Gebietstransfer: Innerhalb von 12 Wochen soll sich die israelische Armee aus 13 Prozent des Westjordanlandes zurückziehen. Zusätzlich gehen 14,2 Prozent der bisher gemeinsam kontrollierten Zone B in ausschließlich palästinensische Verwaltung.

Sicherheit: Insgesamt dehnt sich die ganze oder teilweise Kontrolle der Palästinenser von 27 auf 40 Prozent des Westjordanlandes aus.

Sicherheitsgarantien: Die Autonomiebehörde soll vier Wochen nach Beginn des Rückzugs einen umfassenden Plan zur Bekämpfung radikaler Untergrundgruppen vorlegen. Anhänger dieser Gruppen, denen Israel Anschläge oder illegalen Waffenbesitz vorwirft, sollen von den Palästinensern festgenommen werden. Die CIA wird im Streitfall als Schiedsrichter fungieren.

Freilassung von Gefangenen: Israel läßt 750 der insgesamt 3500 palästinensischen Gefangenen aus seinen Haftanstalten frei.

Änderung der PLO-Charta: Der 120köpfige Zentralrat der PLO soll nach Beginn des Truppenabzugs zusammentreten, um die Streichung antiisraelischer Passagen aus der PLO-Charta von 1964 zu ratifizieren.

Bewegungsfreiheit: Israel schafft zwei "sichere Übergänge" zwischen Gaza-Streifen und Westjordanland. Der Flughafen im Gaza-Streifen soll eröffnet werden. Israel bekräftigt seine Verpflichtung, die Öffnung eines Mittelmeerhafens zuzulassen.

Status der Palästinensergebiete: Die Verhandlungen über den endgültigen Status der Palästinensergebiete sollen in den nächsten Tagen beginnen. Dabei geht es dann um die Festlegung der Grenzen, die Frage der politischen Struktur, den Status von Jerusalem, um die jüdischen Siedlungen, die Aufteilung von Wasser und die palästinensische Flüchtlingsfrage.