Am 28. August 1993, es war drei Minuten vor Mitternacht, brach die sechzehnjährige Christine Gruber auf der Veranda der Discothek "SuperMäx" in Dasing tödlich getroffen zusammen. Bei der Obduktion wurde der Arzthelferin aus Esting in der Nähe von München ein Projektil vom Kaliber Remington 222 entfernt, das zu einem Jagdgewehr paßte.

Die Polizei stellte die üblichen Untersuchungen an und kam zu dem Ergebnis, daß der tödliche Schuß aus achtzig Meter Entfernung von der Bundesstraße 300 kam. Der Hang neben der Straße wurde gemäht und beschnitten, das Erdreich abgetragen, aber man fand nichts. Sämtliche Waffenscheininhaber im Landkreis Aichach-Friedberg und den benachbarten Landkreisen wurden überprüft, es war mancher Jäger darunter, aber kein Verdächtiger. Auf dem Sterbebildchen, das die Eltern für Christine Gruber hatten drucken lassen, stand der Vers "Du warst so lieb und gut, / daß man dich nie vergißt".

Der Betrieb im "SuperMäx" ging in jener Nacht nach kurzer Unterbrechung weiter Samstag war schließlich der beste Tag der Woche. Die Betreiber des "SuperMäx" setzten eine Belohnung von zehntausend Mark für Hinweise aus und verwahrten sich im übrigen gegen den Verdacht, hier habe jemand vielleicht "Schutzgeld erpreßt". Friedlich gehe es bei ihnen in Dasing zu, keinerlei kriminelle Vorfälle, dafür sorge man schon bei der Einlaßkontrolle. Manchmal hatte man an der Tür auch schon Ausländer abgewiesen.

War's vielleicht einer von den Abgewiesenen, der sich so brutal rächte? Die Polizei ging, wie in solchen Fällen üblich, allen Hinweisen aus der Bevölkerung nach, auch diesem: Ein Auto, dessen Kennzeichen sich keiner merkte, habe um Mitternacht an der hier in beiden Richtungen nur einspurigen B 300 gehalten, den Verkehr auffällig blockiert und sei dann mit quietschenden Reifen davon.

Ein Auto, ein Gewehr und eine Tote.

Die Gemeinde Dasing (5066 Einwohner) gehört zum urbayerischen Kernland um die Stadt Aichach, aus dem das Herrschergeschlecht der Wittelsbacher hervorgegangen ist. Bis vor zwei, drei Jahrzehnten lebte Dasing friedlich vor sich hin. Sonntags wurde in die Kirche gegangen und nachher zum Bier. Der Pfarrer ließ sich in der Predigt die höheren Belange und die Moral angelegen sein, deshalb konnte man im Wirtshaus besprechen, wie man sich hier auf Erden die Arbeit aufteilte, wer die Kiesgrube ausbeuten, wer Bauerwartungsland parzellieren oder wer eine neue Straße anlegen durfte.

Wo die Zwiebelkirche noch im Dorf war wie in Dasing, verstand man sich wie seit alters. Dann kam aus München heraus ein Schlagersänger und baute sich als Altersruhesitz eine Western City. Ein paar Autofahrer brachten ihre Kinder hierher zum Spielen, aber das Dorfleben in Dasing war schon deshalb nicht groß beeinträchtigt, weil sich Schlagersänger Fred Rai auf der anderen Seite der Autobahn niedergelassen hatte. Wenn der Cowboy also in seiner hölzernen Westernstadt für Recht und Ordnung sorgte, mußte das die Bürger von Dasing noch lange nicht kümmern.

Die Zeit verging gemächlich, wie sie das so tut auf dem Land, und gleich neben Fred Rai sorgte ein weiterer Geschäftsmann für seine Alterssicherung. Ein Fuhrunternehmer kam aus Augsburg und errichtete eine Mülldeponie, in die schließlich drei Landkreise lieferten. Daß sich bei den Millionen Kubikmetern Müll, die Herr Mannert in seiner Deponie verfüllen ließ, beiläufig ein Paar Zentner Arsenschlamm befanden, störte ihn nicht. Auch dann nicht, als wegen des austretenden Giftes ein paar Kühe auf der Weide tot umfielen. Man hatte sich auch hier verständigt.

