Es war einmal. Es war einmal ein kleines Städtchen in Hessen namens Fritzlar, das beschloss, zu seinem 1275. Stadtgeburtstag anno 1999 auf dem Domplatz ein Denkmal für Heinrich I. aufzustellen, für den "ersten deutschen König und Gründer des Deutschen Reiches" - so jedenfalls prangt sein Name in den meisten Geschichtsbüchern. Der sächsische Herzog soll (angeblich) im Jahre 919 (angeblich) in Fritzlar (angeblich) von den Sachsen und Franken zum König gekürt worden sein.

Was die braven Stadtväter und -mütter wahrscheinlich nicht wussten: Der Kult um König Heinrich hat einen tiefen braunen Schatten und ist aufs engste mit einem Mann verbunden, an den heute nun wahrlich niemand mehr erinnert werden will - mit Heinrich Himmler, dem Chef der SS. Der Fritzlarer Lehrer Frank Helzel jedenfalls beschloss, der dubiosen Heinrich-Saga einmal nachzugehen.

Schon bei der ersten Lektüre fiel ihm auf, dass mancher Autor, der über die NS-Zeit geschrieben hat, sich zwar über den "Spleen" Himmlers mokiert, er sei die Reinkarnation Heinrichs I., dass aber bislang noch niemand gefragt hatte, warum dieser besonders finstere Repräsentant des "Dritten Reiches" sich ausgerechnet den König zum Vorbild erkoren hatte. Bei seinen Forschungen, die Helzel schließlich unter dem Titel Ein König, ein Reichsführer und der "Wilde Osten" bündelte (und die jetzt die Marburger Universität als Dissertation angenommen hat

ein Verlag wird noch gesucht!), stieß er auf einen ganzen Wust bizarrer Märchen und Mythen, die gleichwohl für die Geschichte des 20. Jahrhunderts von fataler Bedeutung sind.

Am Anfang steht die Frage, wer Heinrich I. überhaupt war. Es gibt nämlich keine einzige zeitgenössische Quelle, die etwas über sein Leben aussagt. Den wichtigsten Bericht über ihn hat der Mönch Widukind von Corvey viele Jahre nach dem Tod des Königs geschrieben. Ihm haben selbst moderne Historiker blind vertraut. Eine Ausnahme ist der Frankfurter Mediävist Johannes Fried.

In seinem großartigen Werk Der Weg in die Geschichte - die Ursprünge Deutschlands bis 1024 (erschienen 1994/98 im Berliner Propyläen-Verlag) beantwortet er die ewige Frage, seit wann es Deutsche gebe, mit der trockenen Bemerkung, "die Deutschen schlitterten in ihr nationales Dasein, ohne es zu merken und ohne es zu erstreben". Die "ethnische Taufe" der Deutschen ziehe sich über Jahrhunderte hinweg: "Weder das deutsche Volk noch das deutsche Reich können Geburtstag feiern ... Ein einig Volk waren sie zuallerletzt

sie blieben in erster Linie Baiern, Sachsen, Kölner und dergleichen. Nur in der Fremde hießen sie und nannten sie sich ,Deutsche'."

Was Heinrich I. angeht, so wird man viele umstrittene Fragen nie beantworten können: Wurde er überhaupt in Fritzlar gekrönt? Einzig Widukind behauptet es.

Geschah es 909 oder 910? Und war die Schlacht bei Riade an der Unstrut, wo Heinrich mit seinem Reiterheer die Ungarn in die Flucht schlug, überhaupt bedeutend? Doch nicht nur wegen dieser Tat wurde Heinrich gerühmt, sondern fast mehr noch, weil er "Deutschland" den "Weg nach Osten" geöffnet habe: Mehrmals überschritt er mit seinen Reitern die ostfränkische Elbe-Saale-Grenze, unterwarf zahlreiche slawische Stämme, stieß bis zur Oder und nach Böhmen vor und eroberte Branibor, das spätere Brandenburg.

