Sonntagmorgen 9.30 Uhr an der Schmitze Bud in Köln-Rath. Einer sagt: "So jetzt" - dann sind sie weg. Aber wie. Von Einrollen keine Spur. Erst geht's in den Königsforst und dann weiter ins Bergische Land, immer rauf und runter, also genau das Richtige für Karl-Heinz Kunde, Kampfname "Bergfloh". Im Sommer 1966 war er vier Tage lang Spitzenreiter der Tour de France.

Seit 1958 fährt Kunde am Büdche mit. Das ist 42 Jahre her, und er ist immer noch im Pulk. Ein grauer Wolf mit hageren Gesichtszügen, ohne Löcher in den Backen, damals wie heute 52 Kilo leicht. Er fährt nicht jeden Sonntag, aber wenn er fährt, richten sich alle Augen auf ihn. Eine Respektsperson. "Wir haben seinerzeit zwar kein Geld verdient, aber die Anerkennung, die mir noch heute entgegengebracht wird, ist unbezahlbar", sagt Kunde.

Alle sind freiwillig hier, und doch, es gibt auch diesen Zwang: Sie können nicht anders. Es sind Angefressene, Sportsüchtige, Radverliebte, die einmal ein gemeinsames Ziel hatten: die Tour de France zu gewinnen. Ihre Hoffnungen sind längst begraben, aber ihre Träume leben weiter, zum Beispiel an der Schmitze Bud. Eine legendäre Radsportadresse. Schon vor dem Zweiten Weltkrieg trafen sich hier Woche für Woche bekannte und unbekannte Sportler. Alle Trainingsrunden begannen traditionsgemäß an der Bud, und so ist es auch heute noch. Eine Art Vereinslokal im Freien, ohne Satzung, aber mit festen Mitgliedern und der leidenschaftlichen Verpflichtung zu regelmäßiger Präsenz.

Versteckt zwischen Zeitungen und Coladosen, geben vier Schwarz-weiß-Fotos beiläufig Auskunft darüber, dass der Kiosk an die 100 Jahre alt ist. Wohl der älteste in Deutschland. Und noch immer sieben Tage in der Woche geöffnet, außer am 1. Weihnachtstag. Die Vorbesitzer leben auf Teneriffa und haben an Frau Wimmer verkauft, eine resolute, kompakte Dame Ende 50, die gerade über eine eigene Website im Internet nachdenkt. "Früher", erzählt sie, "bin ich schon mal mit der Trillerpfeife raus und hab das Startzeichen gegeben. Damals holten die Frauen ihre Männer hinterher ab. Das gibt's heute alles nicht mehr."

Keine Frage, einige die da unterwegs sind, haben Schwierigkeiten, aber ankommen werden sie, ganz sicher. Wie sie sich über die Lenker beugen und in die Kurven gehen! Wie sie einander ablösen, wie der führende Fahrer sich zurückfallen lässt und der folgende beschleunigt: das hat was. Eher mehr als weniger ist ihr Motto. Der Hang zur Selbstquälerei steckt tief drin, ordentlich knüppeln, Charakter zeigen. Anfangs fahren sie noch nebeneinander, mal mit diesem, mal mit jenem, und quatschen munter drauflos. "Wie war's im Urlaub?" - "Gut, über 5000." - "Und bei dir?" - "Ging so, knapp unter 4000." Gefahrene Kilometer natürlich, was sonst? Kaum einer, der sich ohne einen Festschalenkoffer fürs Rad in den Ferienflieger setzt. Aber dann, in der zweiten Stunde, wird's ruhiger, sie werden immer einsilbiger, in der dritten hat dann kaum einer mehr Luft zum Antworten.

