Immer wenn deutsche Banker eine Kampagne zur Imageverbesserung der Branche planen, ruft Direktionsassistent Dr. Günther P. von der Europäischen Management und Marketing-Agentur (EMMA) seine kreativen Kollegen zum Brainstorming zusammen.

„Wie kann man das Image der Banken stärken?“ fragt Dr. P. „Das ist eine harte Nuß.“

„No peanuts“, murmelt die Runde.

„Alle pinseln am Feindbild Banker“, sagt Kollege M. „Sparer, Unternehmer, sogar Graf Lambsdorff und der CDU-Mittelstand.“

„Pecunia olet“, sagt Kollege L.

„Jeder dritte Selbständige will so schlechte Erfahrungen mit Banken gemacht haben, daß er kein Geld mehr hinbringt“, sagt Kollege G.

„Banken sind bedrückend“, sagt Kollegin S. „Die Strafzinsen bei überzogenem Konto. Und schon die Bankgebäude! Gigantisch. Da sieht doch jeder, wie die Spargroschen in Imponierarchitektur und Machtmetaphern umgesetzt werden.“