Fledermausartige Saurier

Steven Spielberg ließ Flugsaurier über die Leinwand flattern, ohne zu wissen, wie ihre Flügel wirklich aussahen. Jetzt wollten ihm britische und russische Paläontologen nachhelfen, indem sie sich eine Versteinerung aus Kasachstan genauer ansahen.

Dabei stellten sie fest, daß die Flügel der sogenannten Pterosaurier an den Knöcheln der Hinterbeine ansetzten (Nature, Bd. 371, S. 62). Entgegen bisherigen Vermutungen besaßen die Flugdinos also keine vogelartigen, sondern fledermausartige Flügel und waren deshalb auch nicht gut zu Fuß.

Spinnerei bei Sonnenfinsternis

Auch Spinnen lassen sich von einer Sonnenfinsternis irritieren. Das berichten amerikanische Forscher von einer mexikanischen Radnetzspinne, die wie unsere Kreuzspinne in der Morgendämmerung ihr Netz baut, um es nach Sonnenuntergang zu demontieren (Ethology, Bd. 96, S. 24).

Als sich eines Mittags der Mond vor die Sonne schob, begannen die Spinnen, ihr Netz verfrüht abzubauen. Doch als es wieder heller wurde, stoppten sie ihr Zerstörungswerk, flickten das beschädigte Netz und lauerten wie gewöhnlich bis zum Abend auf Beute. Spinnen spulen also keineswegs nur starre Verhaltensweisen ab, sondern können ihr Tun flexibel korrigieren.