Bei so viel zugereistem Entrepreneurstum wollten die eingesessenen Dasinger nicht zurückbleiben und spendierten sich ein Industriegebiet auf ihrer Seite der Autobahn, das mit der Zeit wucherte, bis die übliche Gewerbesteppe beisammen war: ein Rasthof, eine Pizzeria, ein Babyausstatter, Bike 'n Fun, ein "Highway Hotel", ein Squashcenter und der gute alte Burger King ließen sich im Ortsteil Lindl nieder und fütterten mit der Gewerbesteuer die Gemeindekasse. Die günstige Lage - vierzehn Kilometer nach Augsburg, elf nach Aichach, fünfzehn nach Fürstenfeldbruck, Dutzende von Dörfern dazwischen - lohnte schließlich auch die Errichtung einer Discothek.

Im "SuperMäx" in Dasing herrschte ständig bester Betrieb. Nachts ging es auf der B 300 manchmal so wild zu wie mitten in der Großstadt.

Der gute Geschäftsgang weckte natürlich den Neid der Konkurrenz, und plötzlich wurde es den Dasingern doch allzu neumodisch.

Es häuften sich die merkwürdigen Vorfälle. Ein halbes Jahr vor dem Mord an Christine Gruber verschwand der Wertinger Unternehmer Josef Helfer. Zuletzt war er in Radersdorf, Gemeinde Kühbach, Kreis Aichach, vierzehn Kilometer von der Discothek "SuperMäx" entfernt, gesehen worden. Freunde berichteten, er sei nach Amerika ausgewandert.

Zwei Monate nach Helfers Verschwinden starb in Griesbeckerzell, zehn Kilometer von der Discothek entfernt, Silke Huber an den Folgen eines Brandanschlags. Sie hatte im "SuperMäx" bedient, war zeitweise das Liebchen eines Michael Sch. gewesen, durfte für eines seiner Lokale die Chefin spielen und wußte manches über die Drogengeschäfte der Männer um den Radersdorfer Unternehmerssohn Michael Sch.

"Faszinierend" findet es heute der Leitende Staatsanwalt Jörg Hillinger in Augsburg, "daß ein Mensch verschwindet und sich keiner drum kümmert." Vier Monate nach dem Mord an Christine Gruber verschwand, ohne daß es irgend jemandem aufgefallen wäre, der Aichacher Unternehmer Lothar Wolff. Sein bester Geschäftspartner war wiederum Michael Sch., dem er das ererbte Haus übertragen mußte. Bekannten hatte er erzählt, er habe Schulden und baue sich mit den 120 000 Mark, die er in einem Koffer mit sich führte, in Mexiko oder Florida ein neues Leben auf. Wieder gab es Freunde, die Postkarten aus Amerika erhalten hatten, aber weder seine Frau noch diese Freunde vermißten Lothar Wolff.

Sie waren beschäftigt. Als das Geschäft mit Discos, Inkassobüros, Immobilienfirmen, Teppichläden, Pilskneipen und Sportzentren den Beteiligten über den Kopf wuchs - Josef Helfer besaß auf dem Höhepunkt seiner Treibereien mehr als zwanzig Objekte und hatte es gleichzeitig auf sechs Millionen Mark Schulden gebracht -, orientierte man sich nach Osten. Eben war das Vaterland wiedervereinigt worden, und in den neuen Ländern war eine Goldgräberstimmung ausgebrochen wie zu den besten Zeiten am Yukon. Helfer und Michael Sch. kauften für 600 000 Mark den "Sächsischen Hof" in Hartmannsdorf, richteten dort die Discothek "Palazzo" ein und versuchten anschließend, das auf vier Millionen Mark versicherte Objekt im warmen Abbruch loszuschlagen. Beim dritten Versuch gelang die Brandstiftung endlich. Obwohl man einen ausländerfeindlichen Anschlag vortäuschte, klappte es mit dem Versicherungsbetrug allerdings nicht.