Absteigen und pinkeln - das soll provozieren

Mal ist die Gruppe 30 Mann stark, mal 80, je nach Wetter und Saison. Im Winter sind's mehr, dann finden keine Wettkämpfe statt. "Vorn mitfahren ist zwar besser als hinterherfahren, aber selbst das ist noch besser als überhaupt nicht mehr fahren", sagt Rolf Schönenberg, Versicherungskaufmann, 61 Jahr alt. An diesem Tag tritt Schönenberg im blauen Trikot des Mapei-Rennstalls an: "eine belgische Baustoffirma, die hat über 40 Profis". Genauso gut hätte er auch in seinem Patani-Outfit erscheinen können, Hauptsache, Trikot und Rad sind Ton in Ton. Die Rennfahrerei macht Spaß und hält fit, meint er. Radsportler, jeder Arzt kann das bestätigen, sterben gesund.

Daheim hat er eine ganze Garage voller Rennräder. Man muss eine Schutzbrille tragen, sonst erblindet man, so blitzen die Dinger. Ein normaler Putzlappen genügt Schönenberg. Er ist nicht so verrückt wie andere, die nur weißes, saugfähiges, fusselfreies Baumwollmaterial benutzen, am besten einen Bettbezug. Gibt's mal Zoff zu Hause, verschwindet er in der Garage und putzt seine Räder. "Wenn die Speichen dann wieder funkeln, hat sich auch das Gewitter hinter der Stirn verzogen."

Herr Schönenberg ist materialmäßig stets up to date. Er kauft nur Einzelteile, alles vom Feinsten, und setzt sie selbst zusammen. "Ein Spleen von mir. Wenn man das richtige Material fährt, ist man auch verpflichtet, Leistung zu bringen, denke ich immer. Das gibt erst den richtigen Kick." Aber man sollte die Sache nicht übertreiben. Er kannte einen, der musste immer eine runde Zahl auf seinem Tacho haben. "Im Ziel ist der jedes Mal wer weiß wie viele Kilometer weitergefahren und dabei eines Tages tödlich verunglückt."

"Man fährt, was man fahren kann, und was geschieht, das geschieht." Ein Wort von Jan Ullrich, das für alle gilt, auch für Jürgen, den WDR-Angestellten, in dessen Vorderrad sich gleich zu Beginn auf dem Wege nach Altenrad mehrere Speichen gelockert haben. Er kann zwar noch fahren, aber nicht mehr mithalten. Keiner schaut sich nach ihm um. "Das ist hier wie im Rennen, da hilft dir niemand", meint er und ist keineswegs betrübt. Seit 12 Jahren sitzt er fast täglich auf dem Rad und betreibt seine persönliche Leistungsdiagnostik mithilfe eines Messgeräts am Arm. Damit kann er jederzeit Puls-und Trittfrequenz kontrollieren. "Puls 120, mehr als sonst. Hab gleich gemerkt, dass ich heute nicht gut drauf bin." Aber generell liegt seine Performance zehn Jahre unter seinem biologischen Alter, meint er, mindestens.

Zwischendurch setzt sich jemand demonstrativ an die Spitze, steigt ab und pinkelt in aller Ruhe an einen Baum - soll heißen: "Ich hol euch sowieso wieder ein." Mit solchen Spinnern hat Jörg Paffrath nichts am Hut. Auch nicht mit denen, die trotz 20-Gänge-Schaltung und Titanlegierung nie die Führungsarbeit machen wollen. "Komm, fahr jetzt nach vorn, Mann, hast lange genug gelutscht!" Gemeint ist einer, der immer Windschatten fährt und Energie spart. Dabei hat Paffi, wie er genannt wird, heute seinen sozialen Tag. Schweißband um den Kopf, ein verwegenes taiwanesisches Rennmodell unterm schmalen Hintern, so hat er sich zurückfallen lassen, um zwei Nachzügler wieder ans Feld zu schieben. "Bin wie ein Schäferhund, der seine Herde zusammenhält." Aber wehe, einer versucht einen Alleingang. Dann ist er sofort zur Stelle. "Wenn einer Krieg haben will, kann er ihn haben."

