In der Debatte um den Wert des Wirtschaftsstandortes Deutschland tauchen immer wieder die Direktinvestitionen auf. Sie gelten nicht nur als Signal für das Vertrauen von Investoren in einen Staat, sie verdeutlichen auch die Internationalisierung der Wirtschaft. Als Direktinvestition wird das Kapital bezeichnet, das direkt in den Auf- oder Ausbau von Unternehmen fließt und damit letztlich für neue Arbeitsplätze sorgt. Die Direktinvestitionen zeigen in diesem Jahr die Strategie der deutschen Unternehmer, Teile der Produktion ins Ausland zu verlagern: Im ersten Halbjahr 1995 wurde fast doppelt soviel Geld außerhalb der Bundesrepublik investiert wie im Jahr zuvor.