Das ZEIT-Wirtschaftsspiel
oder: Wie Sie lernen, die Finanzmärkte zu verstehen
Der Euro wird schwach und schwächer, obwohl sich Ökonomen und Analysten einig sind, dass er eigentlich viel stärker sein müsste. Die Aktienkurse steigen, und nur im Nachhinein können Ökonomen und Analysten erklären, weshalb. Dann fallen sie wieder, keiner hat es kommen sehen, und immer mehr Nichtökonomen und Nichtanalysten fragen sich: Nach welchen Regeln funktionieren eigentlich die Finanzmärkte?
Wer die Antwort finden will, kann entweder Bücher lesen, Vorlesungen besuchen und sich mühselig in ökonomische Theorien einarbeiten. Oder beim Gewinnspiel der ZEIT-Wirtschaftsredaktion mitmachen.
Und das geht so: Jeder Mitspieler wählt eine Zahl zwischen null und hundert und schickt sie an die Redaktion der ZEIT. Wir werden dann den Durchschnitt aller eingesandten Zahlen errechnen. Wer am nächsten bei zwei Dritteln des Durchschnitts liegt, hat gewonnen.
Ein reines Glückspiel, meinen Sie? Keineswegs. Wenn Sie ein wenig nachdenken, werden Sie feststellen, dass eine ganze Menge Zahlen von vornherein ausscheiden und dass das Ergebnis vor allem davon abhängt, was Ihre Mitspieler tippen. Trotzdem gibt es eigentlich nur eine rationale Lösung für das Spiel. Eigentlich. Denn wer ist schon immer rational.
Schicken Sie uns Ihre Zahl, am besten mit einer kurzen Begründung Ihrer Entscheidung (Gefühl? Strategie?). Der Preis ist eine Reise zur Redaktion der ZEIT mit Besuch der Redaktionskonferenz inklusive Stadtführung und Übernachtung in Hamburg. Einsendeschluss ist der 16. November. Eine Woche später geben wir den Gewinner bekannt. Und vor allem erklären wir Ihnen dann, weshalb dieses Spiel viel darüber erzählt, warum sich die Finanzmärkte manchmal so seltsam benehmen.
Einsendungen an: DIE ZEIT, Wirtschaftsspiel, 20079 Hamburg, Fax: 040/32 80-506, E-Mail (mit Angabe von Name und Adresse): wirtschaftsspiel@zeit.de,Online-Diskussion: www.zeit.de/2000/45/wirtschaftsspiel. Bei mehr als drei "richtigen" Lösungen entscheidet das Los. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen
- Datum
- Quelle DIE ZEIT, 45/2000
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