Die Claims Conference hat Herrn von Münchhausen aufgefordert, in seinen Werbeschreiben an jüdische Gemeinden in Europa die Behauptung zu unterlassen, die Claims Conference werde Entschädigungsgelder an alle jüdischen und nichtjüdischen ehemaligen Zwangsarbeiter in der westlichen Welt auszahlen.

Denn dies ist unwahr. Ferner behauptet Herr von Münchhausen, die Claims Conference zweige von den Entschädigungszahlungen die "besonderen" Gebühren für die amerikanischen Anwälte ab. Das ist nicht nur unwahr, sondern auch rufschädigend.

Die Claims Conference erklärt vielmehr, dass ehemalige jüdische Sklaven- und Zwangsarbeiter, die von ihr betreut werden, keinen Anwalt benötigen, um die Entschädigungssumme zu erhalten, und zwar in vollem Umfang, ohne Abzug von Anwalts- oder Bearbeitungsgebühren.

Konrad Matschke Pressesprecher der Claims Conference Frankfurt