Der Autor stellt richtigerweise in seinem Beitrag fest, dass in den nächsten Jahren, vor allem in den Mittelgebirgsregionen, rund eine Million Hektar Grünland nicht mehr bewirtschaftet wird. Wir müssen daher über die weitere Nutzung dieser Flächen nachdenken. Blieben sie sich selbst überlassen, würden sie wahrscheinlich durch natürliche Sukzession langfristig wieder zu Wald werden. Wald, der als CO2-Speicher einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leistet und der den nachwachsenden und energiesparenden Rohstoff Holz produziert, der auf lange Sicht gesehen weltweit ein knappes Gut werden wird.

Ich bin daher der Auffassung, dass man diesen Prozess der Wiederbewaldung zulassen sollte und darüber hinaus den Grundeigentümern die Möglichkeit geben sollte, diesen durch Anpflanzung neuer Wälder auch aktiv zu unterstützen. Sie könnten damit durch die Produktion von Holz aus ihrem Grundvermögen langfristig einen wirtschaftlichen Nutzen ziehen, und der ökologische Nutzen diente vor allem unseren Kindern und Enkeln.

Dr. Christoph Abs Bonn