"Kinder, was soll diese Prüderie?" Siehe dazu auch Feuilleton, Seite 38

Exklusiv und vorab in der ZEIT: Das "Literarische Quartett" vom 18. 8. 2000

Marcel Reich-Ranicki: Nun, wer ist heute wieder mit diesem Buch unzufrieden? Hier ist ja heute eine Negativstimmung in hohem Maße. Frau Löffler, Sie sind als Frau und Österreicherin verpflichtet, uns zu sagen, was in dem Buch drinsteht.

Sigrid Löffler: Es ist kein Buch, das über besondere Perversionen oder Ausschweifungen berichtet ...

Anzeige

Hellmuth Karasek: Doch.

Löffler: Nein!

Reich-Ranicki: Die Darstellung sexueller Vorgänge ist vom rein Körperlichen her literarisch überhaupt kein Problem. Das kann jeder Anfänger.

Karasek: Darf ich mal aussprechen?

Reich-Ranicki: Hauptmotiv ist ein Wort, ich muss ...

Schreiben Sie den ersten Kommentar!

    Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren

    Service