Schach ist gesund und nützlich

Kommt ein Schachweltmeister im Alltag besser zurecht? Ein Gespräch mit Wladimir Kramnik über sein Leben am Brett

Das Schachspielen hat Ihnen Ruhm und Reichtum gebracht. Macht Weltmeistersein also Spaß?

Ruhm und Reichtum sind nicht wichtig. Aber mit dem Titel Weltmeister habe ich mein höchstes persönliches Ziel erreicht, das Maximum in meiner Branche. Das ist ein sehr befriedigendes Gefühl. Aber ich leide immer noch unter körperlichen Nachwirkungen des letzten Matches. Ich schlafe schlecht. Ich komme nicht zur Ruhe. Das Telefon klingelt zu oft. Ich habe zu viel Stress.

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Was machen Sie überhaupt hier in Paris?

Urlaub vom Schach. Ich bin ausgelaugt. Ich erhole mich. Ich liebe Paris.

Nächste Woche fahre ich weiter. Vielleicht nach Spanien. Ich bin ein Reisender. In meiner Wohnung in Moskau bin ich nur zwei Monate im Jahr. Mein Zuhause ist überall.

Auf dem Januar-Turnier im holländischen Wijk an Zee wurden Sie nur Dritter.

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