An diesem Baume ruht Der Haushahn, treu und gut.

Er führt' ins achte Jahr Der lieben Hennen Schaar.

Als wackrer Ehemann, Rührt' er kein Krümchen an, Was wir ihm vorgebrockt, Bis er die Fraun gelockt.

Nun strozet er nicht mehr Im Hofe stolz umher, Und jagt aus seinem Ort Des Nachbars Hühner fort.

Nun schützt er nicht vor Graun In Sturm und Nacht die Fraun.

Nun wecket uns nicht früh Sein helles Kikeri.

Vor Alter blind und taub, Sank er zuletzt in Staub.