"Es ist alles wie früher", sagt er, "nur der Druck ist nicht mehr da, und ich muss mir vorher keine Startnummer abholen." Paffrath, 33 Jahre alt, galt als einer der talentiertesten Profis, bis er 1996 dem Spiegel erzählte, wie er seinen Körper jahrelang mit insgesamt 24 verbotenen Substanzen vergiftete, um von den Guten zu den Allerbesten zu gelangen. Der Erste, der über Doping im Radsport ausgepackt hatte, dessen Beichte den größten Dopingskandal Deutschlands auslöste. Der Erste auch, den der Bund Deutscher Radfahrer (BDR) auf Lebenszeit sperrte. Der GAU eines Berufsfahrers. Er wäre mit Steinen beworfen worden, hätte er sich bei einem Radrennen blicken lassen. Was blieb, war die Schmitze Bud.

Von seiner ungesunden Karriere ist nur noch eine Hand voll Pokale übrig geblieben - "der Rest ist im Sperrmüll gelandet". Paffi ist jetzt Gebäudereiniger, "ein Job, mit dem ich leben kann". Jeden Sonntag erscheint er an der Bud, außer bei 40 Grad Fieber oder er hat sich ein Bein gebrochen. "Früher fuhr ich 38 000 bis 45 000 Kilometer im Jahr, heute sind's vielleicht noch 4000. Die brauch ich auch. Bin launisch, sagt meine Frau, wenn ich nicht fahren kann."

Irgendwann setzt unweigerlich Monotonie ein. Treten, Fahren, Lenken, alles verselbstständigt sich, geschieht im Unterbewusstsein, läuft automatisch ab. Während das Feld zu schlafen scheint, ist tatsächlich einer weggeprescht. Ein Nobody. Vielleicht ist er Lagerverwalter oder Banker. Sitzt die ganze Woche am Schreibtisch, wollte mal Rennfahrer werden. Einmal den Bergfloh Kunde attackieren und das Feld zertrümmern, jetzt, beim 6 Kilometer langen Anstieg nach Pohlhausen, davon träumt jeder.

Doch Kunde, inzwischen 62 Jahre alt mit wer weiß wie vielen Enkelkindern, muss nur mal richtig durchtreten, dann fallen sie auch heute noch wie die Fliegen von seinem Hinterrad ab. "Wenn da Cowboys bei sind, die nicht auf meiner Wellenlänge liegen, die lass ich unterwegs sterben."

Die Storys vom kleinsten Mann, 159 Zentimeter, der je das gelbe Trikot der Tour trug, gingen in den sechziger Jahren um die Welt. Noch besser waren die Geschichten von der Trikotanprobe, als der Mensch Kunde plötzlich nicht mehr zu sehen war: Er musste das Hemd am Bauch zusammenheften, sonst hätte es bis zu den Knöcheln gereicht. "Heute dekoriere ich während der Tour mein Schaufenster damit." In Köln besitzt er ein Fahrradgeschäft. Möchtegernrennfahrern verkauft er superleichte Bikes der Marke Colnago oder Bianchi - "wiegt nur 7 Kilo, kostet 9500 Mark". Seine Kunden sind ganz wild auf jedes Gramm, das sie nicht den Berg hoch schleppen müssen.

Das Feld ist wieder beisammen. Instinktiv biegt der Führende an den Kreuzungen stets in die richtige Richtung ab. Wie bei den Elefanten. Die haben auch ihre Trampelpfade und wissen genau, wo sie hin müssen. Es wird ein ziemlich flotter 34er Schnitt gefahren. Ausflügler bräuchten bei diesem Tempo nach zwei Minuten ein Sauerstoffzelt. "Jeder kann bei uns mitfahren", bemerkt Paffrath mit wölfischem Grinsen, "vorausgesetzt, er hält das Tempo." Die Cracks haben unterwegs zwar seltener Blutgeschmack im Mund als früher, aber wenn sie volle Pulle durch die Rüben-Tundra schmirgeln, erreichen sie einen 38er Schnitt. Wohlgemerkt: auf normalen Straßen mit reichlich Sonntagsverkehr drauf. Klar, dass da die Straßenverkehrsordnung zweitweilig außer Kraft gesetzt wird. Zum Vergleich: Die Karawane der Tour de France schafft auf abgesperrten Wegen 40 bis 45 km/h.

