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Dass Springer-Chef August Fischer mit einer von seinem Sohn Russell mitproduzierten Sendereihe über Geistheiler kein Erfolg beschieden war, darüber berichtete unlängst der Spiegel. Doch nicht nur bei Springer nimmt man Familienbande ernst: Ex-Bertelsmann-Chef Mark Wössner wird dem Aufsichtsrat der Online-Firma ECircle vorsitzen, bei der sein Sohn Lars als Manager arbeitet. In anderen Häusern bleibt der Nachwuchs in der angestammten Branche: Mirja Bauer, Tochter von Bauer-Chef Heinz H. Bauer , absolviert derzeit ein Trainee-Programm im Familienunternehmen. Einen Bericht des Branchenblatts Kontakter, wonach Mirja bald die Nachfolge ihres Vaters antreten könnte, bewertete Bauer-Sprecher Andreas Fritzenkötter aber erst einmal als "Spekulation". Immerhin: Sage da noch einer, die Mediengesellschaft untergrabe family values!

Die beliebteste Soap-Opera der Branche, der Aufstieg und Fall des sterns, ist um eine dramatische Wendung reicher: Die beliebte Reporterin und Schröder-Biografin Ulrike Posche wechselt mit der Erklärung, sie sei "nicht mehr in den stern verliebt", zu Max . Die Auflage des sterns hat zum Ende des ersten Quartals mit 1,074 Millionen gerade wieder ein Tief erreicht. Am besten gehen noch Titel mit politischen und wirtschaftlichen Themen - just die Bereiche, zu denen sich Herausgeber und Ex -stern- Chef Werner Funk des öfteren in Editorials äußern sollte. Das hatte jedenfalls Chefredakteur Thomas Osterkorn angekündigt, der sich und seinen Kollegen Andreas Petzold gern die Alphamännchen nennt. Doch nach nur drei Wortmeldungen im vergangenen Sommer ist Funk offenbar völlig verstummt. Er kümmert sich derweil um ein neues G + J-Männermagazin mit dem Namen Shark, Motto: Ein Magazin für echte Kerle. Und was lesen Alphamännchen?

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  • Quelle (c) DIE ZEIT 2000
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  • Schlagworte Mark Wössner | Familienunternehmen | Stern | Nachfolge
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