Die Freunde brauchten mehr Geld als je zuvor und probierten es im Juni 1994 mit der Entführung eines Discotheken-Besitzers aus Burgau bei Günzburg. Dem gehörte gemeinsam mit Michael Sch. das Lokal "Cinderella". Das Opfer wurde angeschossen, konnte aber fliehen und einen der Täter benennen. Ein halbes Jahr später verhaftete die Polizei sechs Personen.

Einer der Verhafteten sorgte dafür, daß zwei Freunde plötzlich wieder auftauchten. In einem Pumpenhäuschen am Radersdorfer Baggersee, wo ein Schild auf ein "Biotop" verweist, weswegen das "Betreten verboten" ist und "Zuwiderhandlungen zur Anzeige" gebracht werden, fand sich, eingesargt unter einer Betonplatte, die bereits verweste Leiche von Lothar Wolff. Im nahe gelegenen Wald von Haslangkreit lag in zwei Meter Tiefe, liebevoll mit Beton ummantelt, die Leiche von Josef Helfer. Nur bei Christine Gruber hatte sich niemand die Mühe gemacht, die Leiche beiseite zu schaffen.

Auftritt eines "ca. 40jährigen ALIAS", wie ihn die Dienststelle für überregionale Kriminalitätsbekämpfung (DÜK) nach seiner Verhaftung in einer Pressemitteilung der Öffentlichkeit vorstellte. Der Alias trat um 1983 als Fabio Taramelli in der Dachauer Marktgemeinde Indersdorf (zwanzig Kilometer bis Dasing), wo er in der Discothek "Tenne" seine Laufbahn als Gläserspüler begann, zum erstenmal in Erscheinung. Die "Tenne", später zur "Power Station" aufgemotzt, gehörte dem Bauunternehmer Jakob Petzendorfer. Dieser Bauunternehmer führte zusammen mit einem weiteren Handwerker sowie einem von unerwiderter Leidenschaft zur Landespolitik erfüllten Rechtsanwalt aufs schönste vor, wie gut sich im ländlichen Bayern Politik und Geschäfte verstehen, wenn man nur drüber redet.

Noch bevor die "Freizeitgesellschaft" erfunden war, investierten die Herren schon in allerlei Betriebe für das vergnügungssüchtige Volk. Die Bindekraft der Freiwilligen Feuerwehr, des örtlichen Schützenvereins und der Marianischen Congregation ließ seit den siebziger Jahren selbst auf dem Land merklich nach, die heimatlose Dorfjugend traf sich lieber in Lokalen wie der "Tenne". Dort lernte man sich beim Tanzen kennen und bekam Antworten auf lebenswichtige Fragen: Wer hat die blondeste Frau? Wer den am tiefsten gelegten Ford Escort? Wer kann problemlos eine "Goaß'nmaß" (0,5 Liter Cola, 0,5 Liter dunkles Bier, 2 Zentiliter Schnaps) auf Ex trinken?

Immer die "Interessen der Jugend" vor Augen, baute der Männerdreibund Freizeitzentren, aber auch Eigentumswohnanlagen, und weil man nebenbei in der Gemeindepolitik aktiv war (mal für die CSU, mal für die SPD), wußte man immer rechtzeitig, auf welche Kartoffeläcker demnächst das Bau-Glück fallen würde. Das ist die übliche Spezlwirtschaft und in Bayern nichts Besonderes.

Der Bauunternehmer Petzendorfer jedenfalls verpachtete dem Italiener Taramelli, der manchmal behauptete, Arzt ohne Zulassung zu sein, die "Power Station". Taramellis Freundin betrieb gleichzeitig ein Magazin, in dem die "Power Station" und andere Lokale im Raum zwischen Freising und Augsburg inserierten. Erfreut konnten Petzendorfer wie die Polizei feststellen, daß unter Taramellis Regime in der Indersdorfer Disco endlich nicht mehr mit Drogen gehandelt wurde.

