Wenn die Qualitäten von Vata - beweglich, kalt, trocken, rau, leicht, klar und wechselhaft - verstärkt werden durch z.B. unregelmäßiges, kaltes Essen, viel Reisen, laute Geräusche, Lärm, Wind, Kälte, Schock, Operation oder in den Vata verstärkenden Zeiten wie Herbst und früher Winter, früher Morgen und Alter gerät Vata aus seiner Balance und kann u.a. folgende Symptome zeigen: trockene Haut und trockene Schleimhäute, Neigung zu Blähungen und Verstopfung, Unruhe, Ängstlichkeit, Schlafstörungen, Gliederschmerzen, Verspannungen und Krämpfe.

Wichtig ist es, Vata wieder zu harmonisieren, bevor sich eine Krankheit manifestiert. Gerade in diesem Vorfeld bietet der Ayurveda viele Möglichkeiten.

Ernährung:
Grundlegendes für Mahlzeiten bei erhöhten Vata

Zu empfehlen ist ein nahrhaftes, warmes Frühstück, eine leichte Zwischenmahlzeit, Mittagessen zwischen 10 und 14 Uhr, evtl. eine kleine Nachmittagsjause, damit der Energiespiegel nicht abfällt, Abendmahlzeit, leichter als das Mittagessen und nicht zu spät.

Vata-Gewürzmischung:
Liebstöckel - regt das Verdauungfeuer an
Fenchel - nimmt die Winde
Basilikum - entspannt
Zimt - wärmt
Bockshornkleesamen - hüllt ein
Lavendel - schafft den Ausgleich hin zur Ruhe

Vata-Kräutertee:
Malvenblüte, Eibischwurzel, Ringelblume, Anis, Kamille, Koriander; als Stärkungsmittel mit Rosinen süßen

Vata-Hautpflege:
Beruhigendes Gesichtswasser: Lindenblüte und Myrte regulieren die Feuchtigkeit der Haut, Lavendel und Palmarosa harmonisieren und wirken reizlindernd, Ylang-Ylang spendet sinnlichen Duft, Hamamelis verfeinert die Poren und klärt das Hautbild
Vata Gesichtscreme: enthält nährende Wirkstoffe, die die Haut geschmeidig machen, frühzeitiger Fältchenbildung vorbeugen und die Durchblutung sanft anregen (wichtige Inhaltsstoffe sind: Nachtkerzenöl, Borretschsamenöl, Gelbwurzel, Rose, Weihrauch)