"Ich wunderte mich, daß das funktionierte"Seite 3/8

Goebel: Frau Plewe verfügte über viele Jahre Erfahrung, sie war mit dem Fall vertraut und informiert und für mich quasi die Informationsdrehscheibe.

Richter Gehrke: Hatten Sie sie informiert: "Ich möchte das nicht alleine machen, wir gehen zu zweit, und es geht um folgendes"?

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Goebel: Ja. Für mich war dann das Thema, daß Herr Dr. Schneider mich in ein intensives Gespräch eingebunden hatte. Als Ansprechpartner des Kunden ist man ja auch der Hauptfokus, auf den diese Gespräche zulaufen. Und während dieses Gesprächs sind dann verschiedene Unterlagen - wenn ich es richtig erinnere, ging es auch noch um die Verfügungsberechtigung für seine Frau - vorgelegt worden. Und im weiteren dann auch die Kaufvertragsunterlagen, wobei auch da das Gespräch ständig weiterging.

Ich habe mir diese Unterlagen genommen, sie kurz durchgeblättert und die Beträge gesucht, um die es dort ging, und habe da auch wahrgenommen, daß 83 Millionen und auch 68 Millionen sich dort in den Unterlagen fanden. Ich habe die dann Frau Plewe weitergegeben, damit die sie sich auch angucken kann, weil ich ständig weiter im Gespräch drin war.

Richter Gehrke: Sie haben nur geguckt, ob die Beträge stimmen, die zusammen dann 151 Millionen ergaben?

Goebel: Das ist richtig.

Richter Müller: War das für Sie nicht ein Schock, als Sie da 83 Millionen gesehen haben?

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  • Schlagworte Jürgen Schneider | Gespräch | Richter | Vertrag | Niederlande | Landgericht
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