Happy-Rizzi-Snack

Auch Braunschweig soll es bunt und lustig haben. Nach der Grundsteinlegung im vergangenen Herbst und nach einigen durch baurechtliche sowie künstlerische Bedenkenträgereien verursachten Verzögerungen entsteht jetzt im Herzen der Stadt das Happy-Rizzi-House. Am Rande des Schloßplatzes wird seine Fassade mit aufgemalten Grinsgesichtern und anderem neckischen Flächendekor die Menschen erfreuen. Hinter dem Bauzaun jedenfalls werden nun "die Bagger schaufeln", verkündet der ausführende Architekt Konrad Kloster. Der Entwurf zu diesem Wohn-Skulptur gewordenen Comic stammt von James Rizzi, einem Zeichner von Bildergeschichten, in denen eben auch die Häuser lachen.

Vergleiche mit Keith Haring weist der Künstler bescheiden zurück es bestehen wohl eher Ähnlichkeiten mit der architektonischen Grandezza eines Friedensreich Hundertwasser. So lässt sich der Verdacht nicht ganz von der Hand weisen, dass die Stadt Braunschweig mit diesem knatterbunten Ungetüm die ansonsten etwas verwahrloste Randbebauung des Schloßplatzes aufpeppen wollte.

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Auf der Website des Happy-Rizzi-House-Projekts steht vor den lustigen Häusern ein Bus mit fröhlichen Touristen. Falls sie kommen, wird entweder ihnen oder all denen, die in dem Hause wohnen, das Lachen bald vergehen. Und falls sie nicht kommen, wird sehr wahrscheinlich der Stadt das Lachen vergehen.

 
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