Arbeitslose, die mit einem gut verdienenden Ehepartner verheiratetet sind, sollen künftig Zugang zu Fortbildungs- und Umschulungsmaßnahmen der Arbeitsämter haben. Bislang wird dieser Gruppe häufig die Arbeitslosenhilfe gestrichen, weil nicht als "bedürftig" gilt, wer durch den Ehepartner versorgt werden kann. Doch wer keine Arbeitslosenhilfe bekommt, ist auch von allen Fördermaßnahmen der Arbeitsverwaltung ausgeschlossen. Die Arbeitsmarktexpertinnen von Grünen und SPD, Thea Dückert (Bild) und Ulla Schmidt, haben jetzt mit den Fachleuten der Fraktionen vereinbart, dies im Zuge der für nächsten Jahr geplanten Arbeitsmarktreform zu ändern.