Hans Schueler: "Zuviel verlangt", ZEIT Nr. 51

Den Artikel habe ich mit großer Genugtuung gelesen, wurde doch hier, meines Wissens erstmalig, ein Problem im Zusammenhang mit der neuen Rolle der Bundeswehr auf den Tisch gelegt, das bisher von den Verantwortlichen in der Politik und von den militärischen Führern stets übergangen wurde: das Gelöbnis beziehungsweise der Eid der Soldaten und Wehrpflichtigen. Ich selbst war Offizier in der Bundeswehr und habe meinen Eid in einer Zeit geleistet, in der noch niemand an eine neue Rolle der Armee als die im Bündnis mit den anderen Nato-Partnern und auf dem Gebiet der Nato-Staaten nachgedacht hat. Der Schwur war logisch und folgerichtig für mich, ich habe auf dem Boden der Bundesrepublik Deutschland treu gedient und dabei den zweiten Halbsatz stets mit einbezogen gesehen und erfüllt. Schon beim Somaliaeinsatz der Bundeswehr war mir bewußt, daß hier ein Bruch des Eides vollzogen wurde, ohne daß auch nur einer auf diesen Umstand hingewiesen hat. Für mich war klar, daß auf Grund meines Eides kein militärischer Einsatz außerhalb Deutschlands in Frage kam. Wäre ich zu dieser Zeit noch im Dienst gewesen, ich hätte den Marschbefehl verweigert. Warum es bis heute niemand getan hat, weiß ich nicht. Heiko Wittbold, Berlin

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Demnächst auch . . .

Ulf E. Ziegler: "So sexy wie ein Kumpel", ZEIT Nr. 50

Danken muß ich der Redaktion, die den Artikel mit Großbild der nackten Frauenbrust herausstellt. Endlich muß der brave bürgerliche ZEIT-Leser nicht mehr beim morgendlichen Brötchenkauf seinen Hunger auf nackte Weiblichkeit mit verstohlenem Blick auf die Bild-Zeitungsnackte stillen. Prima. Weiter so. Demnächst auch etwas für die kleine Schar der Leserinnen? Christine Petersen, Münster

 
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