Alle bringen eine ungeheure Leistungseuphorie mit. Aber wenn dann der erste Hügel kommt, wenn's anfängt, in den Beinen zu stechen, können nur noch wenige mithalten. Einer davon ist Exprofi Erwin Tischler. "Ich war ganz nah dran, bin um die Medaillen gefahren." Das sagen alle, bei Tischler war's tatsächlich so. Er hat's schwarz auf weiß in den Olympiabüchern von 72 und den Aktenordnern voller Zeitungsausschnitte, die daheim im Regal stehen. An jenem Tag in München fuhr er lange Zeit in der Spitzengruppe, wie er erzählt, war am Ende aber nicht stark genug und landete auf Platz 18. Hätte er die Goldmedaille im Straßenrennen geholt, wäre er jetzt wohl nicht mehr für das Kölner Mietwagenunternehmen Autoblitz unterwegs.

Ortsdurchfahrt in Much. Verrücktheiten wie Ortsschildersprints gibt's nicht mehr. Das würde einer wie Tischler auch nicht mitmachen. "Wenn ich schon seh, wie manche mit dem Lenker schlackern, weil sie keine Kraft mehr haben." Da ist er aus anderem Holz geschnitzt. Bis zum Zusammenbruch fahren, ohne zusammenzubrechen, lautet seine Devise. Demnächst wird er 50, braun gebrannt, groß gewachsen, immer noch gut im Sattel sitzend, sehr gut sogar. "Der Ehrgeiz, die anderen abzuhängen, stirbt nicht." Mit dem eigenen Ego hatte er sowieso nie Probleme. Er war immer einer von denen, die vor Saisonbeginn zum Buchmacher gehen und 10 000 Mark auf sich selbst setzen. Fast jedes Wochenende fährt er irgendwo ein Rennen. "Solange ich noch strampeln kann, geb ich den Lenker nicht freiwillig aus der Hand." Aus seinen Worten klingt eine gewisse Geringschätzung für die Schlaffen, Bequemen, Halbherzigen. Er war ja selbst so einer. "Hab meine Karriere mit 25 weggeschmissen. Wegen einer Frau. Wie das so ist." Ausgerechnet er, der Lieblingsschüler von Rudi Altig, der gegen Merckx, Gimondi und all die Großen fuhr und erst Jahre später als Freizeitsportler wieder aufs Rad fand.

"Moin, Herr Schäfer." Frau Wimmer bedient am Kiosk derweil ihre reguläre Stammkundschaft. Bevor der Mann den Mund aufmachen kann, legt sie ihm, wie immer, die Sonntagszeitung und zwei Brötchen hin. Einer kommt mit einem leeren Plastikbecher, lässt sich für Einssiebzig Kaffee einfüllen, dann setzt er sich 5 Stunden in den Wald und beobachtet die Vögel. "Macht der immer so." Nach 18 Jahren kennt man seine Leutchen. Als sie den Kiosk 1982 übernahm, einen massiven Steinbau, stand nur ein winziger elektrischer Ofen drin. Heute hat sie Heizung und Klimaanlage. Auch das Angebot kann sich sehen lassen. Frische Erbsensuppe für 3,80 Mark und selbst gemachtes Eis - "Eis von Wimmer schmeckt immer". Draußen an den Ständern Dutzende Zeitschriften, darunter allein sechs verschiedene Radsportmagazine, "obwohl die meisten ja ein Abo haben".