Der Italiener war allseits geschätzt, und daß er keine Papiere besaß, störte keinen. Taramelli fuhr ohne Führerschein Auto, schloß ohne Paß und Ausweis Verträge ab, zeugte fleißig Kinder und ließ sich schließlich mit Freundin und Kind in einem Eigenheim mit Garten drum herum nieder. Vor allem erwarb er sich im Umkreis der Dorfhonoratioren so viel Reputation, daß er nach einer ersten Festnahme ohne Ausweiskontrolle auf freien Fuß gesetzt wurde.

Der Familienvater, der seine Kinder herzlich liebhatte, war der Mann, der mit einem Jagdgewehr Christine Gruber vor der Dasinger Discothek erschoß. Davon ging jedenfalls das Schwurgericht Augsburg in der Verhandlung gegen Taramellis Handlanger Karlheinz Straten aus. Der Ausländer Taramelli wurde offensichtlich nicht an der Tür abgewiesen, sondern war häufiger Gast im "SuperMäx". Unter Brüdern hatte er kurze Zeit vor dem Mordanschlag bei den Betreibern des "SuperMäx" ein Darlehen von 35 000 Mark aufgenommen. Taramelli war es nach Aussage des in der vorvergangenen Woche verurteilten Karlheinz Straten auch, der den Freund und Kollegen Josef Helfer im Auto erwürgte. Taramelli hat bei einer versuchten Entführung einem Opfer ins Bein geschossen, und er hat wiederholt versucht, so berichteten Komplizen, die Kinder seines früheren Arbeitgebers Petzendorfer zu entführen, um mehrere Millionen Mark Lösegeld zu erpressen.

Manchmal nur wurde seiner Freundin etwas bang vor dem Mann an ihrer Seite, dann sprach Taramelli von seinem "Cousin" und von den Straftaten, die der begehe. Ihr gegenüber habe er aber nie "von Mord erzählt". Andererseits war der Italiener sehr wohl in der Lage, sich auf gut deutsch auszudrücken: "Er hat mir freundlich gesagt, daß er auch mich beseitigen würde, wenn ich gegen ihn aussage." Offensichtlich litt Taramelli (und nicht nur er) an einem schweren Fall von Spaltungsirresein, konnte einerseits seine Umgebung betören, sie dann aber auch wieder einschüchtern. Für seinen früheren Anwalt war er ein "Wolf im Schafspelz".

Für die Kommunalgrößen war er zeitweilig nützlich als Aufpasser in einem ihrer Betriebe und vielleicht auch sonst: Mehrere Zeugen sagten aus, der Bauunternehmer habe seinen Pächter damit beauftragt, den Freund der Tochter, der dummerweise Türke war, umzubringen.

Wie auch immer, im Sommer 1994 versuchte Petzendorfer Taramelli mit einer Räumungsklage loszuwerden. Der Pächter war die Monatsraten schuldig geblieben, man zerstritt sich unter Geschäftsfreunden.

Als die Bande im Dezember 1994 verhaftet wurde und die Polizei eine "kriminelle Netzstruktur" und Hinweise auf "Organisierte Kriminalität" ausmachte, kam das Wort von der "Disco-Mafia" auf.

Zeugen beseitigen, Schutzgeld erpressen, Opfer einbetonieren: solche Methoden kannte man aus Mafia-Filmen, das mußten landesfremde Elemente sein. In Bayern gab's so was nicht.

Und so ging ein Seufzer der Erleichterung durchs Dachauer Hinterland, als die Ermittler Taramelli eine "Schlüsselrolle" zusprachen.