Der Heinrich-I.-Mythos entstand Anfang des 19. Jahrhunderts. Es war der chauvinistische Vorturner Friedrich Ludwig Jahn, der den Deutschen zwei Nationalheroen empfahl: den "Volksheiland" Hermann den Cherusker, der im Jahre 9 die Römer besiegt hatte, und den "Staatsretter" Heinrich I. wegen seines Sieges über die Ungarn. Auf den Turnerabzeichen prangten die Zahlen 9 (Hermannsschlacht) und 919 (Krönung in Fritzlar). In seinem Buch Das deutsche Volksthum von 1810, der Pflichtlektüre für alle Burschenschaftler, präludierte Jahn bereits die Auslese- und Rassenpolitik der Nazis: Da gibt es neben den "Edelvölkern der Erde", zu denen die Deutschen gehören, den verächtlichsten "Auskehricht des Menschengeschlechts". Jahns Bewunderer, der Schriftsteller Ernst Moritz Arndt, Professor in Greifswald und später in Bonn, plädiert denn auch schon 1815 für die Rasse-Reinheit der Deutschen.

Auch ließ der mit Jahn befreundete Historiker Leopold von Ranke 1834 eine Preisfrage zu Leben und Taten Heinrichs I. ausschreiben, weil dessen Epoche für Bildung und Weltstellung des deutschen Reiches "eine unermeßliche Bedeutung" habe.

Die Heroisierung Heinrichs hat allerdings im 19. Jahrhundert nur eine schmale bürgerlich-akademische Schicht erreicht. Am eindrücklichsten wirkte wohl noch Richard Wagners Oper Lohengrin nach, worin König "Heinrich der Vogler" in allen drei Aufzügen erscheint

er belehnt den Gralsritter Lohengrin mit dem Herzogtum Brabant, dessen Heeresbann er für den Kampf gegen die Ungarn bedarf. Lohengrin verheißt dem König einen großen Sieg: "Nach Deutschland sollen auch in fernen Tagen / Des Ostens Horden nimmer ziehn."

Etliche Historiker und Schriftsteller haben die Anfänge des berüchtigten "Drangs nach Osten" in Heinrichs Epoche verortet. Doch ihm und den drei folgenden Ottonen-Kaisern ging es vorrangig um Tribute, Beute, Versklavung der slawischen Frauen und Kinder und, im Bund mit den Bischöfen, um die Taufe der Heiden. Eine gezielte "Ostpolitik" indes gab es nicht. Die große Ostwanderung der Flamen, Holländer und Deutschen begann erst im 12.

Jahrhundert und währte rund 200 Jahre.

Preußische Historiker, allen voran Heinrich von Sybel, beklagten die Italienzüge der deutschen Kaiser im Mittelalter. Statt ihre Kräfte in der stickigen Luft Italiens zu verschleudern, hätten sie lieber den ganzen Norden und Osten Europas erobern sollen. Diese professorale Kritik wurde im wilhelminischen Kaiserreich auch noch dem letzten Schüler eingepaukt. Einen schwer messbaren, jedenfalls enormen Einfluss hatten auch die Schriftsteller Gustav Freytag (Bilder aus der deutschen Vergangenheit) und Victor von Scheffel (Ekkehard) mit ihrer Propaganda für die Ostkolonisation. Die Auflagen ihrer Romane und populärhistorischen Darstellungen gingen in die Hunderte.

