Immer wenn bei der Europäischen Management- und Marketing-Agentur (EMMA) über die deutsche Außenwirtschaft diskutiert wird, den Handel und die Investitionen und wo der Schwerpunkt liegt, kommen interessante und oft überraschende Phänomene zutage.

"Bundeskanzler Kohl hat bei seinem Besuch in Südafrika dieses Gebiet zum Schwerpunkt der deutschen Afrika-Politik erklärt", sagt Direktionsassistent Dr. Günter P. "Die deutsche Industrie soll dort noch mehr investieren. Kohl hat Südafrika und Namibia privilegierte Beziehungen angeboten."

"Was sind privilegierte Beziehungen?" fragt Kollegin S.

Niemand weiß es.

"Bestimmt etwas sehr Bedeutsames, wenn Kohl es anbietet", sagt Kollege L., bei dem man nie weiß, was er ernst meint und was nicht.

"Aber kaum war Kohl aus Afrika zurück", sagt Kollege G., "da waren die Beziehungen zu Lateinamerika das große Thema im Bundestag. Klar, daß Deutschland den Handel und die Investitionen dorthin verstärken muß."

"Ich dachte, der Bundeskanzler wollte dort den Regenwald retten", sagt Kollegin S.