Humangenomprojekt 2003 Genauigkeit 1 Fehler pro 10 000 Buchstaben, bis 2003 sollen 100 Prozent zehn Mal sequenziert sein, im Juni 2000 vorab 90 Prozent fünf Mal entziffert Veröffentlichung Die ermittelten Gensequenzen (Rohdaten) werden fortlaufend innerhalb von 24 Stunden im Internet publiziert Geschätzte Zahl menschlicher Gene strittig Kosten des Projekts zirka 3 Mrd. Dollar Zweck Erstellung einer allgemein verfügbaren Datenbank Vorgehen Einzelne Chromosomen werden in große Fragmente aufgeteilt, die sich überlappen. Jedes Fragment wird vollständig entziffert. Aus den Überlappungen ergibt sich ihre Reihenfolge Celera (Venter) Abschluss des Projekts Sommer 2000 Genauigkeit Geringere Genauigkeit, 99 Prozent des Genoms vier Mal sequenziert Veröffentlichung Veröffentlichung der kompletten Daten in einer Fachzeitschrift, dann Vermarktung in einer eigenen Datenbank. Zeitpunkt offen Geschätzte Zahl menschlicher Gene 60 000 bis 80 000 Kosten des Projekts zirka 250 Mio. Dollar Zweck Patente, Gebühren für Datenbankbenutzung und Werbung für Sequenziergeräte der Firma Perkin-Elmer Vorgehen Das Genom wird in kleine Stücke zerschnitten. Nur deren Enden werden sequenziert. Computer errechnen aus den sich überlappenden Schnipseln das Genom Hgsi (Haseltine) Abschluss des Projekts angeblich bereits 1997 Genauigkeit 90 bis 98 Prozent der medizinisch "interessantesten" Gene sequenziert, das sind etwa 10 Prozent aller Gene Veröffentlichung Keine Publikation, außer in Patentschriften und -anträgen Geschätzte Zahl menschlicher Gene 100 000 bis 120 000 Kosten des Projekts 100 Mio. Dollar (bis 98) Zweck rein kommerziell Vorgehen Es wird angenommen, nur aktive Gene seien medizinisch (und kommerziell) interessant. Einzig diese werden sequenziert. Der Rest, über 95 Prozent, gilt als "Schrott"