die zeit: Der Untersuchungsausschuss zu den CDU-Parteispenden steht vor einem Dilemma: Der Zeuge Weyrauch schweigt, der Zeuge Terlinden schweigt.

Kommen da für Sie, Herr Neumann, die Stasi-Abhörprotokolle zur rechten Zeit?

Volker Neumann: Nein, ich bin strikt dagegen, diese Protokolle zu benutzen.

Die Wahrheit über Parteispenden und schwarze Konten muss auf legale Weise ans Licht kommen. Allerdings sind unseren Recherchemöglichkeiten Grenzen gesetzt.

Wir sind keine Journalisten und können auch keine Detektive losschicken.

Gerhard Friedrich: Die Abhörprotokolle der Stasi haben im Untersuchungsausschuss wirklich nichts zu suchen. Selbst wenn sie in der Welt sind, sollte man sie nicht lesen. Denn was ich weiß, macht mich heiß, mit dem Wissen kann ich arbeiten und wieder Zugriff auf andere Beweismittel nehmen.

zeit: Herr Eylmann, hätten Ihnen nicht damals geheime Aufzeichnungen von Telefongesprächen des Herrn Schalck-Golodkowski weitergeholfen? Sie hätten im Untersuchungsausschuss viel genauer fragen können.