Friedrich Hansen: "Risiken und Nebenwirkungen", ZEIT Nr. 19

Die Inkompetenz des Autors in Sachen Homöopathie ist nicht zu überbieten. Von einem "wissenschaftspolitischen" Sprecher der GAL hätte ich in solchen Belangen allemal mehr erwartet als das bloße Wiederkäuen der bereits zum Exzeß abgenutzten Argumente von Betonköpfen. Die Unterstellung, die Homöopathie käme die Krankenkassen auch noch teuer zu stehen, ist eine bodenlose Unverschämtheit.

Oder Absicht?

Dr. med. Manfred Fuckert,

Waldbrunn

Der Autor hält nichts von "Homöopathie und Anthroposophie". Wie gut, daß wir ein freies Land sind. So kann er zu dem Arzt gehen, der ihm gefällt. Was Hansen recht ist, sollte dem anderen billig sein. Wer sich einem Homöopathen oder einem anthroposophischen Arzt anvertrauen möchte, sollte das ebenso tun können. Denn im Grundgesetz steht nichts davon, daß der Bürger dieses Landes auf eine materialistisch-naturwissenschaftliche Weltanschauung verpflichtet wird.

Gudrun Becker, Weimar