Tod eines Rappers

von Stephan Duefel

Am 13. September erlag der amerikanische Rapper Tupac Shakur, bekannt als 2 Pac, seinen Schußverletzungen. Eine Woche zuvor war er in Las Vegas in ein drive-by shooting geraten, eine Schießerei im Vorbeifahren. Er kam vom Boxkampf Mike Tyson gegen Bruce Seldon, Unbekannte nahmen seine Limousine auf dem Las Vegas Strip unter Feuer.

Shakur war einer der erfolgreichsten Rapper. Sein fünftes und letztes Album "All Eyez On Me" verkaufte sich mehrere Millionen Male und schaffte den Sprung von Null auf Platz eins der amerikanischen Hitparade. Der 25jährige profilierte sich in Filmen wie "Juice", "Poetic Justice" und "Above The Rim" auch als Schauspieler.

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Shakur war kahlgeschoren und tätowiert. Rap bedeutete ihm Härte.

Er galt als unberechenbar und angriffslustig. Seine Wutausbrüche richteten sich gegen die rassistische US-Gesellschaft, gegen seine neidischen Rap-Konkurrenten und auch gegen sich selbst: "Ich habe zwei Nigger in mir", sagte er einmal.

Shakur wurde der Vergewaltigung an einer ehemaligen Geliebten für schuldig befunden. Dafür wanderte er ins Gefängnis und kam erst wieder frei, als Plattenboß Suge Knight für ihn die Kaution bezahlte.

Zum Dank veröffentlichte Shakur "All Eyez On Me" auf Knights Plattenlabel "Death Row Records". Das Label verdient seit über drei Jahren etliche Millionen Dollar mit umstrittenen Rap-Stars wie Snoop Doggy Dogg oder Dr. Dre und gilt als Hochburg des Gangsta-Raps.

In unzähligen "Death Row"-Songs wird das Leben von Gangstern, Drogendealern und Gangmitgliedern beschrieben und glorifiziert.

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  • Models present creations from the Felder & Felder Autumn/Winter 2013 collection during London Fashion Week, February 15, 2013. REUTERS/Olivia Harris (BRITAIN - Tags: FASHION)

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