Stopp

Irgendwie haben wir es ja geahnt. Und nun die niederschmetternde Bestätigung: Konferenzen, heute auch Konfis oder Meetings genannt, sind eher ein Ärgernis, bringen nur wenige Ergebnisse, an die sich dann aber keiner hält. Dies brachte eine Befragung im Auftrag der Bad Harzburger Führungsakademie zutage. Nicht nur, daß die Vorbereitung durch die Chefs im argen liege, klare Prioritäten seien in der Tagesordnung meist nicht zu erkennen, ja nicht einmal irgendein Ziel der Veranstaltung, auch die Teilnehmer seien schlecht präpariert oder nicht recht bei der Sache. Ein einziges Desaster.

Was also tun? Die Konfis einfach abschaffen? Das würde vor allem die Teilnehmer treffen, die hart daran gearbeitet haben, überhaupt dazuzugehören. Die Chefs einfach weitermachen lassen, obwohl sie die Meetings so mies vorbereiten? Bleibt der dritte Weg: sich selbst besser vorbereiten und ein klares Ziel ins Auge fassen.

Doch wenn die Chefs das irgendwie mißverstehen? Oh, da läutet es zur Konferenz . . .

 
Schreiben Sie den ersten Kommentar!

    Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren

    • Quelle DIE ZEIT, 09/1997
    • Versenden E-Mail verschicken
    • Empfehlen Facebook, Twitter, Google+
    • Artikel Drucken Druckversion | PDF
    • Schlagworte
    • Artikel-Tools präsentiert von:

    Service