Dennoch rührte sich kaum etwas im deutschen Volke. Statt "Nach Ostland geht unser Ritt" hieß es "go west": Zwischen 1850 und 1920 wanderten allein 5,5 Millionen Deutsche nach Amerika aus! Auszuwirken begann sich die unterschwellige Ostlandsehnsucht erst nach dem Ersten Weltkrieg, als Deutschland den so genannten Korridor zwischen Pommern und Ostpreußen an Polen abtreten musste und eine Million Deutsche ihre Heimat verließen. Der Alldeutsche Verband und der Deutsche Ostmarkenverein, beide in den neunziger Jahren des 19. Jahrhunderts gegründet, konnten jetzt mehr denn je das Volk indoktrinieren. Schon 1914 hatten sie viele Schullehrer auf ihre Seite gezogen. Nun war die Generation jener Freiwilligen herangewachsen, die sich 1919 zum Kreuzzug gegen Petersburg meldeten. Angelockt hatte man sie durch das Versprechen, sie erhielten Siedlungsland in Kurland.

Königin Mathilde wird zum "Vorbild höchsten Frauentums"

Angeführt wurden die "Baltikumer" von General Rüdiger Graf von der Goltz, der Anfang 1918 Finnland von den Russen befreit hatte. Doch der "Bolschewistenschreck" wurde im Herbst 1919 auf Drängen der Alliierten von der Reichsregierung abberufen

danach zog er durch die Republik und warnte vor dem "furchtbarsten Feind der Menschheit". Als er München besucht, sitzt unter den Zuhörern der junge Student der Agronomie Heinrich Himmler.

Begeistert schreibt er in sein Tagebuch: "Wenn im Osten wieder ein Feldzug ist, so gehe ich mit. Der Osten ist das Wichtigste für uns. Der Westen stirbt leicht. Im Osten müssen wir kämpfen und siedeln." Er beginnt sogar, Russisch zu lernen. 1923 schließt er sich dem obskuren Artamanenbund an, der den "Menschenstrom" von der Stadt aufs Land und von Westen nach Osten umdirigieren will.

Im November 1923 beteiligt sich Himmler an Hitlers Münchner Putsch. Sein Weg ist vorgezeichnet. Im Januar 1933, nun schon Chef der SS, begleitet er seinen "Führer" beim Wahlkampf in Lippe. Das "Land Hermanns" und des Sachsenführers Widukind begeistert ihn so, dass er hier nach einem Ort sucht, wo er eine "Reichsschule SS" einrichten könnte. Im Herbst 1933 besichtigt er die mittelalterliche Wewelsburg bei Paderborn, ein Jahr später wird sie ihm schon feierlich übergeben.

Dabei war Himmlers Blick zunächst gar nicht auf Heinrich I., sondern auf den Sachsenherzog Heinrich den Löwen gefallen

er sollte zur Symbolfigur für die neue Ostexpansion werden. 1935 ließ er im Braunschweiger Dom das Grab des Herzogs öffnen und - war bitter enttäuscht. Im Sarg lag das Skelett einer kleinen, zierlichen Person, das einen deutlich erkennbaren Hüftschaden aufwies. So hatte sich Himmler den "Löwen" nicht vorgestellt. Immerhin bot sich ein Anthropologe an, der erkärte, das Hüftleiden sei nicht angeboren, sondern Folge eines Reitunfalls. (Erst in den siebziger Jahren fand man des Rätsels Lösung: Die Nazis hatten versehentlich den Sarg von Heinrichs Frau geöffnet.)

Nun kam Heinrich I. ins Spiel. In der Stiftskirche von Quedlinburg sollte 1936 der König an seinem 1000. Todestag gefeiert werden. SS-Brigadeführer Reischke, Chef des Rasseamtes, entdeckte dieses "Geschenk des Himmels" und setzte Himmler in Kenntnis. Der Reichsführer beschloss sofort, die Regie an sich zu reißen. In einer großen Rede vor den Spitzen des Regimes wollte er ein Bekenntnis zu Heinrich ablegen. Seine Institution "Ahnenerbe" beschaffte ihm "historisches Material". Zudem traf es sich gut, dass gleich zwei Heinrich-Biografien auf den Markt gekommen waren. Die eine stammte von dem Historiker Alfred Thoss (der später im Krieg bei der Waffen-SS dienen wird), und schon der Titel spricht für sich: Heinrich I. - der Gründer des Deutschen Volksreiches. Die andere hatte der SS-Abteilungsleiter Franz Lüdtke verfasst, der auch Reichsführer des Bundes Deutscher Osten war. Sein Buch König Heinrich I. wurde, obwohl sehr propagandistisch geraten, sogar von der Fachwissenschaft ernst genommen. Hermann Heimpel (in den sechziger Jahren Direktor des Max-Planck-Instituts für Geschichte) hat es ausgiebig rezensiert. Mit Lüdtke nennt er Heinrich den ersten deutschen König, auf den die Wissenschaft "ihre einmütige Liebe und Verehrung vereinigt" habe.

