Die wichtigsten Thesen: Was hat die Popkultur mit Politik und der allgemeine Nonsens mit dem Kapitalismus zu tun?

Der Kult des Banalen

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Während Kulturgärtner den geistigen Standortvorteil der deutschen Nation gefährdet sehen, spazieren die Tageshelden der Popmoderne entzückt durch die blühenden Landschaften der Banalität und erfreuen sich an den bedeutungsfreien Ritualen ihrer Bewohner. Erst der Nonsens, frohlocken sie, befreit die Menschen vom Terror der Utopie und von den schweren Botschaften der Welterlöser, linken wie rechten.

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Banalität, möchte er (Karl Heinz Bohrer) sagen, ist eine Entzugserscheinung im Zentrum einer Macht, die den Geist unterwegs verloren hat und nun sinnlos ihre Runden dreht.

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Die "Reduktion gedanklicher Bewegung" auf die "Pragmatik des psychisch Ewiggleichen (hat) etwas Grauenhaftes". (Karl Heinz Bohrer) Einfacher gesagt: Auf Kohls Amtssprache tänzelt jener Nonsens, der in der Banalität der Popkultur sein Widerspiel findet. Alle fürchten seinen zweiten Satz. Aber es kommt nichts mehr ...

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