Leider hat der Autor die Arbeitsbedingungen dieser in den Vereinigten Staaten tätigen Deutschsprachigen etwas einseitig charakterisiert.

Der Leser empfindet eine negative Einschätzung, als ob im Ausland beschäftigt zu werden (vor allen Dingen als studierter Germanist bei einer Softwarefirma) den Verfasser nicht zufriedenstellt.

Was Deutsche an den Amerikanern als oberflächlich kritisieren, verwirklicht sich auf deutscher Seite als ein unbegründeter Negativismus, der auch nicht viel anbietet außer einem impliziten Selbststolz.

Könnten wir endlich einmal eine Auseinandersetzung mit Amerika schaffen, die nicht mit unserer Selbstidentität zu konkurrieren hat?

Erik Macki, Seattle (Vereinigte Staaten) Peinlich, peinlich für den Softwareriesen Microsoft, kann da nur sagen, wer bei dem großformatigen Photo (Ulrike Irmler, Betreuerin des Online-Dienstes Microsoft Network) etwas genauer hinsieht: Warum wohl arbeitet die Dame an einem Apple Macintosh, wenn die Produkte/Rechner ihres Brötchengebers so unschlagbar sind?

Katharina und Robert Erber, Augsburg