen, ließ man ihn über nicht sichtbare erhöhte Laufstege laufen oder stellte ihn auf Podeste. Als er 1937 zum ersten Mal in der Carnegie Hall in New York sang, kündigte ihn die Presse als The Die äußere Erscheinung von Joseph Schmidt bot immer wieder Stoff für Spekulationen und Klischees. Er sei ein Zwerg, hieß es, von Narben entstellt und so häßlich, daß er eine Larve tragen müsse. Zur Legende gehört auch das Bild vom einsamen und von Trauer umwehten Sänger ein Bild, das so nicht stimmt. Joseph Schmidt sei fröhlich gewesen, sagt Alfred Fassbind, und auch in Filmausschnitten wirkt er keineswegs nur wie eine tragische Gestalt, sondert vermittelt eher eine Lust am komödiantischen Spiel - und sehr viel Charme. Eine seiner Verehrerinnen meinte dann auch später: "Joseph konnte seinen Charme aufdrehen wie eine Festbeleuchtung, und niemand vermochte sich seiner Ausstrahlung zu entziehen "

Die Amouren des Verehrten waren nicht unkompliziert - waren es doch häufig verheiratete Frauen, zu denen sich Joseph Schmidt hingezogen iühlte "Was soll ich tun - ich liebe Ihre Frau ", gestand er einem Ehemann. Und auch die Mutter seines 1935 geborenen Sohnes Otto war noch mit einem anderen verheiratet, als das Kind zur Welt kam. Später soll zwar eine Eheschließung "nach jüdischem Ritus" stattgefunden haben, doch wurde diese Ehe nie anerkannt, da einige Angaben auf der Heiratsurkunde offensichtlich falsch waren und die Unterschrift des Rabbiners fehlte. Joseph Schmidt habe sich auch immer als unverheiratet eingetragen, berichtet sein Biograph. Am Ende scheint die leidenschaftliche Beziehung auch merklich abgekühlt. In Briefen an Freunde bezeichne Joseph Schmidt die Mutter seines heute in Belgien lebenden Sohnes nur als "jene".

Ungetrübt scheint nur eine Beziehung: die zu seiner Mutter. Joseph Schmidt bezog sich immer wieder auf sie und nannte sie mehr als einmal "meine beste Freundin". Immer wieder auch besuchte er sie in Czernowitz oder holte sie zu seinen Konzerten. Die enge Verbindung zu ihr könnte auch einer der Gründe sein, warum Joseph Schmidt bereits vorliegende Konzertverträge für Gastspiele in Amerika in den Jahren 193940 nicht unterzeichnete.

Bis heute unklar ist auch, was aus dem Vermögen von Joseph Schmidt wurde und wo die Konten waren, auf welche die Einnahmen des Sängers eingezahlt wurden. So soll er allein für einen Dreiminutenauftritt in Amerika 10 000 Dollar erhalten haben und damit einer der höchstbezahlten Stars gewesen sein. Doch an dieses Geld kam er später nicht mehr heran, so daß er schließlich gezwungen war, sich bei guten und weniger guten Freunden Geld leihen zu müssen, um überleben zu können. "Wenn du jung bist, gehört dir die Welt" hatte Joseph Schmidt in einem seiner Erfolgsfilme gesungen. Am Ende seines Lebens klafften die Versprechungen der Lieder und die Realität immer weiter auseinander. Nach der Besetzung Belgiens war Joseph Schmidt 1940 wieder auf der Flucht. Vorläufiges Ziel: Frankreich. Im November 1940 wird die Einreise des 36jährigen von der Polizeipräfektur in Lyon bestätigt. Doch der Kreis wird enger. Die deutschen Truppen rücken weiter vor. Joseph Schmidt flieht in den noch unbesetzten Süden. Eine Ausreise nach Südamerika scheitert. Im Mai 1942 hat der Tenor seinen letzten öffentlichen Auftritt: In der Oper von Avignon singt er drei französische Arien.

Joseph Schmidts Versuche, von Südfrankreich aus in die neutrale Schweiz einreisen zu können, schlugen fehl. Das Boot war voll. Am 8. Oktober 1942 gelangt er schließlich illegal über die Grenze. Der Flüchtling ist fast mittellos und kommt in einer kleinen Pension in Zürich unter. Freunde versuchen, eine Auftrittserlaubnis für den Sänger zu bekommen. Sie wird abgelehnt "Aus grundsätzlichen Erwägungen können wir den in der Schweiz aufgenommenen Flüchtlingen weder gestatten, irgendwelche Erwerbstätigkeiten auszuüben, noch ohne Entgelt zu arbeiten Bei einem Pfandleiher versetzt Joseph Schmidt das letzte Wertstück: eine goldene Taschenuhr, die er 1932 als beliebtester Rundfunkstar Berlins erhalten hatte.

Von den Behörden wird Joseph Schmidt in das Internierungslager Girenbad bei Zürich eingewiesen. Bereits kurz nach seiner Ankunft erkrankt der Sänger. Mit einer Halsentzündung kommt er in eine Klinik nach Zürich. Seine Hinweise auf Schmerzen in der Brust werden nicht beachtet. "Man hält mich für einen Simulanten", klagt Schmidt und wird nach dem Abklingen der Entzündung wieder ins Lager zurückgeschickt. Am 15. Oktober trifft er dort wieder ein. Am Morgen des folgenden Tages geht er in den nahe gelegenen Gasthof "Waldegg", in dem die Internierten etwas Warmes zu trinken bekommen. Die Wirtin überläßt Joseph Schmidt ein Sofa, auf dem er sich ausruhen kann. Der Erschöpfte legt sich hin und stirbt. Die Eintragung im amtlichen Sterberegister lautet: "Montag 16. November 1942, Schmidt, Joseph - 38 Jahre, 8 Monate, 12 Tage, staatenlos " "Ein Stern fällt vom Himmel, da leuchtet die Welt, wunderbar und magisch erhellt, einen Augenblick Im Gasthaus "Waldegg" erinnert nichts an den Sänger, der hier starb, nur eine Gedenktafel an der Fassade weist noch auf ihn "Immer wenn diese Stimme kam - da sprang irgend etwas über, was man nicht erklären kann", sagt Alfred Fassbind, der sich seit den sechziger Jahren mit Joseph Schmidt beschäftigt und heute selbst als Sänger auftritt.

So wird er auch in einem anläßlich des 90. Geburtstages von Joseph Schmidt am 4. März veranstalteten Benefizkonzert in einer Kirche in Hinwil bei Zürich mitwirken. Eine aus demselben Anlaß zusammengestellte Ausstellung eröffnet er vier Tage später in den Räumen einer Bank in Wien: Dort, in der Operngasse, werden vom 8 bis zum 18. März etliche Stücke aus seinem Archiv zu sehen sein, darunter Photos, Dokumente und der zerschlissene Toilettenkoffer, mit dem Joseph Schmidt in die Schweiz kam.