Der Italiener war nicht einmal Italiener, sondern in Bagdad geboren und in jeder Hinsicht ein Rätsel. Da ließ sich fröhlich spekulieren, ob er nur zum Geldwaschen hergekommen oder gar vom irakischen Geheimdienst mit neuer Identität über Kuwait und Italien ins friedliche Bayern geschickt worden war. Einen besseren Übeltäter als den falschen Italiener konnte man gar nicht finden.

Bis zuletzt meinte er es gut mit den Seinen: Im Juni 1995, ein halbes Jahr nach seiner Verhaftung, zog er sich in der JVA Straubing eine Plastiktüte über den Kopf, verklebte sie am Hals und verschnürte sich die Handgelenke so kompliziert auf dem Rücken, daß er sich im Todeskampf nicht mehr zu helfen wußte. In seinem Abschiedsbrief bat Fabio Taramelli alias Muthana Sarhan darum, in Deutschland beerdigt zu werden.

Taramelli ist tot, vier seiner Freunde sind verurteilt. Was ist nun mit der "Schlüsselrolle"? Im Februar wird der Prozeß gegen Michael Sch. eröffnet. Der heute 29jährige Sohn eines Radersdorfer Kiesunternehmers ist als einziger in der Gang reich geboren, was ihn aber nicht hinderte, selbst seine Freunde und Konkurrenten zu prellen und nach allen Regeln der Kunst auszunehmen. Er sorgte für die Beseitigung von Lothar Wolff (Kopfschuß, anschließend einbetoniert), er veranlaßte auch die von Josef Helfer (erdrosselt, einbetoniert, verscharrt). Auch die Ermordung von Christine Gruber geht vermutlich auf ihn zurück er wollte die Konkurrenz durch ein Terror-Attentat einschüchtern. Komplize Straten jedenfalls ist davon überzeugt und hat so ausgesagt.

Auch Taramelli hat Michael Sch. in seinem Abschiedsbrief schwer beschuldigt, aber der weiß sich zu wehren und bietet aus dem Gefängnis in München Exklusivinterviews an. Er hätte manches zu erzählen.

Auf seinem Grund und Boden wurde Lothar Wolff unter einem Pumpenhäuschen verräumt. In dem Waldstück, das zur Jagd des Vaters von Sch. gehörte, wurde Josef Helfer einzementiert. Sch. besaß zusammen mit Helfer den "Sächsischen Hof" in Hartmannsdorf, der so lange nicht brennen wollte.

Offenbar dachten die Freunde sich die große Welt so wie im Fernsehen, wie in "Miami Vice", mit großen Autos und blonden Frauen, ein wenig Kokain und viel Bargeld in der Tasche. Dann aber konnte man die Leasingraten für den Jaguar nicht mehr bezahlen und mußte ihn anzünden, um wenigstens von der Versicherung Geld zu holen.

Wer damit drohte, daß er auspacken werde, spielte mit seinem Leben, und zur Illustration wurde Lothar Wolff ausgeraubt und umgebracht.

Die Bandenmitglieder waren einander innig zugetan, wußte doch jeder über den anderen Bescheid. Zum Spaß und in vollem Ernst sollen sie auch noch Lebensversicherungen über Kreuz abgeschlossen haben, damit sie einander, falls sie sich gegenseitig umbrächten, wenigstens noch beerben könnten.

Die Entführung der Kinder des Bauunternehmers scheiterte mehrfach, die Brandstiftung klappte nicht auf Anhieb, der Versicherungsbetrug mit dem Jaguar platzte, die Entführung des Burgauer Discotheken-Besitzers gelang auch nicht, aber bei allem Dilettantismus brachte die Gruppe genug kriminelle Energie auf, drei, möglicherweise vier Menschen umzubringen. Christine Gruber wäre heute erst neunzehn.

Drei Tage nach der Verurteilung von Karlheinz Straten, der in der Hoffnung auf eine Kronzeugen-Begünstigung ausgepackt hatte, brannte das "Spider" in Altomünster aus. Dort war Straten Geschäftsführer gewesen.