In diesen Tagen tritt der Winterflugplan in Kraft: Belgrad, Las Vegas, Medan auf der Insel Sumatra sowie in der Karibik Curaçao sind Ziele, die jetzt von Deutschland aus angeboten werden.

Die Lufthansa reagierte auf die Lockerung des Verkehrsembargos gegen Restjugoslawien und hat schon Ende Oktober nach knapp dreijähriger Unterbrechung ihren Liniendienst zwischen Frankfurt und Belgrad wiederaufgenommen. Dreimal wöchentlich gibt es eine Verbindung.

Erstmals fliegt die Lufthansa ohne Zwischenlandung nach Osaka, wodurch sich die Reisezeit um mehr als fünf Stunden verkürzt. Erhöht wurden die Frequenzen nach Nepal, Denpasar, Delhi und Kopenhagen.

Mit den Gemeinschaftsdiensten von Lufthansa und United Airlines lassen sich inzwischen 35 Ziele in den USA erreichen, von denen die Lufthaisa nur zehn mit eigenen Maschinen ansteuert. Manche Umsteigeverbindungen – vor allem in den Westen der USA – entpuppen sich bei genauerem Hinsehen für den Reisenden als zeitaufwendig: Seattle San Diego oder Sacramento lassen sich mit anderen Gesellschaften wesentlich schneller erreichen.

Passagiere aus Bayern haben künftig deutlich schlechtere Verbindungen in die USA. Mit Continental Airlines, TWA und American Airlines haben gleich drei US-Gesellschaften ihre Verbindungen zwischen dem neuen Münchner Flughafen und Nordamerika aufgegeben. Außerdem strich Lauda Air seine Verbindung nach Los Angeles.

Die Lufthansa-Tochter Condor bereichert ihren Winterflugplan in dieser Saison durch die einmal wöchentlich angebotene Strecke Köln-Las Vegas und schafft damit die erste Nonstopverbindung zwischen Europa und der Glücksspielmetropole im US-Bundesstaat Nevada.

Eine Erweiterung ihres Streckennetzes meldet die LTU, die mit ihren Maschinen erstmals in Nürnberg und Leipzig startet. Als neue Fernreiseziele werden in Indonesien, Denpasar auf Bali und Medan auf Sumatra, in der Karibik Curaçao und in Ägypten Sharm el-Sheikh angesteuert.