Argentinien: Der Ferienort Villa Gesell verdankt seine Existenz einem beharrlichen UtopistenSeite 5/5

Heute, fast zwanzig Jahre nach seinem Tod, ist das Historische Museum des Orts Don Carlos gewidmet. Es ist seine alte Pagode in den Dünen, die noch immer überraschend modern anmutet. Seit das Erbe des Patriarchen in eine staatliche Stiftung übergegangen ist, werden seine Baumschule und das Museum weitergeführt, um den Gedanken von einst zu erhalten.

Und dann gibt es auch noch jenen Zipfel Land, der besser als jedes Museum an Don Carlos erinnert: Rosemarie, seine Tochter, führt dort einen Campingplatz, weit draußen im Süden. Hier, wo die "Sommerschwalben" nur zur Hochsaison einfallen, läßt sich in den übrigen Monaten des Jahres noch einmal die Atmosphäre von damals spüren: die Stille, natürliche Poesie und Kultur des alten Villa Gesell. Ein Rest von Utopia, fernab des Rummels.

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