Die Prinzessinnen Luise und Friederike bekränzen die Büste Friedrich Wilhelms II. - dieses Gemälde von Friedrich Georg Weitsch wird in der Ausstellung "Friedrich Wilhelm II. und die Künste" gezeigt, die gegenwärtig im Dreierpack zu haben ist: im Marmorpalais, das der König bauen ließ, gelegen am wunderschönen Heiligen See in Potsdams Neuem Garten, ein paar Schritte weiter in der Orangerie und schließlich im Charlottenburger Schloß in Berlin. Dokumentiert wird Preußens Weg zum Klassizismus. Der "dicke Wilhelm" wurde politisch arg gezaust und immer wieder mit seinem Onkel, dem Großen Friedrich, verglichen, dem er auf den Thron folgte. Doch es gelang ihm, den schönen Künsten in der kargen Mark Brandenburg gehörig Platz zu schaffen. Der König baute, regte an, und mit glücklicher Hand förderte er künstlerische Talente. Die Ausstellung wird bis zum 14. September gezeigt der Ausstellungsabschnitt im Schloß Charlottenburg über die Königliche Porzellanmanufaktur läuft bis zum 12. Oktober. Täglich von 10 bis 18 Uhr, mittwochs von 10 bis 20 Uhr geöffnet. Der Ausstellungsabschnitt in Berlin dienstags bis freitags 9 bis 17, sonnabends und sonntags 10 bis 17 Uhr. Der Eintritt kostet 10 Mark, ermäßigt 5 Mark, Familienkarte 15 Mark, der Katalog (520 Seiten, circa 400 Abbildungen) 65 Mark.