So berühmte Hamburger Kaufleute wie Albert Ballin und Rudolf Mönckeberg waren dabei, als im Januar 1911 die Hamburger Luftschiffhallen GmbH gegründet wurde, ein Besuch des Grafen Zeppelin im Jahr zuvor hatte Wirkung gezeigt. Immerhin umgerechnet 4,2 Millionen Mark rückten die Hamburger Pfeffersäcke vor nun 85 Jahren heraus für die damals wirklich hochfliegende Idee, einen Flughafen zu bauen.

Als Standort wurde das idyllisch gelegene Dorf Fuhlsbüttel auserkoren und 1912 die erste Luftschiffhalle eingeweiht. 1919 starteten die ersten Linienflüge nach Berlin, 1937 zählte man bereits 57 000 Fluggäste. Mit der Einweihung des neuen Terminals Ende 1993 erreichte der Ausbau des wohl ältesten noch bestehenden Airports Deutschlands einen Höhepunkt. Gebaut und geplant wird weiter. Nur in einem ist der Flughafen noch auf dem Stand von vor 85 Jahren - es gibt keinen S-Bahn-Anschluß.