Gott sei Dank. Helmut Kohl hat uns gerade noch rechtzeitig zu Weihnachten sein Tagebuch beschert. Damit hat er uns von der Hetzjagd auf unsinnige Weihnachtsgeschenke befreit

wissen wir doch endlich, was wir auf den Gabentisch legen dürfen. Wer von uns hätte je gedacht, dass sich Helmut Kohl einmal als Märchenerzähler entpuppen würde? Wir vertrauen auf seinen Einfallsreichtum und sehnen den Heiligen Abend herbei, an dem wir uns - nach Festessen und Kinderbescherung - in die Märchenwelt des Helmut Kohl versenken dürfen. Sollte es uns wider Erwarten schwer fallen, aus dieser Märchenwelt auftauchen zu wollen, dann wäre das der beste Beweis dafür, dass Helmut Kohl von nun an als der begabteste deutsche Märchenerzähler betrachtet werden müsste.

M. Kröwerath Jongny-VD, Schweiz