Der Markt der Online-Spiele ist mittlerweile schon fast so unübersichtlich wie jener der herkömmlichen Spiele für Videokonsolen. Der Webdienst Multiplayer Dot Com listet bereits mehr als fünfzig Stück auf - die berühmten Textwelten MUDs (Multi-User Dungeons) gar nicht mitgerechnet, mit denen das Spielen im Netz vor Jahren begann.

Am beliebtesten - wenn wundert's - scheinen die Action-Spiele wie etwa Quake, Duke Nukem oder Cyber Corps. Sie kennen im wesentlichen nur eine Regel: schießen, was Maus oder Joystick hergeben.

Viel geballert wird auch bei den Strategie- und Kriegsspielen, die unter so wohlklingenden Namen wie Command & Conquer, Panzer General oder BattleCity firmieren. Bei letzterem etwa ist das Spielziel, Städte zu bauen, die Waffen produzieren, die Städte zerstören . . .

Mit Krieg haben auch die meisten Simulationsspiele zu tun, vor allem in Form von Luftschlachten. In Warbirds, Confirmation Kill oder Air Warriors messen passionierte Online-Piloten ihre Flugkünste. In Air Warriors lassen sich etwa Schlachten aus dem Ersten Weltkrieg nachfliegen.

Bei den Rollenspielen wird zwar auch gekämpft. Aber in virtuellen Welten wie Dark Sun, Meridian 59 oder Legends of Kesmai kommt es eher darauf an, die eigene Spielfigur aufzubauen, Gruppen zu bilden oder Schätze zu finden. Anhänger des Mystischen und des Mittelalters sind hier in ihrem Element.

Schließlich gibt es online auch die Klassiker: Ob Bingo oder Bridge, ob Scrabble oder Schach - im Netz finden sich immer irgendwo auf der Welt ein oder mehrere Spielpartner.