1952 entwarfen Ray und Charles Eames das House of Cards. Da waren sie elf Jahre verheiratet und hatten bereits eine Unmenge wegweisender Designgegenstände entworfen. Auf den vielen Fotos, die es von dem legendären Paar gibt, strahlen die beiden mit der kalifornischen Sonne und der Schönheit ihrer Schöpfungen um die Wette. Diese Freude an sich und all den Dingen um sie herum steckt auch in diesem Kartenspiel.

Da sind alltägliche Muster und Gebrauchsobjekte abgebildet - inspiriert von Küchengegenständen, Nähutensilien oder Kleinzeug aus dem Handwerksbeutel.

Solche Dinge, so Charles Eames, seien Kunst

in ihrer reinsten Form. Seine Frau Ray bestimmte die Bildauswahl, und alle Mitarbeiter des Designbüros durften mitbauen. So ähnlich wie bei der Stimmennachzählung in Florida. Nur dass es beim Design dieses Spiels nicht bloß zwei Möglichkeiten gab, sondern unendliche Kombinationen. Kunst, Architektur und Alltag werden hier spielerisch zusammengebracht. Und genau das zu leisten war die Philosophie von Ray und Charles Eames.

Das Kartenhaus von Ray und Charles Eames kostet: klein 45 Mark, groß 75 Mark, bei Seidlein & Seidlein, Grolmanstraße 32, 10623 Berlin, Tel. 030/88 62 42 42