Strampeln und auch dem Teufel davonfahren

80 Kilometer später. Die Strecke hat einigen Miniprofis so die Kraft aus den Beinen genuckelt, dass sie eine Abkürzung nehmen. Hein Borchers, gelernter Bäcker, 69 Jahre alt, ist auch dabei. Nicht, weil er platt ist. Er will sich schonen. Als Dritter der Deutschen Bäcker-und-Konditor-Meisterschaft startet er am 16. Juli in Bozen bei der WM - "da sind dann auch die starken Pizzabäcker aus Italien dabei. Mal seh'n." Klingt viel versprechend. Immerhin steckt eine Lebensleistung von 450 000 Radkilometern in seinen schlanken, muskulösen Beinen - so viel wie zehnmal um die Erde.

Die Creme de la creme brettert weiter Richtung Trabender Höhe. Wieder eine anspruchsvolle Steigung, die Detlef Schumacher eisern hochklettert. Vor 5 Jahren hatte die Gruppe schon Geld für seinen Kranz gesammelt. Dem heute 36-Jährigen war nach einem Rennen todübel geworden. Diagnose: Krebs im Endstadium. Prognostizierte Lebensdauer: 6 Wochen. Um eine lange Leidensgeschichte kurz zu machen: Nach 8 Monaten stationär (den Hometrainer am Bett), 1 1/2 Jahren ambulant und dreijähriger Arbeitsunfähigkeit, eingestuft als 100 Prozent schwerstbehindert, ist er dem Teufel davongefahren. Zwar gibt's immer wieder Rückschläge - einmal musste ihn der Rettungshubschrauber an der Strecke auflesen, weil eine Vene in seinem Bein geplatzt war -, aber sonst geht's prima. "Im ersten Halbjahr 2000 hab ich schon 14 000 Kilometer auf dem Tacho." Als die Spitzengruppe geschlossen über die imaginäre Ziellinie neben der Bud fährt, ist er ganz vorn mit dabei. 120 Kilometer in 2 Stunden 50. Deutschlands schnellster Schwerstbeschädigter.

Hinterher stehen sie bei Frau Wimmer Schlange. Die Büdchenfrau kann ihnen gar nicht schnell genug all die Substanzen verkaufen, die früher auf der Verbotsliste standen, Mars-Riegel, Schokolade, Zigaretten, Bier. "Ein gutes Gefühl, wieder mal den inneren Schweinehund überwunden zu haben", meint Jörg Paffrath und zündet sich genüsslich ein Zigarillo an. Sein zweites heute. Das erste hatte er vorm Start geraucht - "bin ja kein Profi mehr". Gegen 13 Uhr ist allgemeiner Aufbruch. Daheim wird sonst das Essen kalt. Tschö dann bis nächsten Sonntag, halb zehn an der Schmitze Bud.

* Fußnote "Bist ganz schön grau geworden", sagte er zur Begrüßung. "Du auch", entgegnete ich. Zuletzt hatten wir uns 1966 gesehen, als ich - damals noch junger WDR-Reporter - den damaligen Tour-Helden Karl-Heinz Kunde interviewt hatte. Wollte nach 34 Jahren mal schauen, ob's noch schön rund läuft bei ihm, ob er noch gut im Tritt ist. "Kommst zu einem interessanten Zeitpunkt", meinte er. "Bin gerade dabei, mein Fahrradgeschäft zu verkaufen". Ob er sich jetzt mit 62 langsam nach einem Alterssitz auf Mallorca umschaut, wollte ich wissen. "Bist Du verrückt, ich werde vielleicht als Berater in einem Profi-Rennstall einsteigen. Jetzt geht es erst richtig los". Aber vorher will Kunde noch die Tour de France live erleben. Das macht er jedes Jahr so. Stellt sich eine Woche lang irgendwo an die Strecke, ist sowas von begeistert, das kann er keinem erzählen. "Ich kenn den Betrieb ja nun von innen, aber erst als Zuschauer kriegst du die ganze Dramatik so richtig mit. Ich hab jedesmal 'ne Gänsehaut, wenn das Peleton kommt".