Himmler war begeistert und zitierte in seiner Rede einige leicht veränderte Sätze aus Lüdtkes Werk, den König als einen "der größten Schöpfer des Deutschen Reiches" preisend. Ein Kranz wurde auch am Steinsarg der Königin Mathilde niedergelegt, "diesem Vorbild höchsten deutschen Frauentums".

Künftig sollten die Deutschen jährlich zu dieser "Weihestätte" wallfahren.

Hatte Himmler in seiner Rede noch tief traurig bekannt, dass die Gebeine des Königs verschwunden seien, konnte er sie ein Jahr später plötzlich präsentieren. Zu mitternächtlicher Stunde wurden sie in der Krypta bei Fackelschein und Orgelspiel in einen neuen Sarkophag gebettet

die anwesenden Zeugen mussten die "Wiederbeisetzungsurkunde" unterzeichnen. Fortan wurden in der Gruft jährlich SS-Fahnenjunker auf ihren blutigen Dienst eingeschworen

um den Kirchturm wehte seit 1938 die Flagge der SS ...

Mit einem Mal wusste Himmler auch, was mit der Wewelsburg geschehen sollte.

Man glaubte sich nun sicher zu sein, dass sie aus der Zeit stammte, als Heinrich Befestigungswerke bauen ließ. Stand die Weihestätte Quedlinburg dem Volk offen, so wurde die Burg - als "SS-Schule" getarnt - zum verbotenen Ort.

Fern vom Volke sollten hier nur die Reichselite und die höchsten SS-Führer verkehren. Die Gesamtkosten für den Umbau, an denen sich die Dresdner Bank mit Krediten zu Sonderkonditionen beteiligte, beliefen sich auf 250 Millionen Reichsmark, von denen bis 1945 etwa 13 Millionen verbraucht waren

KZ-Sklaven leisteten die Arbeit.

Himmler skizziert die Endlösung der Slawenfrage

Dieser Gralsort nun sollte das Zentrum eines ganzen Netzes von SS-Ordensburgen in den eroberten Ostgebieten werden - Stammburg des Großgermanischen Reiches. Vom 11. bis zum 15. Juni 1941, also kurz vor Beginn des Russlandfeldzugs, berief Himmler seine SS-Gruppenführer zum ersten Mal zu einer Tagung auf die Wewelsburg. Die Rede, die er dabei hielt, ist von großer Bedeutung. Denn in ihr fiel eine der schrecklichsten Ankündigungen des Zweiten Weltkrieges. Sie wurde erst im Nürnberger Prozess der weiteren Öffentlichkeit bekannt, als man den ehemaligen Chef der deutschen Bandenkampfverbände verhörte, General der Waffen-SS Erich von dem Bach-Zelewski. Der General, der 1941 auf der Wewelsburg dabei war, berichtet, Himmler habe davon gesprochen, "daß der Zweck des Rußlandfeldzuges die Dezimierung der slawischen Bevölkerung um dreißig Millionen sein sollte".

Dies sei "die logische Folgerung" der nationalsozialistischen "Weltanschauung", meinte Bach-Zelewski.

