Zeit-Bibliothek der Ökonomie (19): Lehrbuch gegen die KriseSeite 3/3
Über kein anderes ökonomisches Werk ist vermutlich so viel geschrieben und so viel gestritten worden wie über die Allgemeine Theorie von Keynes. Es ist ein bleibendes Verdienst des Briten, den Blick auf die Bedeutung der Gesamtnachfrage für die Wirtschaftsentwicklung gelenkt zu haben, obwohl schon in den siebziger Jahren das Ende der Keynesianischen Ära verkündet und die "monetaristische Gegenrevolution" gestartet wurde. Doch anders als in Deutschland, wo die Keynesianer in der Wissenschaft und in der Politik zunehmend in eine Außenseiterrolle gerieten, wurde Keynes in den Vereinigten Staaten nie aus der wissenschaftlichen Debatte verdrängt. Prominente Ökonomen wie Paul Krugman, David Romer, Alan Blinder oder Joseph Stiglitz nehmen dort weiterhin Keynes' Ideen als Ausgangspunkt ihrer Forschungen.
John Maynard Keynes: Allgemeine Theorie der Beschäftigung, des Zinses und des Geldes; Duncker & Humblot, Berlin, 7. Auflage 1994, unveränderter Nachdruck der ersten Auflage, 58,00 Mark
- Datum 23.09.1999 - 14:00 Uhr
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- Quelle (c) DIE ZEIT 1999
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