Doch auch diese "Weltanschauung", so dürfen wir hinzufügen, ist keine Erfindung der Nationalsozialisten, sondern steht in der nationalistischen Tradition des 19. Jahrhunderts. Schon der heute noch von vielen Deutschen heiß verehrte Ernst Moritz Arndt hatte sich für Deutschland "einen großen militärischen Tyrannen" gewünscht, "der fähig ist, ganze Völker auszurotten ..."

Forscher Frank Helzel ist den Spuren der Wewelsburg-Rede in Himmlers Kriegsansprachen nachgegangen und hat frappierende Zitate gefunden. Als neuer Reichsinnenminister beruft sich der Chef der SS am 6. Oktober 1943 vor Reichs- und Gauleitern in Posen auf König Heinrich I.: Nur mit einer klaren Reichsautorität könne das noch größere Reich aufgebaut werden, dessen Grenzen "einmal am Ural liegen werden"! Und noch im August 1944 schwärmt er: "Wenn es den Kosaken geglückt ist, sich für den russischen Zaren bis ans Gelbe Meer durchzufressen und das ganze Gebiet allmählich zu erobern, dann werden wir und unsere Söhne es in drei Teufels Namen fertigbringen, Jahr für Jahr, Generation für Generation, unsere Bauerntrecks auszurüsten und von dem Gebiet, dass wir zunächst hinter der militärischen Grenze haben, immer einige Kilometer zunächst mit Stützpunkten zu versehen und dann al lmählich flächenmäßig zu besiedeln und die anderen herauszukriegen."

Ende März 1945, als Oberbefehlshaber der Heeresgruppe Weichsel in Stettin, also reichlich diesseits des Urals, dämmert es selbst Himmler, dass der Krieg endgültig verloren ist. Am Karfreitag (!) gibt er einem SS-Hauptsturmführer und Eichenlaubträger den Befehl, mit einem Sonderkommando die Wewelsburg, den Mittelpunkt seiner Wahnwelt, in die Luft zu sprengen. Es ist höchste Zeit, denn die Panzer der Alliierten nähern sich bereits Paderborn. Weil die Sprengstoffmenge jedoch nicht ausreicht, brennt das Gemäuer nur aus

heute dient es als Museum und Jugendherberge.

Nicht zu Ende allerdings war das Nachleben König Heinrichs. Eine unerwartete Renaissance erlebt er just in unseren Tagen. In einer ganzen Reihe von Werken über Heinrich und die Ottonen, so etwa in den Büchern von Gerd Althoff und Hagen Keller oder Ernst Wies, ist wieder das altvertraute Bemühen zu erkennen, Heinrich I. als deutschen Nationalkönig auf den Thron zu heben. Die Quellenbasis mag noch so dünn sein - es wird einfach drauflos schwadroniert.

Wies stilisiert Heinrich sogar zu einer der "tragenden Vätergestalten der Weltgeschichte".

Ein Sonderfall dabei ist die umfangreiche Heinrich-Biografie Hellmut Diwalds von 1987, nach dem Tod des Autors (1993) inzwischen in Neuauflage erschienen.

Der rechtslastige Erlanger Professor - er hatte die Präambel zum Parteiprogramm der Republikaner verfasst - brachte das Kunststück fertig, aus den Büchern der SS-Historiker Lüdtke und Thoss zu zitieren, ohne ihren Namen zu nennen. Er bindet die Gestalt fest in die preußisch-nationalistische Historiografie. Der Kampf gegen die Ungarn ist für ihn ein "Reichskrieg"!

Mag diese bizarre Geschichtsklitterung auch nur noch amüsiertes Kopfschütteln provozieren, so dürfen sich wenigstens die Fritzlarer über eine wundersame Wandlung freuen. Nicht ein Herrscher ist es, der ihnen zuteil ward, sondern das Denkmal jenes Mannes, der hier einst die Donar-Eiche gefällt haben soll und 724 ein Kloster gründete: Nicht Heinrich, der "König der Deutschen", ziert seit dem Frühjahr des vergangenen Jahres ihren Domplatz, sondern Bonifatius, der "Apostel der Deutschen".